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2012 rief die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Starnberg ein Aktionsjahr zur Bekämpfung von Neophyten aus. Schwerpunkt der Aktion: Gemeindebereich Berg, der Bereich zwischen Martinsholzen und Percha. Die Flächen im Häls- und Lüßbachtal wurden auf Grund ihrer Nähe zu Starnberg als Modell- und Testflächen für die Springkrautbekämpfung ausgewählt. Fazit der Aktion: Wo bekämpft wird lässt es sich gut eindämmen. Wenn nichts gemacht wird, breitet es sich munter weiter aus.
In organisierten Aktionen wurde 2012 an stark bewachsenen und naturschutzfachlich bedeutsamen Stellen damit begonnen, das Springkraut zu entfernen. Ganze Schulklassen wurden unter dem Motto „Zupfa dama“ in die Aktion ein-gebunden. Parallel dazu fanden vielfältige Informationsveranstaltungen statt, um die Bürger für das Thema zu sensibilisieren. Mit Erfolg, bald schlossen sich Freiwillige, Verbände und Privatpersonen der Aktion an. Alleine 2012 haben Schülerinnen und Schüler, Freiwillige, Verbänden und Landkreismitarbeiter etwa 500 Stunden in die Bekämpfungsmaßnahmen des Springkrauts investiert.
Was ist inzwischen mit der Modell- und Testfläche am Lüßbachufer in Percha geschehen? 2012 wurde Ende Mai erstmals vom Gymnasium Starnberg gezupft, ein zweites Mal im Juli von der Grundschule Percha. Zwischendurch wurde von den Mitarbeitern der Unteren Naturschutzbehörde nachgezupft.
2013 war der Bestand schon deutlich geringer. Die Grundschule Percha sowie die Untere Naturschutzbehörde setzten Ihre Arbeiten auch 2013 und 2014 fort. Das Ergebnis heute ist eine naturnahe Uferbegleitflora mit Mädesüß.
Was ist aus der Fläche in Martinsholzen geworden? Hier wurde das Springkraut von den Eigentümern bekämpft. 2011war dort ein reiner Springkrautbestand zu sehen. Durch eine jährliche Mahd und zusätzliches Ausmähen des Springkrauts konnte sich innerhalb von zwei Jahren eine Hochstaudenflur mit Landschilf entwickeln.
Was passiert wenn nichts unternommen wird? Ein gutes Beispiel ist die Biotopfläche Manthal. Hier wurden keine Maßnahmen eingeleitet. Es gibt keinerlei Veränderungen, das Springkraut breitet sich weiter aus.
Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt sieht ihren Einsatz damit bestätigt: An allen Stellen, an denen eine Bekämpfung stattfand, ist ein starker Rückgang des Springkrauts zu beobachten. Dabei ist sowohl die händische Bekämpfung, also das Ausreißen der ganzen Pflanze, als auch das Mähen der gesamten Fläche wirksam. Fest steht allerdings, dass eine jährliche Kontrolle wichtig ist, damit sich das Springkraut in der Fläche nicht wieder ausbreitet.
Wie sollte es weitergehen?
Da der Lüßbach mit seinen Beständen am Oberlauf ein immerwährender Born an Springkrautsamen ist, sollten die Springkrautvorkommen im Ortsbereich Höhenrain, vor allem am Sibichhauser Weg und am Unteren Lüßbach sowie in Biberkor dringend dezimiert werden. Wünsche und Vermutungen, dass das Springkraut von alleine wieder verschwindet, können aufgrund der Vergleichsreihen nicht bestätigt werden. Im Gegenteil, die unbearbeiteten Flächen beweisen eindeutig, dass sich das Springkraut ohne Eindämmung weiter ausbreiten wird.

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