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Jugendsozialarbeit; Regelförderprogramme

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Kurzbeschreibung
Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) ist eine Maßnahme der Jugendhilfe. Die JaS-Fachkräfte erreichen und unterstützen sozial benachteiligte junge Menschen direkt an der Schule. Durch den Einsatz von JaS-Fachkräften an der Schule erfolgt eine intensive Kooperation von Jugendhilfe und Schule.

Redaktionell verantwortlich
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)
Stand: 14.10.2019

Beschreibung

Zweck und Gegenstand

Der Freistaat Bayern unterstützt mit dem Förderprogramm die Landkreise und kreisfreien Städte bei der JaS an Mittelschulen, Förderschulen, Berufsschulen und Berufsfachschulen sowie an Grundschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen, wenn entsprechender Jugendhilfebedarf im Rahmen der Jugendhilfeplanung nachgewiesen wurde.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger sind die Träger der öffentlichen Jugendhilfe (Landkreise und kreisfreien Städte) und anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, die die JaS im Auftrag des Jugendamtes durchführen und nicht gleichzeitig Schulträger sind.

Zuwendungsfähige Kosten

Staatlich gefördert werden die Personalkosten der JaS-Fachkraft.

Art und Höhe

Der pauschalierte Zuschuss für eine Vollzeitstelle beträgt 16.360 Euro.
Vom Träger der JaS-Maßnahme ist im Rahmen der Gesamtfinanzierung ein Eigenmittelanteil von mindestens 10 v. H. der förderfähigen Kosten einzubringen.


Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen
Richtlinie zur Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)
VI5/6521.05-1/28; AllMBl. 2012 S. 1079; 2160-A

Verwandte Themen

Voraussetzungen

Der Bedarf für den Umfang der Jugendsozialarbeit am jeweiligen Einsatzort muss im Rahmen der Jugendhilfeplanung vom örtlichen Jugendamt festgestellt und vom Jugendhilfeausschuss bestätigt werden. Näheres regelt die Förderrichtlinie.


Verfahrensablauf

Ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe mit der Durchführung einer JaS-Maßnahme vom Jugendamt beauftragt worden, hat dieser den vollständigen Antrag mit den erforderlichen Unterlagen in schriftlicher Form und unterschrieben beim Jugendamt einzureichen. Die Vorgaben der Richtlinie zur Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen sind bei der Antragstellung zu beachten.

Das Jugendamt legt eigene Anträge der zuständigen Regierung vor, bzw. leitet Anträge anerkannter Träger der freien Juendhilfe mit einer Stellungnahme zur finanziellen Beteiligung dieser zu.

Die Regierung legt die richtlinienkonformen Anträge mit einer Priorisierung dem Bayerischen Sozialministerium vor.


Hinweise

Der Jugendhilfeplanung kommt herausragende Bedeutung zu. Veränderungen der Bedarfseinschätzung (Stellenaufstockungen) bzw. Veränderungen an den Schulen, z. B. durch Verlagerung von Klassen an eine andere Schule oder die beabsichtigte Einrichtung einer Stelle der Schulsozialpädagogik oder der vertieften Berufsorientierung sind frühzeitig mit dem Jugendamt im Rahmen der Planungsprozesse abzustimmen.


Fristen

Die Antragstellung ist bis zur Neufassung der staatlichen Förderrichtlinie fortlaufend möglich.


Erforderliche Unterlagen
  • Kosten- und Finanzierungsplan
  • Konzeption mit Bedarfsanalyse
  • Beschluss des Jugendhilfeausschusses
  • Leistungs- und Stellenbeschreibung
  • Kooperationsvereinbarung

Formulare

Rechtsbehelf

Zuständige Stelle

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