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Wie die Energiewende im Landkreis Starnberg funktioniert, darüber informierten sich achtzehn südafrikanische Fachkräfte aus den Bereichen Abfall- und Wasserwirtschaft sowie Erneuerbare Energien im Landratsamt Starnberg. Anlass für den Besuch war die Ausstellung des Solarenergiefördervereins Bayern „Gebäudeintegrierte Solartechnik“, die noch bis zum 8. Februar im Landratsamt besucht werden kann. 

Die Folgen der Klimaerwärmung und eines unkontrollierten Ressourcenverbrauchs sind in Südafrika heute schon spürbar und erfordern große Anstrengungen von Projektträgern und amtlichen Einrichtungen. Im Rahmen einer vierwöchigen Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Feldafing erhielt eine südafrikanische Delegation nun die Möglichkeit sich über die Energiewende im Allgemeinen, aber auch über die Umsetzung im Landkreis Starnberg zu informieren. Klimaschutzmanagerin Josefine Anderer-Hirt musste weit ausholen, um den Gästen aus dem Süden Afrikas das Prinzip und die Entwicklung des Deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu erläutern. „Die Zuhörer waren sichtlich beeindruckt von dem politischen Willen in Deutschland, sich ganz von der Kernkraft zu verabschieden“, berichtet Anderer-Hirt. Und auch die Architektur des EEG mit dem Einspeisevorrang für Erneuerbaren Strom und die Vergütung auch für private Photovoltaik-Anlagen (PV) sorgte für großes Interesse. Schließlich war das bundesdeutsche Gesetz mit einer großzügigen Einspeisevergütung im Jahr 2000 gestartet und ist heute als wichtiger Motor für den technischen und ökonomischen Fortschritt in der PV-Technologie zu sehen, von dem inzwischen die ganze Welt und insbesondere auch Afrika in Form von erschwinglichen Modulpreisen profitieren. 

Natürlich informierte die Klimaschutzmanagerin auch über Umsetzungsmaßnahmen im Landkreis, wie das Windradprojekt in Berg, die Solarkampagne und den Klimapakt mit den Gemeinden. Aber auch das Bürgerenergie-Projekt der Allgäuer Gemeinde Wildpoldsried, das inzwischen das sechsfache des im Ort verbrauchten Stroms regenerativ erzeugt, stieß auf Interesse. „Wie geht so ein Bürgerenergie-Projekt genau und wie könnten wir das im Rahmen unserer Möglichkeiten umsetzen“, lautete eine der Fragen. „Motivieren, aufklären, überzeugen“, so der Hinweis der Klimaschutzmanagerin in Anlehnung an die Solarkampagne im Landkreis. Abschließend führte Fabian Flade, Geschäftsführer des Vereins Solarenergieförderverein Bayern, durch die Ausstellung im Landratsamt.

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