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Wer dieser Tage in seinem Haus oder seiner Wohnung unter Hitze leidet, sollte sich Gedanken machen, ob er den sogenannten sommerlichen Wärmeschutz verbessern und mit einer energetischen Sanierungsmaßnahme verbinden möchte. Im Winter zu kalt, im Sommer zu warm: moderne Dämmkonzepte schaffen es tatsächlich, diese beiden vermeintlich gegensätzlichen Probleme in einem wohldurchdachten Konzept zu lösen. Hilfe bieten dafür auch die Sanierungstreffs, die im Herbst in die zweite Runde gehen.  

Vermutlich werden solche lang anhaltenden Hitzeperioden in Zukunft öfter auftreten, so dass Investitionen in sommerlichen Wärmeschutz in Kombination mit einer energetischen Sanierung mehr als sinnvoll sind. Auch wenn sich nicht mit Sicherheit beantworten lässt, ob die aktuelle Hitzewelle und die Häufung von Dürren bei uns, aber auch in anderen Regionen der Welt Symptome des Klimawandels sind, ist klar, dass die globale Erwärmung die Zahl von Hitzewellen deutlich steigen lässt. So sind rekordheiße Monate nach Angaben des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung bereits jetzt fünfmal häufiger zu verzeichnen, als sie durch Zufall auch in einer Welt ohne Klimawandel auftreten würden. 

Für die Klimaschutzmanagerin des Landkreises, Josefine Anderer-Hirt, ist das umso mehr ein Grund, die Eigenheimbesitzer im Landkreis zum Sanieren zu motivieren. Sie weist darauf hin, dass gezielte bauliche Maßnahmen ein starkes Erhitzen der Räume im Sommer verhindern können: „Sommers wie winters für eine gute Atmosphäre und Behaglichkeit im Haus zu sorgen, dafür gibt es ausgereifte Lösungen“, erklärt Anderer-Hirt. Immerhin befinden sich 40 Prozent der Wohnflächen von Eigenheimen im Dachgeschoss, meist in Form von Kinder- und Schlafzimmern. Das Thema „Sommerlicher Wärmeschutz“ steht natürlich auch bei den Sanierungstreffs auf dem Lehrplan, die im Oktober 2015 in die zweite Runde gehen. Dort können sich sanierungswillige Hausbesitzer gezielt über die verschiedenen Themen und Etappen einer energetischen Sanierung informieren und vorbereiten. Dass demnächst Bayern ein spezielles Förderprogramm auflegt und auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau kürzlich ihre Förderkonditionen angepasst hat, sind zwei Gründe mehr, sich rechtzeitig schlau zu machen und beraten zu lassen. 

Die Initiative des Landratsamtes Sanierungstreffs hat das Motto „Mit Wärme zu mehr Wert“ und will den Eigentümern die Vorteile einer Sanierung näher bringen und die Hemmschwelle vor entsprechenden Maßnahmen abbauen. Die Treffen werden von Experten begleitet und finden bedarfsgerecht über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten in den Gemeinden Gauting, Gilching, Seefeld sowie in der Stadt Starnberg statt. Mehr Informationen und die Termine sind im Internet unter www.sanierungstreff.de zu finden oder können im Landratsamt unter der Telefonnummer 08151 148-352 abgefragt werden.

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