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Neun Schüler und ein Betreuer aus dem Landkreis Starnberg reisen zum internationalen Jugendaustausch nach New Taipei City. Sie lernen eine vollkommen andere Kultur kennen und lassen sich von der Gastfreundschaft der Taiwaner begeistern.

Der Landkreis Starnberg pflegt seit 1984 freundschaftliche Beziehungen zu New Taipei City auf Taiwan. Eine Freundschaft, die aufgrund der großen Entfernung, nicht immer leicht zu pflegen ist, die sich aber über die vielen Jahre hindurch gehal-ten hat und bei der einige wichtige Verbindungen geschaffen wurden. Insbesondere im Bereich der Jugendarbeit ergeben sich außergewöhnliche Möglichkeiten. Alljährlich findet ein Schüleraustausch zwischen dem Landschulheim Kempfenhausen und der San Ming High School in New Taipei City statt. Alle zwei Jahre kommen Schüler aus Taiwan zum Internationalen Jugendcamp nach Starnberg. Eine vergleichbare Veranstaltung hat es bisher in New Taipei City nicht gegeben. Im März flatterte eine Einladung des New Taipei City Government ins Landratsamt Starnberg. Es wurde zum New Taipei City Municipal Scout Jamboree eingeladen. Junge Menschen zwischen 13 und 18 Jahren sollten im Juli nach Tai-wan kommen. Im Landratsamt Starnberg war schnell klar, dass man diese Ein-ladung nicht ausschlagen kann. Internationale Jugendaustauschprogramme haben einen unschätzbaren Wert. Junge Menschen erhalten die Möglichkeit andere Kulturen kennenzulernen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu ent-decken. Persönliche und soziale Kompetenzen werden gestärkt und auch die Erweiterung der sprachlichen und interkulturellen Fähigkeiten ist nicht zu unterschätzen. Im Kreistag herrschte Übereinstimmung, dass das Vorhaben zu unterstützen ist und auch die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen. Binnen kurzer Zeit wurde eine Truppe aus neun Jugendlichen und einer Begleitperson zusammengestellt. Die Schüler kamen aus Tutzing, Gauting und Starnberg. Begleitperson war Gerold Sturm, der als Polizeibeamter, Vorsit-zender der Feuerwehr Tutzing, Mitglied im Jugendhilfeausschuss und Betreuer beim Kreisjugendring für diese Tätigkeit prädestiniert ist. Gruppenleiter Gerold Sturm hat über die Reise viel zu erzählen: Am 8. Juli machte sich die Gruppe auf den Weg und kam nach fast 22-stündiger Reisezeit in Taiwan an. Sie wussten nicht was sie erwartet. Mit einer riesigen Zeltstadt, die an ein Heerlager erinnert und auf der rund 1000 Jugendliche campen hatten sie nicht gerechnet. Auch die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit machte der Gruppe recht zu schaffen. Zwischen Taiwanern, Koreanern, Japanern und Gruppen aus Hongkong und Macao waren sie die einzigen Europäer. Entsprechend neu-gierig waren daher auch die asiatischen Schüler und kamen immer wieder um Fotos zu machen, Geschenke zu bringen oder sich auszutauschen. Sogar Autogramme mussten sie geben, so dass ihnen sehr schnell klar wurde, dass die Ankündigung ihrer Funktion als Botschafter des Landkreises Starnberg, nicht übertrieben war. Die Eindrücke waren gewaltig, machten die Gruppe aber auch sehr neugierig. Mit einem großen Festakt wurde das Camp vom Bürgermeister der Stadt New Taipei City eröffnet. Dann begann das Pfadfinderleben. Basteln von Glücksbrin-gern, Trommeln mit traditionellen taiwanesischen Trommeln, tägliche Flaggen-zeremonie, Baumklettern, Schnitzeljagd und diverse Spiele waren angesagt. Die einzelnen Gruppen mussten ihr Heimatland präsentieren. Die Starnberger machten das mit Volkstänzen. Die „Rheinländer Kutsche“ und „Siebenschritt“ wurden vorgetragen. Beides hatten sie extra zuvor einstudiert. Die anderen Schüler waren begeistert und folgten der Einladung zum Mittanzen in Scharen. Auch Sightseeing war angesagt. Im Yehliu Geo Park konnten bizarre Gesteins-formationen, die von Wind und Meer geformt wurden, bewundert werden. In Pingxi wurden Himmelslaternen gezündet. Im National Palace Museum konnten die wertvollsten Schätze der verschiedenen Dynastien bestaunt werden. Über schmale gewundene Gebirgsstraßen mit tollen Ausblicken ging es mit dem Bus zum Gold-Museum in Jinguashi, einer ehemaligen Goldgräberstadt, in der bis in das 20. Jahrhundert hinein noch Gold gewaschen wurde. Nach dem Besuch einer japanischen Villa aus der Zeit der Nippon Mining Corporation wurde ein japanischer Garten besichtigt. Und dann führt der Weg nach Jiufen, einem kleinen Bergdorf, in dem die Gruppe Souvenirs für zuhause kaufen konnte. Am Mount Qixing wurde der Krater eines Vulkans besichtigt, bei dem unter der Erdkruste noch aktive Magmakammern vorhanden sind. Nicht fehlen durfte natürlich auch das Chiang Kai-Shek Memorial und das Taipei Financial Center (Taipei 101), das bis Anfang 2007 das höchste Bürogebäude der Welt war. In zwischen sind die Jugendlichen ein wenig geschafft aber glücklich wieder zuhause. Sie müssen die Eindrücke des einwöchigen Ausflugs erst langsam verarbeiten. Gleichzeitig sind sie aber schon jetzt froh und stolz an diesem au-ßergewöhnlichen Event teilgenommen zu haben. Sie haben eine Menge gesehen, viel gelernt und vor allem auch Freundschaften geknüpft. Eine Gruppe, die sie während ihres Aufenthalts ständig begleitete, wird jetzt zum internationalen Jugendcamp vom 1. bis 8. August in den Landkreis Starnberg kommen.

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