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Coronavirus - Reiserückkehrer



Hinweis zur aktuellen Situation: Zugang ins Landratsamt weiterhin nur nach Terminvereinbarung

Wir bitten Sie im Rahmen unserer Öffnungszeiten vorab Termine zu vereinbaren (Online-Termine KFZ-Zulassung & Führerschein, telefonisch oder per E-Mail beim jeweiligen Ansprechpartner).
Bitte erscheinen Sie mit Mund-Nasen-Bedeckung zu Ihren Terminen.

» Kontakt zum Landratsamt: ausführliche Hinweise 



Ihre Fragen beantworten wir Ihnen gerne unter folgender E-Mail Adresse:

reiserueckkehrer@LRA-starnberg.de


Formular für Reiserückkehrer



Quarantäne

Wer muss sich nach Einreise in den Freistaat Bayern in häusliche Quarantäne begeben?

Personen, die sich in den vergangenen 10 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben und aus einem Risikogebiet in den Freistaat Bayern einreisen, sind nach der Einreisequarantäneverordnung (EQV) verpflichtet, sich auf direktem Weg in 10-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Auch wenn Sie bei Ihrer Einreise über einen negativen Coronatest verfügen, müssen Sie sich in häusliche Quarantäne begeben. 

Ihre Quarantäne endet 10 Tage nach Ihrer Rückkehr, wenn Sie nicht positiv auf das Coronavirus getestet wurden und symptomfrei sind. Eine Bestätigung des Gesundheitsamtes über die Beendigung der häuslichen Quarantänepflicht ist nicht erforderlich.

Durch die Durchführung einer PCR-Testung auf das Coronavirus haben Sie die Möglichkeit, die Dauer Ihrer Quarantäne zu verkürzen. Dieser Test darf jedoch frühestens fünf Tage nach der Einreise nach Deutschland vorgenommen werden. Dies bedeutet, dass die Dauer der Quarantäne immer mindestens fünf Tage beträgt, eine Beendigung der Quarantäne vor dem fünften Tag nach der Einreise nach Deutschland ist somit ausgeschlossen. Ist das Testergebnis negativ und haben Sie keine typischen Symptome, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hinweisen, können Sie die häusliche Quarantäne vorzeitig beenden, sobald Ihnen Ihr negatives Testergebnis vorliegt – frühestens jedoch nach fünf Tagen. 

Einreise-Quarantäneverordnung - EQV [externer Link]


Was sind Risikogebiete?

Ein Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für den oder die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Das Robert Koch-Institut aktualisiert fortlaufend eine Liste der Risikogebiete.

Verpflichtung der Meldung der Rückkehr aus einem Risikogebiet an das Gesundheitsamt

Wohnen Sie im Landkreis Starnberg, müssen Sie Ihre Rückkehr aus dem Risikogebiet beim Landratsamt Starnberg anzeigen. Dies ist ganz einfach möglich über eine Registrierung bei der Digitalen Einreiseanmeldung. Ihre Kontaktdaten werden von dort an uns weitergeleitet und Sie erhalten eine Bestätigung über Ihre erfolgreiche Registrierung, die Sie bei Ihrer Einreise in den Freistaat Bayern mit sich führen müssen.

https://www.einreiseanmeldung.de 

Sofern Sie bereits bei Ankunft in Bayern eine Aussteigekarte ausgefüllt haben, sind Sie Ihrer Verpflichtung der unverzüglichen Meldung nach Ankunft in Bayern bei dem Gesundheitsamt nachgekommen.

Greifen Sie nur ausnahmsweise, insbesondere wenn Ihnen die Nutzung der Digitalen Einreiseanmeldung nicht möglich ist, auf einen anderen Meldeweg zurück. Füllen Sie hierzu unser Meldeformular vollständig aus und senden Sie es an die E-Mail-Adresse:

Reiserueckkehrer@lra-starnberg.de 

Wir möchten Sie bitten, das folgende Meldeformular hierfür zu nutzen und für jede einreisende Person auszufüllen:


» Hinweis zur Testpflicht: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-451/

Beendigung der häuslichen Quarantäne

Ihre Quarantäne endet 10 Tage nach Ihrer Rückkehr, wenn Sie nicht positiv auf das Coronavirus getestet wurden und symptomfrei sind.

Eine Bestätigung des Gesundheitsamt über die Beendigung der häuslichen Quarantänepflicht ist hierfür nicht erforderlich.


Testpflicht

Müssen sich alle Einreisenden aus Risikogebieten testen lassen?

Verpflichtung der molekularbiologischen Testung auf SARS-CoV-2

Seit Samstag, den 08.08.2020 besteht für alle Personen, die aus einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenem internationalen Risikogebiet nach Bayern einreisen, die Verpflichtung eine molekularbiologische Testung auf SARS-CoV-2 durchführen zu lassen. Eine Altersbeschränkung für die Testung gibt es nicht.

Der Test darf max. 48 h vor Einreise nach Deutschland aus dem Risikogebiet von einem anerkannten Labor durchgeführt werden, der Befund muss in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt sein.

» Bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses müssen die Reiserückkehrer aus Risikogebieten in häuslicher Quarantäne verbleiben. In der Zeit der Quarantäne darf von den betroffenen Personen die Wohnung nicht verlassen (keine Einkäufe, keine Spaziergänge) und kein Besuch empfangen werden, außerdem muss eine Kontaktminimierung mit im gleichen Haushalt lebenden Personen eingehalten werden.

Nur auf Nachfrage des Gesundheitsamtes sind Sie verpflichtet, den Befund der molekularbiologische Testung auf SARS-CoV-2 dem Gesundheitsamt unverzüglich vorzulegen.

Verpflichtung des Beobachtens auftretender Krankheitssymptome

Die Einreisenden sind verpflichtet, über 14 Tage nach Rückkehr auf das Auftreten möglicher Symptome wie Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust oder Verschlechterung des Allgemeinzustandes zu achten und in diesem Fall umgehend eine  erneute molekularbiologische Testung auf SARS-CoV-2 durchführen zu lassen und das Gesundheitsamt zu informieren.

» Regelung zur Testpflicht: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-451/

Aus welchen Ländern werden Testergebnisse anerkannt? Welche Voraussetzungen müssen noch vorliegen?

Der Test muss in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut unter www.rki.de/covid-19-tests aufgeführten Staat durchgeführt worden sein. Falls das Testergebnis bei Einreise mitgeführt wird, darf der Test höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein.

Rechtsgrundlage

Bei der Einreise nach Bayern über die Flughäfen München, Nürnberg oder Memmingen bestimmt die Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 7. August 2020 (Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten), dass Einreisende aus Risikogebieten sofort bei der Einreise ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen müssen.

Ausnahmen

Für bestimmte Personengruppen gelten Ausnahmen von der Quarantäne- und Testpflicht nach landesrechtlichen Regelungen. Diese sind in § 2 der EQV geregelt.

Nachweis

Das ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein und sich auf eine molekularbiologische Testung stützen,

  • die höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland
  • und in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, der auf einer Liste des Robert-Koch-Instituts aufgelistet ist, vorgenommen worden sein.

Wer kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen kann, ist nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung, insbesondere eine molekularbiologische Testung einschließlich der Abstrichnahme zur Gewinnung des Probenmaterials, zu dulden.

An den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen werden alle Flugreisenden, die direkt aus einem Risikogebiet kommen und kein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen können, bereits bei der Einreise zu der ärztlichen Untersuchung aufgefordert.

Für Reisende aus Riskogebieten, die auf andere Weise einreisen, gilt ebenso die Pflicht, auf Anforderung ein ärztliches Zeugnis vorzulegen. Diese Pflicht kann sowohl durch die Polizei bei Einreise, als auch nach der Einreise durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter stichprobenartig kontrolliert werden.

Wer gegen die Pflicht zur Duldung der ärztlichen Untersuchung, insbesondere die Abstrichnahme, verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden kann.

Einreise-Quarantäneverordnung – EQV

Die Einführung der Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten lässt die Bestimmungen der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung vom 15. Juni 2020 (EQV) unberührt. Wer sich innerhalb der letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten hat,

  • muss grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne
  • und sich bei seinem zuständigen Gesundheitsamt melden.

Die Einreise-Quarantäneverordnung sowie Fragen und Antworten hierzu finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/#fragen-zur-einreise-quarantaeneverordnung-eqv.

Wo können sich Einreisende testen lassen?

Einreisende aus Risikogebieten sollten sich – soweit dies möglich ist - am Flughafen, Autobahnen und Bahnhöfen testen lassen.

Sollte dort ein Test nicht möglich sein, kann der Test nach telefonischer Ankündigung auch bei einem niedergelassenen Arzt erfolgen. Bei der ärztlichen Terminservicestelle unter der Nummer 116 117 erfahren Einreisende, wo genau bei ihnen vor Ort ein Test durchgeführt wird.

Muss ich mich ein zweites Mal testen lassen?

Sofern Sie nicht in einem medizinischen/pflegerischen Beruf tätig sind, ist ein zweiter Test keine Pflicht.

Wie wird die Testpflicht kontrolliert?

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Rückkehr beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden und dort auch Angaben über mögliche Symptome und einen Test zu machen.

Vor der direkten Einreise aus einem Risikogebiet mit dem Flugzeug, Schiff, Zug oder Bus müssen die Reisenden dagegen sogenannte Aussteigekarten ausfüllen. Auf diesen Karten werden auch Angaben zu Symptomen und zu einem vorhandenen Testergebnis gemacht. Die Aussteigekarten werden eingesammelt und an die Gesundheitsbehörden am Wohnort bzw. Zielort der Reisenden in Deutschland weitergegeben (soweit noch kein negatives Testergebnis nachgewiesen wurde). Diese lokalen Behörden führen dann Stichprobenkontrollen zur Überwachung der häuslichen Quarantäne durch.

Wie wird die Testpflicht durchgesetzt - sind Zwangstests möglich?

Es sind keine Zwangstests geplant. Wer jedoch als Einreisender aus einem Risikogebiet innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr aus einem Risikogebiet auf Anforderung keinen Test duldet, muss mit einer Geldbuße rechnen.

Wie erfährt das Gesundheitsamt von einem negativen Testergebnis? Meldet der Arzt das dem Gesundheitsamt? Bekommt die Testperson einen Beleg und meldet selbst an das Gesundheitsamt?

Negative Testergebnisse werden nicht von den Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet. Ein negatives Testergebnis müssen Reisende, die aus einem Risikogebiet kommen, daher selbst mit der vom Arzt ausgestellten Testbescheinigung auf Anforderung gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt oder der sonstigen vom Land bestimmten Stelle nachweisen.

Warum müssen sich Einreisende aus anderen Gebieten nicht testen lassen?

Die Testpflicht kann nach dem Infektionsschutzgesetz nur bei Einreise aus den Gebieten gelten, in denen nach Einschätzung der Bundesregierung ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren. Die Bundesregierung prüft fortlaufend, welche Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Die aktuelle Liste der Risikogebiete veröffentlicht das Robert Koch-Institut.


Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus

(Stand der übernommenen Inhalte: 27.08.2020 - 08:30 Uhr)


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