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Energie

Klimaschutz in den Kommunen

Kommunen sind Verwalter vieler Liegenschaften und Weichensteller für Energie-Effizienz und Klimaschutz in vielerlei Hinsicht: von der Straßenbeleuchtung, energetischer Sanierung von Liegenschaften, Errichtung von Wärmenetzen, Entwicklung von Mobilitätskonzepten und Quartierssanierungskonzepten bis zu Zuschussprogrammen für Haussanierungen der Bürgerinnen und Bürger reicht die Palette, um nur wenige zu nennen. Gemeinden und Städte haben außerdem eine wichtige Vorbildfunktion. Im Landkreis Starnberg bemühen sich bereits viele Kommunen und die Stadt Starnberg auf unterschiedliche Weise um Energieeffizienz und Klimaschutz. Es gibt trotzdem keinen Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen sind anzustreben, damit der Landkreis sein Energiewendeziel erreichen kann.

Handlungsempfehlungen „Energieeffizienz in der Bauleitplanung“

Mit diesen im Mai 2015 novellierten Handlungsempfehlungen erhalten die Gemeinden und die Stadt Starnberg Vorschläge und Planungshilfen, um dem Thema Energieeffizienz in der Bauleitplanung maximales Gewicht zu verleihen. Die Empfehlungen sind von einer Arbeitsgruppe des Vereins Energiewende Starnberg e. V. und Frau Heuer von der Unteren Baubehörde erarbeitet und einer verwaltungsjuristischen Prüfung unterzogen worden. Energieeffizienz in der Bauleitplanung [PDF: 1,4 MB]

Energie-Coaching in Andechs, Inning und Krailling

Wie sich die Gemeinde noch stärker aktiv in den Prozess der Energiewende einbringen kann, dazu erhalten die genannten Gemeinden seit dem Früjahr 2015 Unterstützung durch die Firma Steinbacher Consult aus Neusäß bei Augsburg im Projekt „Energiecoaching“. Dabei handelt es sich um eine sogenannte „Initialberatung, also eine Art Zündfunke zur Energiewende vor Ort“, erläuterte Regierungspräsident Christoph Hillenbrand anlässlich der offiziellen Startveranstaltung. Ziel ist, dass die Kommunen den entscheidenden Anstoß bekommen, um das gemeindliche Engagement in Sachen Energie weiter voranzutreiben. Im März 2016 geht das Energie-Coaching zu Ende.

Kommunales Energiemanagement

Das kommunale Energiemanagement ist eine externe Dienstleistung zur energetischen Optimierung von noch nicht oder auch frisch sanierten Liegenschaften. Die Maßnahme dauert drei Jahre und bewirkt in der Regel eine Energie- und Kosteneinsparung von ca. 5-15% allein durch nicht- oder niedriginvestive Maßnahmen wie z. B. der Optimierung der Steuerung- und Regelungstechnik, besserer Überwachung und Schulung des Hausmeisters. Die Höhe der Einsparung ist vom Gebäude, der technischen Ausstattung und dem Nutzerverhalten abhängig. Das kommunale Energiemanagement rentiert sich prinzipiell für jede Kommune und wird gefördert.Die Förderung erfolgt über das Förderprogramm Klim-R des Freistaats Bayern. Es werden 40% der zuwendungsfähigen Bruttokosten ausbezahlt. Die Mindestauftragssumme beträgt 5.000 ¤ für die Laufzeit von 3 Jahren, die maximale Fördersumme  30.000¤. Die Antragsstellung bei der Regierung von Oberbayern ist bis 31.12.2016 möglich. Hier geht es zu den Förderrichtlinien vom 29.9.2014: Förderprogramm Klim-R

An der Stabstelle Klimaschutz am Landratsamt erhalten Sie Hinweise und Hilfen bei der Antragstellung bzw. Auswahl eins geeigneten Anbieters: Tel.: 08151 148-352.

Quartiers-Sanierungskonzepte im Landkreis

Zur Erreichung der von der Bundesregierung gesetzten Klimaschutzziele sind auch in den Kommunen zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz dringend erforderlich. Mit dem im November 2011 eigens geschaffenen KfW-Programm"Energetische Stadtsanierung" sollen Städte und Gemeinden darin unterstützt werden, vertiefte integrierteQuartierskonzepte zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur insbesondere zurWärmeversorgung zu entwickeln und umzusetzen.

In der Gemeinde Krailling ist im Jahr 2013 ein Quartierskonzept für die Siedlung Ringstraße erstellt worden: zur Seite der Gemeinde Krailling. Die Stadt Starnberg hat im April 2015 mit der Erstellung eines solchen Konzept für einen Teil der Gartensiedlung begonnen: zur Seite der Stadt Starnberg  Zu den Förderrichlinien geht es hier: Link zum Förderprogramm der KfW 

Innovative kommunale Vorhaben

Innovatives Energieprojekt der Gemeinde Gilching

Im Schulzentrum an der Talhofstraße möchte die Gemeinde ein Blockheizwerk und eine Fotovoltaikanlage installieren, die künftig das Christoph-Probst-Gymnasium und die Arnoldus-Grundschule mit Strom und Wärme versorgen sollen. Das hat der Gemeinderat im Juni 2015 beschlossen. In Kooperation mit der Energiegenossenschaft Fünfseenland eG und dem Regionalwerk Würmtal sowie dem Zweckverband weiterführende Schulen im westlichen Landkreis Starnberg treten die Genossenschaft und das Regionalwerk als Eigentümer und Investor auf, die Gemeinde und der Zweckverband betreiben die Anlagen. Für die Bevölkerung sollen finanzielle Beteiligunsfonds eingerichtet werden. Lehrer, Schüler, Eltern und Zweckverband sollen das innovative Energieprojekt öffentlich wirksam zur Bewusstseinsbildung und Aufklärung nutzen.

Planung eines Wärmenetzes in Seefeld

Mit einem "Letter of Interest" haben die Gemeinde Seefeld, die Firma Greentec und die Fünfseenland-Energiegenossenschaft am 16. Juni 2015 ihre Absicht bekundet, in die endscheidende Phase der Planung und Machbarkeit eines Wärmenetzes im Gemeindebereich Seefeld einzusteigen. Neben Krankenhaus und Technologiepark liegen auch weitere Liegenschaften am "Weg" des künftigen Wärmenetzes, auch Eigenheimbesitzer sollen von diesem innovativen Heizsystem mit einem Hackschnitzelheizwerk der Firma Schlecht überzeugt werden, um eine möglichst hohe Wärmebelegungsdichte zu erreichen. Das Projekt ist eine reifende Frucht des Energiecoachings, an dem die Gemeinde Seefeld im Jahr 2013 teilgenommen hat.

Prüfung der Nutzung von Abwasserwärme in Krailing

Der Gemeinderat Krailling hat im Mai 2015 beschlossen, eine Untersuchung zur Nutzung von Abwasserwärme für den Neubau zweier Wohnanlagen in der nördlichen Margaretenstraße in Auftrag zu geben. Die Gemeinde Krailling will damit ihre Möglichkeiten ausloten für die beiden Bauvorhaben - eines davon vom kreiseigenen Verband Wohnen - eine neue Energiequelle anzuzapfen, die ja eigentlich schon da ist: Eine Machbarkeitsstudie soll klären, ob die Abwärmenutzung des quasi vor der künftigen Haustüre verlaufenden Abwasserkanals zur Beheizung der beiden Wohnanlagen wirtschaftlich darstellbar ist.

Noch gibt es nicht viele solcher innovativer Heizsysteme, obwohl im Abwasserkanal viel energetisches Potential schlummert.

Turnhallensanierung in Weßling, Neubau Kinderkrippe in Seefeld ... - mit Energiepreisen dekoriert

Innovative Energieprojekte werden im Landkreis Starnberg jedes Jahr mit einem "Energiepreis " honoriert. Entdecken Sie interessante Projekte der Kommunen unter Energiepreis Landkreis Starnberg. Oder Sie reichen Ihr Projekt zur Bewerbung ein: jeweils bis 1. Oktober eines Jahres ist dies möglich.

Wärmewende in den Kommunen: Leitfaden für den klimafreundlichen Umbau der Wärmeversorgung

Viele Kommunen haben sich in den vergangenen Jahren selbst verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen durch eine bessere Wärmeversorgung deutlich zu senken. Deutschland hängt trotz der Energiewende bei diesem Vorhaben zurück, weil die Energiewende in erster Linie die Stromversorgung betrifft. Eine „Wärmewende“ ist aber auch deshalb notwendig, weil sie ein wichtiger Baustein beim Umbau unseres Energiesystems sein kann, wenn überschüssiger Strom aus regenerativen Quellen in Wärme umgewandelt oder gespeichert wird. Dabei würden die Kommunen mit ihren Wärmenetzen und Neubauquartieren Schlüsselakteure sein.

Der Leitfaden Wärmewende in Kommunen wurde vom ifeu-Institut im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung erarbeitet. Er richtet sich an alle, die in ihrer Stadt oder Gemeinde die Wärmewende in Angriff nehmen wollen, und bietet einen Kompass für die richtigen Entscheidungen zur klimaneutralen Wärmeversorgung. Hier kann der Leitfaden bestellt oder heruntergeladen werden: http://www.ifeu.de/index.php?bereich=ene&seite=waermewende

Neu für kleine Kommunen in Bayern: Der Klimacheck des Bayer. Umweltministeriums

Um die konkrete Betroffenheit über die konkreten Klimafolgen in der Region in Erfahrung zu bringen und die Auswirkungen wie Hitzebelastung, Trockenheit oder Hochwasser für die Kommunen abschätzbar zu machen, wurde ein interaktives PDF-Tool für Gemeinden – der „Klimacheck“ entwickelt. Neben Informationen über den Klimawandel und dessen Folgen in Bayern und seinen Auswirkungen, kann der „Klimacheck“ auch den jeweiligen Anpassungsbedarf ermitteln und den Gemeinden mit Strategieoptionen zur Seite stehen.Dieses Anpassungstool wurde vor allem für kleine und mittlere Gemeinden in Bayern im Rahmen des EU-Projekts C3-Alps konzipiert und entstand aus einer Kooperation des Bayerischen Umweltministeriums und der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Fakultät für Tourismus.

Die aus dem „Klimacheck“ gewonnenen Erkenntnisse sollten in aktuelle strategische Planungs- und Investitionsentscheidungen miteinbezogen werden, um Bayerns Kommunen für die Zukunft klimasicher zu machen. Die Winter werden nasser, die Sommer trockener, und die Extremwetterereignisse steigen in ihrer Intensität und Häufigkeit. Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ist es aus ökologischer und ökonomischer Sicht das sinnvollste, die Handlungsoptionen der Gegenwart zu nutzen. Nichtstun wäre angesichts der Folgen des Klimawandels die teuerste Variante.

Internet-Link zum Klimacheck: http://www.tourismus.hm.edu/die_fakultaet/forschung_projekte/c3_alps_1.de.html Dort kann das Tool als ZIP-Datei heruntergeladen oder als USB-Stick angefordert werden.

Sanierungsstrategien für kommunale Liegenschaften - Mit dem Programm FinSa werden Entscheidungen transparenter und leichter

Um den Kommunen die Erarbeitung einer langfristigen Gebäudesanierungsstrategie zu erleichtern, wurde das Programm FinSa entwickelt. Es ermöglicht Entscheidungsträgern, die Kosten für energetische Sanierungen ihrer Liegenschaft bis 2050 abzuschätzen. Anhand weniger Angaben zum Gesamtgebäudebestand können drei Szenarien hinsichtlich des Energiebedarfs, der resultierenden CO2-Emissionen sowie der Energie- und Sanierungskosten verglichen werden. Ein Business-as-usual-Szenario bildet die fortgesetzte gegenwärtige Sanierungstätigkeit ab, ein Klimaschutzszenario notwendige Sanierungsarbeiten zur Erreichung der bundesweiten Klimaschutzziele. Der Szenarien-Vergleich über einen langen Zeitraum unterscheidet das FinSa-Tool von verfügbaren Programmen, die entweder nur eine grobe Einordnung in Vergleichswerte erlauben oder sehr detailliert auf einzelne Gebäude und Sanierungsvorhaben bezogen sind. Das kostenfreie FinSa-Tool (Open Source) steht Kommunen jetzt als Entscheidungshilfe zur Verfügung. Informationen zum Download sowie Detail-Informationen zum Forschungsprojekt „Klimaschutzkonzept 2050 Kommunale Gebäude“ finden sich hier: http://www.bine.info/index.php?id=39&no_cache=1&typ=30&artikel=3142&cHash=5abfdab200c954385fe182a00a137539

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