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Eine „Schule der Zukunft“ nach dem Münchner Lernhausmodell

Das Gymnasium Herrsching wird nach den neusten pädagogischen Erkenntnissen geplant und setzt eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Münchner Lernhausmodells um. Die Schule als Ganzes unterteilt sich hierbei in mehrere kleinere, in sich funktionierende Einheiten (sog. Cluster) und bietet so die erfolgreiche Basis für eine vertiefte pädagogische Beziehung zwischen Lehrern und Schülern.

In Herrsching werden die Jahrgänge 5-7 als klassische Lernhäuser organisiert. Für die Jahrgänge 8-13 erfolgt die Clusterung nach Fachbereichen (Sprachen, Gesellschaft, MINT).

Das Prinzip Lernhaus fördert kooperatives und entdeckendes Lernen.

Gymnasium Herrsching Lernhaus
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Beim Lernhaus-Konzept sind räumliche und pädagogische Planung optimal aufeinander abgestimmt. Durch sein flexibles und multifunktionales Raumkonzept und die Gliederung in kleinere, autarke Einheiten ermöglicht das Konzept eine engere Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern.

Die Schüler lernen in so genannten "Clustern", die beispielsweise  aus mehreren Klassenzimmern, Räumen für die ganztägige Betreuung und einem Teamzimmer für Lehrkräfte und pädagogisches Personal bestehen.

Die Räume sind um einen zentralen „Marktplatz“ gruppiert, der zusätzliche Möglichkeiten für eine zeitgemäße Lernkultur bietet. Zum Beispiel für Individualisierung, Gruppenarbeiten, Präsentationen oder einfach für Pausen und Entspannung. Zusätzlich stehen Räume für Differenzierung, Inklusion, offene Lern- und Unterrichtsformen und ganztägige Angebote zur Verfügung.

  • Räumlichkeiten

    Die Räume im Gymnasium Herrsching werden offen für verschiedene Lernformen sein. Die Klassenzimmer sind offen gestaltet, die Ausstattung der Klassenzimmer ist in hohem Maße flexibel. In jedem Lernhaus finden sich Gruppenräume, die von allen Schülerinnen und Schülern - zum Teil auch zeitgleich - genutzt werden können. Das sogenannte »Teamzimmer« für die Lehrkräfte ist nahe bei den Schülerinnen und Schülern. Neue Medien und E-Learning-Konzepte werden von Anfang an voll integriert.

  • Lehrer

    Die Lernhäuser sind von Teamarbeit geprägt. Ein festes Team an Lehrern begleitet dabei jeweils eine feste Gruppe von Schülerinnen und Schülern. Die Zusammenarbeit im Team mit Schülerinnen, Schülern und Eltern ist von gegenseitiger Kommunikation geprägt. Sie fördert schüleraktivierende Formen des Lernens und ermöglicht eine vertiefte pädagogische Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden. Die ruhigen und kommunikativen Teamräume bieten den Lehrern dabei wertvolle Rückzugsmöglichkeiten.

  • Pädagogik

    Das Lernhauskonzept setzt auf Unterricht, der sich den Schülerinnen und Schülern öffnet. Der herkömmliche »Frontalunterricht«, bei dem eine Lehrkraft vor der Klasse steht, wird immer mehr reduziert. Stattdessen gibt es zunehmend Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler individuell und gemeinsam in Gruppen lernen. Kooperatives und entdeckendes Lernen und Lehren bilden die Grundlage für eine individuelle Förderung. Gleichzeitig werden Selbstverantwortung und soziale Fähigkeiten gestärkt.

Die Vorteile das Lernhauskonzepts

  • Mehr Selbstverantwortung bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften
  • Bessere Abschlussquoten und weniger Wiederholer
  • Mehr Freiheit bei der Unterrichtsgestaltung
  • Weniger Ausfall des Unterrichts
  • Enger und langfristiger Kontakt zwischen, Schülerinnen, Schülern und Lehrern
  • Kooperativeres Arbeiten innerhalb der Klassenstufen
  • Engerer Kontakt zwischen Eltern und Lehrkräften
  • Bessere Absprache unter den Fachlehrkräften
  • Regelmäßiger Austausch innerhalb der Teams
  • Hohe Identifikation mit der Schule und dem Lernhaus
  • Viele Chancen zum Fördern und Fordern
  • Familiäre Atmosphäre in den Lernhäusern

Zuständige Stelle

Landratsamt Starnberg

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
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