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Grund zum Feiern gab es am vergangenen Samstag gleich mehrmals. Zum einen wurde im Rahmen der Blumenschmuckauszeichnung der Abschluss der Gartensaison im Landkreis Starnberg eingeläutet und gleichzeitig das 70-jährige Jubiläum dieser traditionellen Veranstaltung begangen. Des Weiteren wurden die Sieger im Landkreiswettbewerb „Grün im Ort“ geehrt. 

Der ehemalige Landrat Dr. Max Irlinger hatte schon 1948 die Idee für die Blumenschmuckauszeichnung, bei der jedes Jahr über 220 Bürger für ihr gärtnerisches Wirken geehrt werden. Die Auszeichnung ist ein kleines Dankeschön an die Gartenbesitzer für deren schönen Blumenschmuck und liebevoll gestalteten Vorgärten. „70 Jahre Jubiläum ist eine stolze Zahl und sie spricht für sich. Seitdem es die Auszeichnung gibt, ist der Blumenschmuck an Häusern und in Gärten durch die Jahrzehnte ein wesentlicher Faktor der Ortsgestaltung geblieben. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, denen ihr Umfeld viel bedeutet und die sich bemühen ihren Garten oder ihr Haus so zu gestalten, dass es nicht nur gefällt, sondern wir alle davon profitieren können. Dafür herzlichen Dank“, so Landrat Karl Roth in seiner Rede. Der Landkreis setzt sich mit der Ehrung bewusst für die Förderung der Gartenkultur ein. Als besondere Anerkennung überreichte Landrat Karl Roth eine handgetöpferte Keramik, in Form einer Rosenkugel. Die Keramik wurde eigens für das Jubiläum neu gestaltet. Darauf zu sehen ist das ursprüngliche Motiv des Blumenschmuckwettbewerbs, aus der Feder des ehemaligen Bezirksheimatpflegers Paul Ernst Rattelmüller.  Zugleich gab es die Chance auf eine der zahlreichen Gewinne in einer Tombola. Als Überraschung gab es heuer auch erstmals einen Film vom Tag der offenen Gartentür zu sehen.

Auch die Sieger im Landkreiswettbewerb „Grün im Ort“ wurden bekannt gegeben. In diesem Jahr lautete in den städtisch strukturierten Orten im Landkreis das Motto „Kleine Plätze - Grüne Ecken“. Eine fachkundige Jury untersuchte eher kleine, versteckt gelegene Freiflächen im Siedlungsgebiet. Am Wettbewerb nahmen die Orte Gauting, Gilching, Krailling, Starnberg, Stockdorf und Tutzing teil. In allen Orten wurden jeweils drei Objekte bis maximal 500 Quadratmeter Größe besichtigt und nach den drei Hauptkategorien „Bedeutung für den Ort“, „Ästhetik + Gestaltung“ und „Aufenthaltsqualität“  bewertet. Es gab eine Reihe guter Beispiele zu besichtigen, welche durch besondere Pflanzenkombinationen und schönen Gestaltungsdetails überzeugen konnten. Daneben gab es an anderen Flächen anregende Diskussionen über Struktur, Pflanzung und Pflege der Objekte. Zudem wurden vor Ort auch einzelne Verbesserungsvorschläge erarbeitet. „Für mich ist es ein persönliches Anliegen und Ziel des Wettbewerbes auch die Bedeutung der kleinen Freiräume in den Vordergrund zu stellen. Natürlich in Verbindung mit dem Wunsch, dass diese so gestaltet werden, dass sie das Umfeld bereichern und zum Aufenthalt genutzt werden“, so  Kreisfachberater Jürgen Ehrhardt. Die drei schönsten kleinen Plätze mit den besten Aufenthaltsqualitäten liegen im Landkreis in Gauting und in Starnberg. So wurden die Würmterrassen in der Ortsmitte Gautings, die neu errichtete Stufenanlage am Georgenbachweg und das Rondell am Bayerischen Hof in Starnberg ausgezeichnet. Landrat Karl Roth beschrieb den Sieger des Wettbewerbs, das Rondell am Bayerischen Hof, als ein Kleinod, „welches wunderbar bepflanzt ist und mit seinem plätschernden Quellstein zum Aufenthalt einlädt“.

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