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Am Freitagabend stand nicht nur das runde Altersjubiläum im Mittelpunkt der Geburtstagsfeier von Horst Guckelsberger. Landrat Karl Roth überreichte dem engagierten Naturschützer für seinen langjährigen Einsatz in der Kreisgruppe Starnberg des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) auch das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.  

Seit 1990 ist Horst Guckelsberger aktives Mitglied beim LBV. Maßgeblich war er am Aufbau der zum LBV gehörigen Kreisgruppe Starnberg beteiligt, die heute weit über 2600 Mitglieder und zahlreiche Unterstützer umfasst. Seit 1992 ist er im Vorstand der Kreisgruppe Starnberg tätig. Seit 1998 ist Horst Guckelsberger dort auch als 1. Vorsitzender tätig und für viele Initiativen des LBV im Landkreis Starnberg verantwortlich. Zudem wurden viele wichtige Projekte im Artenschutz und in der Biotopenpflege durch ihn erfolgreich initiiert und umgesetzt. Seit 1994 ist er im Naturschutzbeirat Starnberg tätig. Die Idee der Stiftung Bayerisches Naturerbe, die 2002 ins Leben gerufen wurde, deren Aufbau und Förderung,  hat Horst Guckelsberger von Anfang an mitgetragen und unterstützt, seit 2002 ist er Stiftungsvorstand. „Sie haben immer den nötigen Mut, die erforderliche Ausdauer und das Durchhaltevermögen gezeigt, um die angestrebten Ziele zu erreichen und haben damit enorm viel für den regionalen und überregionalen Naturschutz erreicht.
Dieser ehrenamtliche Einsatz verdient höchsten Respekt“, lobte Landrat Karl Roth das Engagement des Naturschützers.

Zu seinen hervorzuhebenden Verdiensten zählen unter anderem:

Die Wiedervernässung des Ampermooses

Horst Guckelsberger hat sich für den Erhalt des Ampermooses eingesetzt. Schwerpunkt war, durch eine Sohlschwelle in der Amper eine Erhöhung des Grundwasserspiegels zu erreichen. Trotz einiger Widerstände und gerichtlicher Auseinandersetzungen konnte dieses Projekt durch den Naturschützer im Winter 2012/2013 realisiert werden. In all den Jahren hat er sich unermüdlich für das Ampermoos und dessen Wiedervernässung eingesetzt.

Ramsar-Gebiet Starnberger See

Als der Starnberger See in die Kategorie „international bedeutsame Vogel-Rast- und Überwinterungsplätze“ aufgenommen wurde, hat sich Horst Guckelsberger auch hier für den Schutz des Gebietes stark engagiert. Ihm ist es zu verdanken, dass es seit 1997 eine „Freiwillige Vereinbarung zum Schutz der rastenden und überwinternden Wasservögel“ am Starnberger See gibt.

Initiative für hauptamtliche Gebietsbetreuer

In Bayern gibt es 43 hauptamtliche Gebietsbetreuer, die sich als Fachleute um ökologisch sensible Schutzgebiete kümmern. Horst Guckelsberger hat im Jahr 1996 einen Antrag an den damaligen Staatsminister für Landesentwicklung Dr. Thomas Goppel gestellt, da der LBV Starnberg mit der Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Ramsar-Abkommen an Starnberger See und Ammersee unzufrieden war. Das erfolgreiche Pilotprojekt am Ammersee war dann der Start für die bayernweite professionelle Betreuung schützenswerter Naturräume, die heute für diese Gebiete existenziell ist. 

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