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Die Wiedervernässung des Gilchinger Wildmooses ist eine Maßnahme, die ganz oben auf der Liste der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt steht. Über 120 Eigentümer wer-den dabei an die Geschichte des früheren Torfstichs erinnert.
Die Geschichte nimmt vor etwa 150 Jahren ihren Anfang: damals, als noch jeder eine Feuerstelle hatte. Das Wildmoos wurde zu gleichen Teilen unter den Gilchinger Bürgern aufgeteilt, was für die damalige Zeit revolutionär war. Erst 1927 wurden die Entwässerungsgräben gezogen und das Moor als Torfstich genutzt. Die Torfbriketts wurden dann mit einem Ochsenkarren abgeholt, da Pferde es mit der Angst bekamen, wenn sie im Moor einsanken.
Im Fall vom Gilchinger Wildmoos spielte die eher schlechte Torfqualität der Natur in die Hand, das Torfstechen kam spätestens mit dem Erdölboom aus der Mode. Die ohnehin wenig intensive Nutzung wurde eingestellt und das Moor bald zum Naturschutzgebiet erklärt. Außer den Gräben und den vielen Eigentümern ist von dieser Geschichte im Jahr 2014 nichts mehr übrig. Erstere sollen jetzt nach den Maßgaben des neuen FFH Managementplanes „Moore und Buchenwälder zwischen Etterschlag und Fürstenfeldbruck“ verschlossen werden. Der Wasserspiegel im Moor soll damit angehoben werden. So können der Pflanzen- und Tierwelt wieder ursprüngliche Bedingungen geliefert werden. Auch ein Beitrag zum Klimaschutz wird damit geleistet, denn intakte Moore sind die besten CO2-Speicher, die wir auf der Erde haben.
Die Nachkommen der Torfstecher von damals haben sich teilweise in alle Winde zerstreut. Oft haben sie auch noch ihr Erbe geteilt. Um nur ein Beispiel zu nennen, wurden aus den 17 Eigentümern, die noch im vergangenen Jahr auf einem dortigen Flurstück eingetragen waren, aktuell schon 22. Die Untere Naturschutzbehörde, die derzeit mit der Umsetzung der Renaturierung befasst ist, würde die Grundstücke auch kaufen, um Dickichte zu vermeiden. Fragen hierzu beantwortet Petra Gansneder unter der Telefonnummer 08151 148-418.
Die Maßnahme passt auch ins laufende Aktionsjahr „Gärtnern ohne Torf“. Alle Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.lk-starnberg.de/torffrei.

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