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Zu gut für die Tonne

Jedes achte Lebensmittel das wir kaufen werfen wir weg. Pro Person und Jahr sind das rund 82 Kilogramm Lebensmittelabfall in Deutschland. Rund zwei Drittel davon wären vermeid- und noch verwendbar, wenn überlegt eingekauft und gegessen wird. Anlässlich des Erntedankfestes am kommenden Sonntag, befasst sich das Landratsamt mit der Planung der Ausstellung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) „Zu gut für die Tonne!“. Die Ausstellung wird am 30. Oktober um 16 Uhr eröffnet und macht dann für drei Wochen in den Räumen der Kreisbehörde halt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich nicht nur die umfangreiche Ausstellung ansehen sondern auch spezielle Kochkurse besuchen und an Workshops für Kinder und Jugendliche teilnehmen.

Nicht nur für das Klima sondern auch für die Abfallwirtschaft, sind noch verwertbare Lebensmittelabfälle, die im Restmüll landen, ein Problem. Laut dem kürzlich im Kreistag vorgestellten und verabschiedeten Abfallwirtschaftskonzept, zeigt die Restabfallanalyse, dass immer noch zu viele verwertbare organische Wertstoffe in der Tonne landen. Die Zahl wird im Landkreis auf 39 Kilogramm pro Einwohner und Jahr ungewöhnlich hoch eingeschätzt. Sind diese Lebensmittel im Müll ein Symptom des Wohlstands?“ Mitunter ja, “ ist Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt überzeugt, „aber auch die Folge von Unkenntnis und Unsicherheit im Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum sowie großen Packungsgrößen zum Beispiel bei Obst und Gemüse sind Gründe für den wachsenden organischen Müll in unseren Tonnen,“ so Anderer-Hirt.

Dass das tägliche Brot oder Fleisch eine wirkungsvolle und persönlichen Einflussmöglichkeiten im Klimaschutz sein kann, ist vielen oft nicht bewusst! Emissionshandel, Kyoto-Protokoll, Klimakonferenzen - die Politik müht sich oft scheinbar erfolglos damit ab und es klingt oft anstrengend und nicht umsetzbar. Das stimmt aber keines Wegs, denn Verbraucher haben an vielen Stellen konkret und einfach die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Eine wirksame Klimaschutzmaßnahme kann zum Beispiel der achtsame Umgang mit unserem täglichen Essen sein. Nicht nur was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen lagern und zubereiten, sondern auch was wir weg werfen spielt beim Klimaschutz eine große Rolle. Immerhin ist unser Essen für ein Fünftel aller klimaschädlichen Stoffe verantwortlich. „Die Ausstellung „Zu gut für die Tonne!“ bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich über die kleine aber Wirkungsvolle Maßnahme auf unserem Esstisch zu informieren“, so die Klimaschutzmanagerin.

Infos zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm mit Koch- und Kinderkursen sowie Informationsmaterial zur Kampagne gibt’s unter www.lk-starnberg.de/Klimaschutz oder unter www.zugutfuerdietonne.de und im Landratsamt Starnberg unter Telefon 08151 148-352.

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