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Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist der Biber in den Wintermonaten nicht im Winterschlaf. Während er im Sommer überwiegend vorhandene Gräser und andere Pflanzen frisst, nagt er im Winterhalbjahr bevorzugt Bäume an, um von den gefällten Bäumen Rinde als Nahrung zu gewinnen. Das bedeutet für die Biberberater des Landkreises viel Arbeit mit Verbiss-Schäden. Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt organisierte deshalb dieses Jahr ein gemeinsames Treffen aller ehrenamtlichen Biberberater im Landkreis. Das Treffen soll zur besseren Information der Bürger sowie zur Kommunikationsverbesserung untereinander beitragen.  

 

Bei dem Treffen wurden die Biberberater bestimmten Gemeinden als Ansprechpartner zugeteilt, sowie der aktuelle Stand der Biberreviere im Fünfseenland analysiert. Auch die Informationsweitergabe an Geschädigte und Interessierte war ein Thema der Tagung. Der ausgestopfte Biber, den die Berater liebevoll „Bärbel" nennen, durfte bei der Veranstaltung natürlich nicht fehlen und wurde von den Beratern auf Händen getragen.

Nachdem der Biber in Europa gegen Ende des 19. Jahrhunderts so gut wie ausgerottet war, ist das größte europäische Nagetier auch in Bayern wieder heimisch geworden. Auch im Landkreis Starnberg nehmen die Biberreviere wieder zu. Das Säugetier, das bevorzugt im Wasser lebt, ist eine streng geschützte Art. Durch die aktive Gestaltung seines Lebensraums kann er zu einer Verbesserung des Wasserhaushaltes und der Artenvielfalt beitragen. Leider kommt es in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft immer wieder vor, dass die Aktivitäten des Bibers, mit verschiedenen menschlichen Interessen kollidieren. Damit sich Mensch und Biber im Fünfseenland nicht in die Quere kommen, sondern wieder gut mit- und nebeneinander leben können, gibt es die ehrenamtlichen Biberberater. Sechs sind es an der Zahl, die eine unverzichtbare Arbeit für Natur und Umwelt leisten. Sie bieten fachkundige Beratung für die Bürger vor Ort an und zeigen, wie Schäden vermieden oder reduziert werden können. Sie kommen auch gerne zum „Tatort" und zeigen Gartenbesitzern, wie sie Bäume bibersicher machen können. Des Weiteren vermitteln sie in Konfliktfällen und geben Auskunft über Gefahrenquellen, Schadensbilder, Fördermöglichkeiten und Abhilfemaßnahmen. Weitere Informationen sowie die Adressen und Zuständigkeiten der Biberberater sind im Internet unter www.lk-starnberg.de/biber oder telefonisch im Landratsamt bei Ursula Madeker, Telefon 08151 148-502, zu bekommen.

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