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Dienstfahrzeug MR-STA-LK170-E-Auto

Elektroauto des Landratsamtes Starnberg

Elektromobilität

Die Entwicklung der Elektromobilität bietet große umweltpolitische, gesellschaftliche und wirt-schaftliche Chancen.

- Sie ermöglicht eine Verringerung der Emissionen durch den Straßenverkehr (z. B. Abgase, Lärm)
- Sie stellt einen wichtigen Schritt in Richtung CO2-freie Fortbewegung dar: Wenn Elektrofahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden, ist Mobilität wirklich nachhaltig.
- Sie bietet die Möglichkeit, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und von deren Import zu verringern.

Da es sich bei Elektromobilität um ein relativ neues Feld handelt, das auch von schnellen Weiter-entwicklungen geprägt ist, ranken sich um das Thema auch eine Reihe von Fragen: Was sind die Kosten? Wie weit kann ich fahren? Wo kann ich hier im Landkreis Strom tanken? Wo kann ich ein Fahrzeug testen?

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen eine Orientierung geben.

Umweltschutz/ Lebensqualität

Elektromobilität und Klimaschutz


Elektromobilität mit Strom aus erneuerbaren Energien kann einen wichtigen Beitrag zur Ein-dämmung des Klimawandels leisten. Ein wesentlicher Vorteil der Elektromobilität ist die erhöhte Effizienz: Während beim Verbrennungsmotor nur 20 % der im Treibstoff gespeicherten Energie für den Antrieb genutzt werden, sind es beim Elektromotor 90 %. Lokale Belastungen durch Abgas, Rußpartikel und Lärm werden vermieden.

Durch die Verbrennung von fossilen Treibstoffen trägt der Verkehr 20 % zu den deutschen Treibhausgas-Emissionen bei. Im Landkreis Starnberg liegt die Kfz-Dichte mit 739 Kfz pro 1000 Einwohner über dem Bundesdurchschnitt von 656. Umso wichtiger ist es, Erdöl durch Strom aus erneuerbaren Energien zu ersetzen. Geschieht diese Umstellung weltweit, so liefert sie einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels und damit zur Einhaltung des international anerkannten 2-Grad-Ziels für die maximale Erhöhung der globalen Mitteltemperatur. Der Landkreis Starnberg will die Energiewende bis 2035 schaffen. Er ist damit in einer Reihe mit rund 130 Energiewende-Regionen in Deutschland, die eine 100 %-ige Versorgung aus erneuerbaren Energien anstreben.

Die Elektromobilität zu fördern bedeutet für die E-STArt-Initiative, wertschätzend die Lebens-qualität mit unseren Seen, die Natur und die gesunde und privilegierte Lage in direkter Nachbarschaft einer Weltstadt zu erhalten und auszubauen.

Wirtschaftlichkeit

Elektrisch unterwegs ... rechnet sich das?

Elektroautos können durchaus wirtschaftlicher sein als ihre Pendants mit Verbrennungsmotor. Dies trifft gemäß aktueller Studienlage aber nicht auf alle eMobile zu. Einen wirtschaftlichen Vorteil bieten vor allem Fahrzeuge mit hoher Jahresfahrleistung.

Ob ein Elektrofahrzeug die kostengünstigere Alternative ist, hängt von folgenden Ein­fluss­fak­toren ab:

 

Anschaffungskosten:

Elektrofahrzeuge sind in der Anschaffung zunächst teurer als Fahrzeuge mit Verbrennungs­mo­tor. Die Zusatzkosten unterscheiden sich nach Modellen und variieren grob zwischen 5.000 und 15.000 EUR1. Je geringer die Zusatzkosten für das jeweilige Modell ausfallen, umso einfacher ist es, das Elektrofahrzeug wirtschaftlich zu betreiben.

 

Betriebskosten:

Im Betrieb sind Elektrofahrzeuge dagegen günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungs­motoren:

-          Die Stromkosten zum Betrieb der Elektrofahrzeuge sind wesentlich geringer als die entfallenden Treibstoffkosten. Über eigene Photovoltaik-Anlagen können die Stromkosten zusätzlich reduziert werden.

-          Wartungs- und Reparaturkosten bei batterieelektrischem Antrieb sind niedriger als bei Verbrennungsmotoren.

-          Elektrische Fahrzeuge sind von der Kraftfahrzeugsteuer befreit.

-          In Summe lassen sich für Vielfahrer Einsparungen oberhalb von 1.000 EUR pro Nutzungsjahr realisieren.

 

Neben diesen individuell abschätzbaren Faktoren, gibt es auch eine Reihe kaum bewertbarer Ein­flüsse, die die Wirtschaftlichkeit von Elektromobilität beeinflussen. Hierzu zählen die Ent­wick­lung der zukünftigen Benzin- und Strompreise sowie die Entwicklung des Wiederverkaufswertes von Elektrofahrzeugen.

 

Für gewerbliche Anwender wird die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen in vielen Fällen positiv gesehen.2 Für Privatanwender sind es typischerweise nicht die wirtschaftlichen Gründe, die zum Kauf eines Elektrofahrzeugs motivieren. Häufiger geht es um einen Beitrag zum Um­welt­schutz und darum, Vorreiter zu sein, für eine nachhaltige und saubere Form von Mobilität.

 

 

1ADAC e.V. (2014) Autokostenvergleich

2Öko-Institut e.V. (2015) Wirtschaftlichkeit von Elektromobilität in gewerblichen Anwendungen, Studie im Auftrag des VDE, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Reichweite

Die meisten der angebotenen Elektrofahrzeuge haben eine Maximalreichweite von 150 bis 200 km. Allerdings fahren durchschnittlich auch 9 von 10 Fahrzeugen täglich weniger als 100 km. Für viele eMobilnutzer zeigt sich:

- dass der überwiegende Teil der Fahrten elektrisch bewältigt werden kann,
- die beschränkten Reichweiten durch mehr bedarfsgerechte öffentliche Lademöglichkeiten ausglichen werden können,
- dass die diskutierte „Reichweitenangst“ aufgrund der exakten Reichweiten-Vorhersage und einer variablen Fahrweise (Anpassung der Geschwindigkeit) abnimmt.
- dass das Fahren mit eFahrzeugen viel Spaß macht und die Verbrenner zunehmend in der Garage bleiben.

Das alles sind Gründe, warum sich die E-STArt-Initiative auch für den bedarfsgerechten Auf- und Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur einsetzt.

Ladestationen

Wo und wie wird mein eFahrzeug geladen? Komme ich mit der zur Verfügung stehenden Reich­weite aus? Das sind die häufigsten Fragen von potenziellen eMobil-Käufern.

 

Laden zu Hause

 

In der eigenen Garage wird der überwiegende Teil des Ladens abgedeckt - meist über 80 %. Ideal ist hierbei der eigene Zugang zum Stromanschluss. eMobil-Fahrer ersparen sich viele Fahrten zur Tankstelle und sparen dadurch reichlich Zeit. Da das Fahrzeug zu Hause länger steht, spielt die Ladeleistung meist eine untergeordnete Rolle. In diesen Fällen reicht die normale Haushaltssteckdose aus. Für das Elektroauto sollte auf alle Fälle eine Wallbox installiert werden. Diese wird oft schon mit dem Auto mitgeliefert. Aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ist es für viele Nutzer sehr interessant, eigenen Solarstrom direkt in das eMobil zu laden und damit den Eigenverbrauch zu erhöhen.

 

Laden unterwegs

 

Je nach Nutzungsart ergibt sich beim Stromtanken unterwegs ein ganz unterschiedlicher Bedarf an Lade­geschwindigkeit. Der folgende Überblick veranschaulicht, dass meist langsame und mittlere Lade­geschwindigkeiten ausreichen. Vor allem im Fernverkehr gibt es zum Schnellladen allerdings keine Alternative.

 

Ort
Ladegeschwindigkeit
Arbeitsplatz langsam
Park+Ride Parkplatz langsam
Hotels langsam – schnell
Museen, Touristenattraktionen mittel - schnell
Öffentliche Parkgarage, Geschäfte mittel – schnell
Autobahnraststellen schnell
 

eMobile meistern schon heute viele Anforderungen im Alltag. Vor allem die gut ausgebaute und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur erhöht die Alltagstauglichkeit entscheidend. Zentrale Anfor­derungen bestehen noch beim Zugang und dem einfachen Bezahlen des Ladens unter­wegs, insbesondere im Fernverkehr. Nutzerfreundliche Lösungen sind jedoch auf dem Vormarsch.

Ansprechpartnerin

Frau Susanne Münster

Stabsstelle 3.1 Verkehrsmanagement
Verkehrsmanagerin
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-325
Fax: 08151 148-11 325
E-Mail: verkehrsmanagement@LRA-starnberg.de
Raum: 293

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Verkehrsmanagement

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82319 Starnberg
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Internet: www.lk-starnberg.de
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Allgemeine Öffnungszeiten

Die allgemeinen Öffnungszeiten des Landratsamtes sind:

Montag, Dienstag und Donnerstag    7.30 - 18 Uhr
Mittwoch    7.30 - 14 Uhr
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