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Etwa 40 Grundstückseigentümer waren am Samstag der Einladung der Unteren Naturschutzbehörde gefolgt. Das Landratsamt und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten informierten vor Ort über die geplanten Renaturierungsmaßnahmen im FFH-Gebiet in Gilching. Die Teilnehmer zeigten großes Interesse an der geplanten Wiedervernässung des Wildmooses, einer Maßnahme die ganz oben auf der Liste des bereits 2011 fertiggestellten Managementplans für das FFH-Gebiet „Moore und Buchenwälder zwischen Etterschlag und Fürstenfeldbruck" steht.
Ausgerüstet mit Gummistiefeln folgte man den Organisatoren auf schmalen Pfaden hinein in den zugewachsenen Moorwald. „Eine gewisse Auflichtung wolle man erreichen, damit die wertgebenden Torfmoose eine Chance hätten", so Cornelia Siuda, Landschaftsarchitektin und Moorexpertin.
Die ökologischen Besonderheiten dieses wertvollen und einzigartigen Lebensraums, auf den jeder Eigentümer stolz sein kann, haben leider durch den früheren Torfabbau, der bis in die 60er Jahre hinein stattfand, sehr gelitten. Die damals ausgehobenen Gräben entwässern das Moor auch noch heute. In der Folge hat das Gehölzwachstum stark zugenommen und entwässert das Moor noch zusätzlich, was zum Rückgang der typischen Flora und Fauna führt. Dabei ist die Lösung recht einfach: Mehrere Torfdämme werden in die Gräben eingebracht und das Wasser im Moor gehalten. Darüber hinaus werden, auch aus Forstschutzgründen, ein paar der größeren Fichten herausgenommen. Auf diese Weise soll sich der Urzustand, der vor den Eingriffen da war, allmählich wieder einstellen. Wer möchte, kann eine genaue Maßnahmenbeschreibung unter www.lk-starnberg.de/wildmoos nachlesen. Einen weiteren, heute noch sichtbaren Effekt hat der Torfabbau hinterlassen: Auf der etwa 20 Hektar großen Fläche mitten im Naturschutzgebiet sind 120 Eigentümer, allesamt Nachfahren und Erben der ehemaligen Torfstecher, eingetragen. Sie stehen der Maßnahme in aller Regel sehr positiv gegenüber.

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