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Presseinformation vom 05.03.2019:

Internationaler Frauentag 2019

Gleichstellungsbeauftragte: mehr Frauen für die Politik


Warum sollen sich nach über 100 Jahren Frauenwahlrecht mehr Frauen politisch engagieren? „Für mich und für andere!“, lautet die Antwort der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes. Sie nimmt den Internationalen Frauentag am 8. März  zum Anlass, um auf die bevorstehende Europawahl als auch die Kommunalwahlen in einem Jahr aufmerksam zu machen.   

„Für mich und für andere!“  ist der Slogan, mit dem sich die vielen guten Gründe für mehr politisches Engagement von Frauen am besten zusammen fassen lassen. Dazu zählt auch, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und zur repräsentativen Demokratie beizutragen. Denn diese lebt davon, dass alle Bevölkerungsgruppen angemessen dort vertreten sind, wo über sie entschieden wird, also in Politik und politischen Gremien. „Doch gerade in der Politik sind Frauen noch längst nicht entsprechend ihres Bevölkerungsanteils von über 50 Prozent vertreten.  Wenn die bislang zahlenmäßig männerdominierten politischen Gremien zukünftig möglichst gleichauf mit Männern und Frauen besetzt werden, könnte davon sicher auch die Politik profitieren. Nicht etwa, weil Frauen die besseren Politikerinnen sind, sondern weil geschlechtergemischte Teamarbeit bessere Ergebnisse verspricht“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte Sophie von Wiedersperg. Die Diversity-Forschung zeigt, dass Gremien und Gruppen, die sehr homogen besetzt sind nicht die besten Entscheidungen treffen: zum einen, weil bestimmte Lebensrealitäten einfach gar nicht berücksichtigt werden, und zum anderen, weil sie sich möglicherweise zu schnell einig sind. “Wenn also zahlenmäßig eine stärkere Frauenpower vorhanden ist, könnten auch politische Themen, die eher die Lebensrealitäten und Sichtweisen von Frauen betreffen, einfacher auf die politische Agenda gesetzt werden“,  ist sich von Wiedersperg sicher. 

Für die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen erstellt das Gleichstellungsteam derzeit eine Postkarte mit dem Aufruf „Frauen seid wählerisch“.  Die Karten werden ab Ende März  im Landratsamt Starnberg und in den Gemeinden erhältlich sein. Weitere Informationen unter www.lk-starnberg.de/Gleichstellung.

 


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