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Quo vadis Energiewende? Dieser Frage hat sich das Landratsamt Starnberg im Rahmen einer Klimaschutzwerkstatt angenommen. Die Neuausrichtung der Energiewende im Landkreis und die Intensivierung der Klimaschutzbemühungen sollten nicht nur diskutiert werden, sondern in konkrete praxisreife Ideen münden. Am Ende der Veranstaltung stand der einstimmige Beschluss eines Klima-Paktes.

„Wenn in Kürze bei der nächsten UN-Klimakonferenz COP 21 in Paris die Köpfe der Verhandlungspartner rauchen, dann können wir für Starnberg sagen: Wir haben einen weiteren Schritt getan, damit der Klimaschutz in der Mitte der Gesellschaft ankommt“, sagte der stellvertretende Landrat Tim Weidner bei der Begrüßung. Es waren alle Bürgermeister, Gemeinderäte und Verbandsgeschäftsführer, Vertreter der Kirchen und andere relevanten Akteure zur Mitwirkung eingeladen worden. Sie alle waren zur Mitgestaltung aufgefordert, damit es gelingt mehr und neue Verbindlichkeiten zu schaffen und vor allem die gesamtgesellschaftliche Bereitschaft zur Umsetzung der Energiewende zu stärken. „Wir lamentieren nicht, wir handeln“, motivierte dementsprechend Sebastian Osenstetter von der Chiemgauer Firma energie.concept.bayern, der den Prozess moderierte. Er schickte die rund 45 Teilnehmer in vier Arbeitsgruppen, wo sie nach praxisreifen Ideen und Projekten suchen sollten, um dem Klimaschutz und den Erneuerbaren Energien zu neuen Höhenflügen zu verhelfen. Neben Wärme und Strom stand das Thema Konsum und Lebensstil auf der Agenda, und auch das Thema Mobilität wurde nicht ausgeklammert: gerade hier fiel den Teilnehmern eine Vielzahl an Projektideen ein, denn Denkverbote sollte es keine geben.

Ausgewählte Projektideen sollen nun von der Steuerungsgruppe in die Form eines Maßnahmensteckbriefes zur Umsetzungsreife gebracht werden, die dem sogenannten Klima-Pakt beigefügt werden. Dieser wurde am Schluss der Klima-Werkstatt nach kurzer Debatte einstimmig verabschiedet. Der Klimaschutz-Pakt möchte den Landkreis und die Kommunen verbindlich zur Selbstverpflichtung bewegen. Er zielt darauf ab, alle kommunalen Gremien anzuhalten, „diesen Klima-Pakt zeitnah in einer öffentlichen Sitzung zu behandeln und zu beschließen“, wie es wörtlich heißt. Das verlangt von den Gemeinden praktisch die Umsetzung von drei konkreten Klimaschutzprojekten jährlich. Eines zum Beispiel hat am meisten Punkte im Ranking der Projektideen durch die Teilnehmer erhalten: Die Energiewende solle ein verpflichtender Tagesordnungspunkt bei allen Bürgerversammlungen werden.

„Eines Tages werden die Erfolge in der Energiewende zu feiern sein“, ist Moderator Osenstetter am Ende der Veranstaltung überzeugt. Und schickte alle Teilnehmer mit einer Rückenstärkung gegen mögliche Widerstände auf den Heimweg: „Bleiben Sie dran, auch wenn es manchmal so aussieht, als würde nichts weitergehen!“

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