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Klimaschutzmanagement: Anstoßen und Vernetzen

Von 2012-2017 dauerte offiziell die Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes Fünfessenland, das im Jahr 2010 unter Beteiligung von vielen Akteuren im Landkreis erarbeitet und im Kreistag verabschiedet worden ist. Die Stelle der Klimaschutzmanagerin ist seit April 2017 fest im Stellenplan des Landratsamtes vorgesehen und unbefristet als Stabstelle im Geschäftsbereich Umwelt angesiedelt.

Die Klimadebatte und die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen brauchen einen neuen Denkansatz, das zeigt sich immer mehr im Corona-Krisenjahr 2020. Gesundheit, Artenvielfalt, Umwelt und Klima sind alles Facetten verschiedener planetarischer Grenzen und Risiken. Das politisch und gesellschaftliche Engagement ist jetzt erst recht mit einem weiten Blick gefordert und durchzuhalten. Dazu gehört, viele  Bereiche unseres Lebens genauer zu betrachten und umweltfreundlichere Lösungen zu finden, die uns aber nicht als Opfer oder Verzicht erscheinen, sondern als Teil einer neuen Identität, als Auslöser für Stolz, als Kitt im sozialen Miteinander, als Ausdruck neuer, geteilter Werte. Wir müssen Energiewende und Klimaschutz noch viel stärker als großes Transformationsprojekt begreifen, das insbesondere kulturelle und soziale Aspekte des Wandels in den Blick nimmt.

Der Klimawandel wird die zentrale Herausforderung unserer und zukünftiger Generationen sein. „Es gibt tausende Lösungsansätze naturwissenschaftlich-technischer Art, und auch die Förderprogramme sind beträchtlich,“ sagt Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt. Der im Januar 2015 erstmals veröffentlichte Energiebericht und die seitdem jährlich aktualisierten Zahlen für den Landkreise Starnberg zeigen, dass die bisherigen Bemühungen um Klimaschutz und Energieeffizienz nur relativ bescheidene Wirkungen erzielt haben. Klimaschutz und die Energiewende sind ein gigantisches Vorhaben. Wirklich bewältigen können wir diese große Herausforderung jedoch nur, wenn diese als Querschnittsaufgabe politisch gewollt und sozial akzeptiert wird. Ohne einen gewissen kulturellen Wandel wird das wohl nicht funktionieren. Die lokale Ebene ist entscheidend  für die praktische Umsetzung dieser Transformation, weshalb die Klimaschutzmanagerin am Landratsamt auch eher vernetzend, Initiativen anstoßend und konzeptionell tätig ist und weniger als technische Expertin.

Das Klimaschutzmanagement im Landkreis Starnberg ist in der ersten Phase vom Februar 2012 bis März 2017 gefördert worden: in Phase I zu 65%  und in Phase II zu 40% über Fördermittel der Nationalen Klimaschutzinitiative aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit . 

Externer Link: Logo Klimaschutzinitiative

mehr Informationen: www.klimaschutz.de

Im Integrierten Klimaschutzkonzept Fünfseenland werden Zwischenziele für das Jahr 2020 formuliert:

Themenfeld "Bauen und Planen"

  • Senkung des Wärmebedarfs in privaten Haushalten
  • Erhöhung der Sanierungsrate im Altbaubestand
  • Deckung des verbleibenden Wärmebedarfs zu 30% aus regenerativen Energien
  • Senkung des Strombedarfs
  • Plusenergiehaus als Standard bei Neubauten
  • Bauleitplanung als wirksames Instrument für Energieeffizienz

Themenfeld "kommunale Liegenschaften"

  • Senkung des Wärmebedarf in kommunalen Liegenschaften
  • Einsparungen bei Strom und Wasser durch Energiemanagement
  • Verstärkter Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Technik

Themenfeld "Mobilität und Verkehr"

  • Senkung des Ressourcenverbrauchs in Individual- und Güterverkehr
  • Vorreiterrolle der Region bei alternativen Antrieben

Themenfeld "Wirtschaft"

  • Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen
  • Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien in Unternehmen
  • Senkung des verkehrsbezogenen Ressourcenverbrauchs
  • Stärkung der regionalen Wertschöpfung

Themenfeld "Erneuerbare Energien"

  • Steigerung der Energieproduktion aus PV-Anlagen, von Solarthermie sowie Wind- und Wasserkraft
  • Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen durch Bürgerbeteiligung

Themenfeld "Nachwachsende Rohstoffe"

  • Steigerung der Energieproduktion aus Holz und Biogas
  • Vorrangige energetische Verwertung aller biogenen Reststoffe

Themenfeld "Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung"

  • Verankerung des Klimaschutzes bei Bevölkerung und Bildungseinrichtungen
  • Förderung von klimaschonendem Verbraucher- und Konsumverhalten

Themenfeld "Kommunales Management, interkommunale Kooperation"

  • Energieversorgung in kommunaler Hand mit Beteiligung der Bürgerschaft anstreben
  • Professionelles Klimaschutzmanagement in der Region aufbauen

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