Integration
Neue Sprach- und Kulturmittler freuen sich auf ihren Einsatz
Zum vierten Mal hat das Landratsamt Starnberg engagierte Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund zu sogenannten „Sprach- und Kulturmittlern“ ausgebildet. Am vergangenen Freitag erhielten 11 Teilnehmende aus verschiedenen Ländern wie der Ukraine, Afghanistan, der Türkei, dem Libanon und Kanada ihre Zertifikate. Ab sofort stehen sie Organisationen wie sozialen Einrichtungen, Ämtern, Kitas, Schulen und Helferkreisen über die Vermittlungsstelle des Landratsamtes für Einsätze zur Verfügung.
Organisiert und durchgeführt wurde die 50-stündige Kurzausbildung von den Sozialpädagoginnen Katharina Trägler und Barbara Huber vom Landratsamt Starnberg. Gabi Lifka von der Diakonie Mühldorf wurde als Gastreferentin für den Bereich „Übersetzen in therapeutischen Settings“ engagiert. „Die Gruppe zeigte großes Engagement und Zuverlässigkeit. Wir freuen uns, dass alle Teilnehmenden den Kurs erfolgreich abgeschlossen haben und nun einsatzbereit sind“, sagt Katharina Trägler, Integrationslotsin des Landratsamtes.
Bei den Sprach- und Kulturmittlern handelt es sich nicht um professionelle Dolmetscher, sondern um engagierte Zuwanderer mit und ohne Fluchthintergrund, die sich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben. Sie unterstützen nicht nur bei der sprachlichen Verständigung, sondern vermitteln auch wichtige interkulturelle Hintergründe, um Missverständnisse zu vermeiden. Für ihre Einsätze erhalten sie eine Aufwandsentschädigung.
Anfragen zu Einsätzen der Sprach- und Kulturmittler können unter skm@lra-starnberg.de gestellt werden.
(vorne, Mitte) Katharina Trägler, Integrationslotsin des Landratsamtes, freut sich auf gute Zusammenarbeit mit den neuen Sprach- und Kulturmittlern
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