Bevölkerungsschutz
Bundesweiter Warntag am 11. September
Am Donnerstag, den 11. September findet wieder der bundesweite Warntag statt. An diesem Aktionstag erproben Bund, Länder und teilnehmende Kommunen verschiedene Warnmittel wie Radio, Warn-Apps und Sirenen. Gegen 11:00 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Probewarnung über das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Mit diesem System sind sehr viele Warnkanäle wie beispielsweise NINA, KATWARN und BIWAPP verknüpft. Auch Cell Broadcast, also die Direktwarnung direkt auf Handy, soll getestet werden. Es beteiligen sich in diesem Jahr wieder viele Gemeinden mit Sirenen und mobilen Sirenenanlagen.
„Umweltereignisse wie Stürme, Hagel, Schnee und Starkregen, aber auch die neue Sicherheitslage sorgen für veränderte Gefahrenlagen. Erst im vergangenem Jahr hat uns die Hochwassersituation deutlich vor Augen geführt, wie unerwartet und schnell eine solche Gefahrenlage eintreten kann. Die umgehende Warnung der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Die Katastrophenschutzsirenen und alle weiteren Warnkanäle müssen zuverlässig funktionieren, aber auch von unseren Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen und richtig verstanden werden. Regelmäßige Probealarme sind hierfür unabdingbar“, erklärt Vize-landrat Matthias Vilsmayer.
Als Warnmittel mit Weckeffekt sind Sirenen nach wie vor wichtig. Getestet wird ein auf- und abschwellender Heulton in der Dauer von einer Minute. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit -wie beispielsweise Naturgefahren, Schadstoffaustritte oder ähnliches- veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten, Nachrichten der Warn-App NINA abzurufen und auf Lautsprecherdurchsagen der örtlichen Einsatzkräfte zu achten.
Auch Cell Broadcast - eine Warnnachricht direkt aufs Handy - wird wieder getestet. Damit das allerdings klappt, ist folgendes zu beachten:
- Auf dem Handy sollte ein Betriebssystem-Update für Android ab Version 11 oder iOS ab Version 16.1 installiert sein.
- Die Nachricht kann nur empfangen werden, wenn das Handy am 11. September eingeschaltet ist. Bei Flugmodus ist kein Empfang der Warnnachricht möglich.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) führt in Kooperation mit der Info GmbH im Anschluss an den Bundesweiten Warntag eine Online-Umfrage durch. Jede Person, die sich am Bundesweiten Warntag in Deutschland aufgehalten hat, kann an der Umfrage teilnehmen. Das Feedback jedes einzelnen bringt wichtige Erkenntnisse über die Funktionsweise der Warnmittel in Deutschland, es unterstützt beim Aufdecken von Fehlern und hilft die Systeme zu optimieren. Eine Teilnahme ist unter www.warntag-umfrage.de möglich.
Folgende Gemeinden haben die Beteiligung am Warntag mit Sirenen (teils mobilen Sirenen) gemeldet:
Gemeinde Andechs
Gemeinde Gauting (Gemeindegebiet sowie Ortsteile Stockdorf, Buchendorf, Oberbrunn, Unterbrunn und Hausen)
Gemeinde Gilching (Gemeindegebiet sowie Ortsteil Geisenbrunn)
Gemeinde Herrsching (Gemeindegebiet sowie Ortsteile Widdersberg und Breitbrunn)
Gemeinde Inning (Ortsteil Buch)
Gemeinde Krailling
Gemeinde Pöcking
Gemeinde Seefeld (Ortsteile Hechendorf und Oberalting)
Stadt Starnberg (Ortsteile Hadorf und Leutstetten)
Gemeinde Tutzing (Gemeindegebiet sowie Ortsteile Monatshausen, Traubing und Obertraubing)
Gemeinde Wörthsee
Weitergehende Informationen zum bundesweiten Warntag findet man auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.htmloder des Bayerischen Innenministeriums unter www.innenministerium.bayern.de/sus/katastrophenschutz/warnungundinformation/sirenenundlautsprecher.