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Jugendschutz

Sekten

Der Begriff "Sekten" gilt als verkürztes Schlagwort für konfliktträchtige religiöse, weltanschauliche und politische Gruppierungen und Organisationen, durch deren Einfluss Kinder und Jugendliche in ihrem Lebensalltag und in ihren Entfaltungsmöglichkeiten beeinträchtigt werden können. Um vorzubeugen oder Gefahren abzuwehren kann die öffentliche Jugendhilfe aufklärend wirken, im einzelnen Konfliktfall beraten und notfalls eingreifende Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in die Wege leiten. 
(mehr Informationen auf den Seiten des Bayerischen Landesjugendamtes)

Woran kann ich eine konfliktträchtige Gruppierung bzw. Organisation erkennen?

 

  • Die Gruppe behauptet, das Wissen und die Methoden zu besitzen, um die Probleme dieser Welt zu lösen.
  • Die Gruppe bietet mir die vollständige Lösung meiner Probleme bzw. die Erfüllung meiner Wünsche an. Sie verspricht mir, mit ihrer Hilfe ein völlig neuer Mensch zu werden.
  • Man fordert mich auf, mich ganz der Gruppe anzuvertrauen, andere Lösungsmöglichkeiten seien ohnehin untauglich.
  • Seitdem ich Interesse bekundet habe, versucht man, mich mit allen Mitteln zur Mitgliedschaft zu bewegen (durch Tests, Gespräche, Seminare usw.)
  • Mir fällt auf, dass es innerhalb der Gruppe keine kritischen Einwände gegen ihr Weltbild oder ihre Methoden gibt bzw. nicht erwünscht sind.
  • Wenn ich (kritische) Fragen an die Gruppenmitglieder stelle, werde ich auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet. Man gibt mir zu verstehen, dass ich noch nicht reif genug für die Antworten sei. 
  • Die Gruppe benützt Symbole, Zeichen oder Fachausdrücke, die ich nicht kenne, deren Bedeutung sich mir jedoch im Laufe der Zeit erschließen soll.
  • Die Gruppe ist hierarchisch strukturiert. An ihrer Spitze steht eine Person (Gründer/in, Führer/in), welche absolute Autorität besitzt und augenscheinlich sehr verehrt wird.
  • Die Mitglieder der Gruppe fühlen sich als Elite, als Auserwählte. Sie strahlen ein deutliches Sendungsbewusstsein aus und sind erfüllt von einem starken Missionierungsdrang.
  • Die Gruppenmitglieder vermitteln einen auffallend glücklichen und besonders freundlichen Eindruck. Alles wirkt sehr harmonisch. Man ist immer "gut drauf". Dennoch beschleicht mich ein unbehagliches Gefühl, das ich mir nicht erklären kann.
  • Wer nicht "gut drauf" ist, dem/der wird vorgeworfen, dass er/sie etwas falsch gemacht haben muss - nicht die Gruppe! Er/sie wird öffentlich kritisiert, isoliert, verstoßen...Er/sie muss sich schuldig bekennen und bestimmte Maßnahmen unterziehen, um rehabilitiert zu werden.
  • Ich habe den Eindruck, dass die Mitglieder der Gruppe kaum noch ein Privatleben führen. Eigene Wünsche und Interessen müssen sie den Gruppenzielen unterordnen.
  • Menschen außerhalb der Gruppe- insbesondere Kritiker und ehemalige Mitglieder- werden abgewertet (als unwissend, krank oder böse bezeichnet) oder einfach nur bedauert, weil sie nicht im Besitz der "Wahrheit" sind.
  • Man erwartet von mir, dass ich alle Aktivitäten und Kontakte außerhalb der Gruppe (Freundeskreis, Sport, Hobbies usw.) aufgebe bzw. auf ein Minimum reduziere.
  • Die Versprechungen und Verheißungen der Gruppe lösen in mir widersprüchliche Gefühle aus: einerseits faszinieren sie mich, andererseits glaube ich nicht so recht daran.
  • Trotz einiger Bedenken, bin ich fest davon überzeugt, die Situation jederzeit im Griff zu haben. 

 

Wenn zwei oder mehr der Aussagen zutreffen, sollten Sie nähere Informationen einholen bzw. mit einem fachkundigen Ansprechpartner Kontakt aufnehmen.

Im Zweifelsfall ist es auf jeden Fall wichtig, Informationsmaterial anzufordern, keine vorschnelle Unterschrift zu leisten, Freunde o. Verwandte zu Rate ziehen, Kurse und Veranstaltungen nicht alleine zu besuchen...

Falls Sie sich selbst betroffen fühlen bzw. besorgt sind aufgrund des Verhaltens von Freunden oder Verwandten, bieten verschiedene Ansprechpartner Informationen und Beratung:

 

Bereitstellung von Informationsmaterial:
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
– Informationsstelle Psychokulte und Psychosekten –
Postanschrift: Salvatorstr. 2, 80333 München
Telefonische Bestellung: 089/2186-0

 

Abruf von Informationen über Scientology:
Bayerisches Staatsministerium des Innern
Internet: http://www.stmi.bayern.de/xsuche/stmi/search.php?q=Sekten&m=all&ps=20&wm=wrd&wf=2221 (Ausführliche offizielle Stellungnahmen, Urteile und Informationen zur Scientology-Organisation)

 

Scientology-Krisenberatungsstelle beim Bayerischen Landesjugendamt:
City-Call: 0180-100 00 42
Telefonische Anlaufstelle für Scientology-Aussteiger, Betroffene, Angehörige und weitere Bezugspersonen. 

 

Ansprechpartner

Herr Sebastian Matook

Team 241 Jugendarbeit
Teamleiter, Kreisjugendpfleger
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-378
Fax: 08151 148-207
E-Mail: sebastian.matook@LRA-Starnberg.de
Raum: 258 b

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Jugendarbeit, Erziehungsberatung und Sport

Fachbereich 24
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-261
Fax: 08151 148-535
E-Mail: jugend-sport@LRA-starnberg.de
De-Mail: info@lk-starnberg.de-mail.de
Internet: https://www.lk-starnberg.de/24
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