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Die Zahl der Frauen, die wegen häuslicher Gewalt Hilfe suchen steigt beständig. Zum diesjährigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November haben die Gleichstellungsstellen und Runden Tische in Bayern die sogenannte Kitteltaschenkarte entwickelt. Sie soll medizinisches Fachpersonal bei der Opferuntersuchung unterstützen.
Gewalt gilt weltweit als eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen. Es gibt Schätzungen, dass jede vierte Frau ab 16 Jahren mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt durch den aktuellen oder früheren Partner erfahren hat. Bundesweit und auch im Landkreis Starnberg gibt es „Runde Tische“, die sich mit Gewalt gegen Frauen befassen und nach Wegen suchen, wie von Gewalt betroffenen Frauen Hilfe geleistet werden kann.
Die Gleichstellungsstellen und Runden Tische bayerischer Städte und Landkreise haben für den diesjährigen „Aktionstag: Nein zu Gewalt an Frauen“ die sogenannte Kitteltaschenkarte für medizinisches Fachpersonal entwickelt. Im handlichen Format sind auf ihr alle Kriterien für die Opferuntersuchung und vor allem die korrekte und damit gerichtsfeste Dokumentation der Verletzungen aufgeführt.
„Den Gesundheitsfachkräften kommt in der Behandlung und der weiteren Unterstützung gewaltbetroffener Frauen eine besondere Bedeutung zu“, berichtet die Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamtes Sophie von Wiedersperg. Durchschnittlich sieben Mal werden sie ärztlich behandelt, ehe deutlich wird, dass sie Opfer häuslicher Gewalt sind. Viele wenden sich aus Scham oder Unwissenheit weder an eine Beratungsstelle noch an die Polizei. Wenn Frauen die Täter anzeigen wollen, ist die korrekte Dokumentation der Verletzungen durch die Ärztinnen und Ärzte unverzichtbar. „Die Kitteltaschenkarte, die in den nächsten Tagen zusammen mit Informationen zu den Hilfsangeboten für Frauen in Notfällen an alle Praxis- und Klinikärzte im Landkreis versandt wird, soll das Ausfüllen der Untersuchungsbögen bei Opfern häuslicher Gewalt erleichtern“, so Wiedersperg. Die Karte enthält alle wichtigen Daten und Aspekte, die bei Untersuchungen berücksichtigt und dokumentiert werden sollten. Die Aktion der Gleichstellungsstelle wird vom ärztlichen Kreisverband Starnberg unterstützt.

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