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Die echte Grippe und damit die saisonale Influenza tritt in Deutschland jedes Jahr in den Wintermonaten auf. Der beste Schutz ist die jährliche Grippeschutzimpfung, vorzugsweise im Oktober und November.

Die Influenza beginnt häufig schlagartig mit schwerem Krankheitsgefühl, Muskel- und Gliederschmerzen sowie Kopfschmerzen, Fieber, Husten und Schüttelfrost.

Dabei kommt es bei ca. 1/3 der Fälle zu einem schweren fieberhaften Verlauf, bei ca. 1/3 zu einem schwächeren Verlauf mit leichtem Fieber und ca. 1/3 kann asymptomatisch verlaufen. Die Krankheitsdauer liegt in der Regel bei 5-7 Tagen, kann aber bei schwerem Verlauf deutlich länger sein. Besonders ältere Menschen mit Grunderkrankungen (Herz, Lunge, Immundefekte, etc.), Schwangere und kleine Kinder können 3-10 Tage nach Symptombeginn einen schweren Krankheitsverlauf mit Verschlechterung und Komplikationen erleiden.

Impfung: Wer sollte sich impfen lassen?

  • alle Personen ab 60 Jahren • Kinder, die ein erhöhtes Risiko durch eine Grunderkrankung haben
  • Personen jeden Alters mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (chronische Krankheiten)
  • Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen • alle Schwangeren ab dem 2. Trimenon und Schwangere mit einer chronischen Grundkrankheit ab dem 1. Trimenon
  • Personen mit erhöhter beruflicher Gefährdung, z.B. medizinisches Personal • Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können
  • Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel oder Wildvögeln

Der Impfschutz wird erst nach ca. 2 Wochen vollständig aufgebaut und hält einige Monate an. In der Regel schützt die Grippeimpfung vor den aktuell zirkulierenden Erregertypen. Da aber jedes Jahr auch neue Erregertypen auftreten können, die im Impfstoff noch keine Berücksichtigung gefunden haben, ist der Impfschutz nicht immer vollständig wirksam.

Wie kann man eine Ansteckung vermeiden?

Die Übertragung von Influenzaviren erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, insbesondere beim Husten oder Niesen, Atmen oder Sprechen und durch direkten Kontakt der Hände zu kontaminierten Oberflächen oder beim Händeschütteln. Daher sind folgende Vorsichtsmaßnahmen besonders wichtig:

  • häufiges Händewaschen
  • Mund und Nase beim Husten oder Niesen bedecken
  • Beim Naseputzen Papiertaschentücher verwenden und danach wegwerfen
  • Menschenansammlungen meiden, Abstand halten
  • Wer bereits erkrankt ist, sollte zuhause bleiben (ansteckend für ca. 7 Tage nach Erkrankungsbeginn)
  • Regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten in Gemeinschaftseinrichtungen und bei größeren Menschenansammlungen

Zuständige Stelle

Gesundheitswesen
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Der Fachbereich Gesundheitswesen (Gesundheitsamt) in der Dampfschiffstr. 2a hat geöffnet:

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