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Presse

Alle zwei Jahren treffen sich sämtliche Akteure die mit dem Starnberger See befasst sind, die ihn beleben und schützen zum Seegespräch ins Starnberger Landratsamt. Neuigkeiten werden besprochen. Wichtige und aktuelle Themen erörtert und gemeinsam wird nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Am 9. Juni war es wieder so weit. Zentrales Thema war ein Appell an die Freizeitnutzer des Sees Schutz- und Schongebiete zu respektieren.

Dr. Andrea Gehrold ist seit Mai 2014 als Gebietsbetreuerin des Landesbundes für Vogelschutz für den Starnberger See zuständig. Sie ist Spezialistin für Wasservögel und unterstrich die Bedeutung des Sees für die zahlreichen Wasservögel. Beispielsweise würde in der Bucht von St. Heinrich ein Flussseeschwalben-Floß mit einer der größten Flussseeschwalben-Kolonien in ganz Bayern ankern. Sie appellierte an die Nutzer des Sees (insbesondere auch die vielen Freizeitnutzer mit Kanu- und Kajak, Stand-Up-Paddle und Schlauchbooten), die Grenzen von Schutzgebieten zu respektieren und ausreichend Abstand zu Wasservögeln zu halten. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde werden derzeit geeignete Standorte für weitere Hinweisschilder zur besseren Erkennbarkeit der Schutzgebiete und zur Information der Öffentlichkeit gesucht. Dr. Gehrold lobte ausdrücklich die Bereitschaft zur Einhaltung des für den Starnberger See geltenden Ramsar-Abkommens, welches den freiwilligen Verzicht auf Schifffahrt im Winter beinhaltet. In den Wintermonaten bevölkern bis zu 20.000 Wasservögel den Starnberger See. Für sie ist diese Ruhezeit von größter Bedeutung.

Walter Schramm vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim gab einen kurzen Überblick über die aktuellen Wasserstände. Diese sind derzeit nicht auffällig. Er führte aus, dass nach einem Hochwasser, wie an Pfingsten 2013, wieder erkennbar gewesen sei, dass der Wasserstand des Starnberger Sees immer nur sehr langsam wieder absinkt. Dieses „verzögerte System“ begründe sich in den natürlichen Verhältnissen (die unterirdische Speisung des Sees) und ist daher nicht beeinflussbar. Zum Thema „Verschmutzung von Oberflächengewässern durch Mikroplastik“ stellte er klar, dass derzeit noch Untersuchungen durch das Bayerische Landesamt für Umwelt laufen und die bekannt gewordenen Meldungen über Mikroplastik im Starnberger See nur einem Zwischenbericht entnommen waren. Belastbare Daten für den Starnberger See werden voraussichtlich erst 2016 vorhanden sein. Insgesamt konnte Schramm von einem guten ökologischen Zustand des Sees berichten.

Thema war auch die Roseninsel, als UNESCO-Weltkulturerbe. Es besteht die Gefahr, dass die dort vorhandenen prähistorischen Pfahlbauten durch unachtsam fahrende und ankernde Boote beschädigt wird. Auch hier ist nach Meinung der Tagungsteilnehmer mehr Achtsamkeit von den Nutzern des Sees zu fordern. Das Landratsamt Starnberg prüft gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege welche Maßnahmen zulässig und erforderlich sind, um Beschädigungen an den Pfahlbauten wirksam verhindern zu können.

Ein Vertreter der Zentralstelle der Wasserschutzpolizei informierte darüber, dass in letzter Zeit vermehrt Außenbordmotoren von Booten gestohlen würden. Er bittet die Bevölkerung wachsam zu sein und ihre Boote entsprechend zu schützen.

Peter Drefahl von der Unteren Naturschutzbehörde nutzte die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass der FFH-Management-Plan im Internet auf der Homepage des Landratsamtes Starnberg (www.lk-starnberg.de) für jedermann abrufbar ist.

Das Seegespräch am Starnberger See hat bereits Tradition und fand heuer zum 28. Mal statt. Neben den Vertretern von Behörden wie Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Wasserschutzpolizei Starnberg, Institut für Fischerei, Landratsämter Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen sowie den seeanliegenden Gemeinden nahmen Naturschutzverbände, Segel- und Rudervereine, Tauchsportverband, Vertreter der Fischerei, Werftbesitzer und diverse andere Nutzer des Starnberger Sees am Gespräch teil.

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