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Am Mittwochabend fand die feierliche Verleihung der Kulturpreise des Landkreises Starnberg 2011 statt. Landrat Karl Roth verlieh die hohe Auszeichnung im Sitzungssaal des Landratsamtes. Den Kulturpreis erhielt Kreisheimatpfleger Gerhard Schober. Der Kulturförderpreis wurde den Starnberger Fischermadln und Fischerbuam verliehen. Die Gesellschaft für Archäologie und Ortsgeschichte Gilchings e. V. erhielt für ihre Arbeit den Anerkennungspreis.
„Jeder einzelne von Ihnen trägt dazu bei, das historische Erbe und das kulturelle Gedächtnis unserer Heimat zu bewahren. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse an der heimatlichen Geschichte zu wecken und wach zu halten, Forschungen auf diesem Gebiet anzuregen, zu unterstützen und durchzuführen. Sie sind die Wächter über die historischen Güter und tragen zu deren Erhaltung bei.", würdigte Landrat Roth die Preisträger in seiner Festrede. Die Kulturpreise werden seit 2002 jährlich in wechselnden Kategorien vergeben. Ausgeschrieben war heuer der Bereich „Denkmalpflege, Archäologie, Heimat- und Archivpflege sowie Geschichtsforschung".
Kurzporträts der Ausgezeichneten:
Gerhard Schober
Gerhard Schober ist seit 1974 Kreisheimatpfleger des Landkreises Starnberg und damit einer der dienstältesten und verdienstvollsten Heimatpfleger in Bayern. Er ist zuständig für die Bereiche Denkmalpflege und Ortsgestaltung, Natur- und Kulturdenkmale, Heimatforschung und Heimatgeschichte, Museen und Sammlungen, Volkskunst und -handwerk. Er erfüllt seine ehrenamtlichen Aufgaben, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2001 neben seinem Beruf als Volksschullehrer in Gauting ausübte, mit außerordentlichem Engagement. Er ist Autor vieler renommierter Veröffentlichungen zur Kultur- und Heimatgeschichte des Fünfseenlandes. Weit über die Region hinaus sind etwa seine Werke „Frühe Villen und Landhäuser am Starnberger See", „Heimat an der Würm" und „Schlösser im Fünfseenland" nachgefragt.
Gerhard Schober gilt in der Bevölkerung, aber auch in Fachkreisen als überaus engagierte und kenntnisreiche Persönlichkeit der Kulturgeschichtsforschung. An der Förderung von lokalen Sammlungen und Vereinen war er ebenso beteiligt, wie an der Ausgestaltung des „Museum Starnberger See". Neben vielen regionalen Auszeichnungen wurden ihm 1999 das Bundesverdienstkreuz und 2011 der Bayerische Verdienstorden verliehen. Mit dem Kulturpreis soll Gerhard Schober für sein Lebenswerk Anerkennung und Achtung ausgesprochen werden.
Fischermadl und Fischerbuam
Während die Ausübung instrumentaler Volksmusik seit Jahren bei jungen Leuten auf großes Interesse stößt, finden sich leider immer noch relativ wenige zusammen, die miteinander singen und so das (alt)-bayerische Volksliedgut am Leben erhalten. Die Starnberger Fischermadl und Fischerbuam sind hier eine ausgesprochen rühmliche Ausnahme. Die „Fischermadl" (Pauline und Lucia Mittermayr, Magdalena Schulz, Marianne Buchner) haben schon in ihrer Kindheit begonnen, miteinander zu singen und sind heute noch zusammen. Die „Fischerbuam" (Vitus Mittermayr, Tobias Schulz, Sebastian Hofer und Anderl Ruhdorfer) singen seit 2008 miteinander. Beide Gruppen wurden beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb 2010 mit dem höchsten zu vergebenden Prädikat „ausgezeichnet" belohnt. Bei einer CD-Produktion des Bayerischen Rundfunks im Frühjahr 2012 im Landratsamt Starnberg überzeugten sie in ihren Interpretationen von oberbayerischen Liedern, zum Teil aus der Feder des Friedinger Schriftstellers Georg Queri, und stellten so ihr Interesse an der regionalen Volks-Kultur eindrucksvoll unter Beweis.
Die beiden Gesangsgruppen haben sich in den vergangenen Jahren mit zu den besten und inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Nachwuchs-Sängergruppen im Landkreis entwickelt. Nach Ansicht der Jury und der Fachjuroren ist die Begeisterung und Mühe der jungen Sängerinnen und Sänger mit dem diesjährigen Kulturförderpreis zu belohnen und zu würdigen.
Gesellschaft für Archäologie und Ortsgeschichte Gilchings e. V.
Die Gesellschaft überzeugt nicht nur durch ihre Mitwirkung in Forschungsvorhaben, sondern mehr noch durch ihr Engagement in Schutz, Pflege und Vermittlung des kulturlandschaftlichen Erbes ihrer Gemeinde. Gemäß ihrer Zielsetzung „Interesse an der heimatlichen Geschichte zu wecken und wach zu halten" geht sie aktiv auf die Bürger zu, etwa durch Einbindung in Projekte, durch Ausstellungen und Jugendprogramme. Sie bietet mit drei Rundwegen unter dem Titel „Via Zeitreise" und einem zugehörigen Audioguide, mit ansprechenden Faltblättern und mit einer professionell gestalteten Homepage einen ebenso inhaltsreichen, wie attraktiven und modernen Zugang zur Geschichte Gilchings für alle Alters- und Interessengruppen. Beeindruckend ist zudem das aktive Engagement der Gesellschaft zur Erhaltung schützenswerter Elemente ihres heimatlichen Lebensraumes. Sie verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der weit über die Archäologie hinausgeht und sich beispielsweise auch auf Geologie und Naturraum, Baudenkmäler und volkskundliche Zeugnisse erstreckt.
Mit der Verleihung des Anerkennungspreises zeichnet der Landkreis Starnberg die vorbildliche Leistungen der Gesellschaft für Archäologie und Ortsgeschich-te Gilchings aus und will damit auch Impulse geben für zeitgemäße ortsgeschichtliche Aktivitäten mit einem hohen kulturellen Mehrwert.

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