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Durch das sog. Negativattest nach § 58a des Sozialgesetzbuchs VIII (SGB VIII) wird der Mutter eines nichtehelich geborenen Kindes bescheinigt, dass für das Kind keine Sorgeerklärungen nach § 1626a Abs. 1 Nr. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) abgegeben worden sind.

Nach § 1626a Abs. 1 Nr. 1 BGB steht Eltern, die bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet sind, die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen). Für die Mutter eines nichtehelich geborenen Kindes, die keine Sorgeerklärung abgegeben hat, kann daher der Nachweis, dass sie die Alleinsorge für ihr Kind hat, Schwierigkeiten bereiten. Um diesen Nachweisschwierigkeiten abzuhelfen, erteilt das Jugendamt der alleinsorgeberechtigten Mutter eines nichtehelich geborenen Kindes auf deren Verlangen eine schriftliche Auskunft über die Nichtabgabe von Sorgeerklärungen (sog. Negativattest). Durch die Vorlage des Negativattests bei Behörden, Banken etc. kann die Mutter ihre Alleinsorge dokumentieren.

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