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Wie kann Menschen mit Demenz im Alltag begegnet werden? Wie können die Fähigkeiten der Betroffenen so lange wie möglich erhalten bleiben und eine Unterstützung durch Fachleute, Angehörige sowie die Nachbarschaft gelingen? Diese und weitere Fragen stellten sich im April im Landratsamt 25 Vertreter der Gemeinden, Seniorenbeiräte und Akteure des Landkreises.  

Der Begriff Demenzfreundliche Kommune steht für  ein Gemeinwesen, in dem es sich für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung und ihre Angehörigen gut leben lässt. Denn auch mit der Diagnose Demenz sind Betroffene noch lange keine Pflegefälle, sondern können lange Zeit am gesellschaftlichen Leben teilhaben,  wenn ihr Lebensumfeld entsprechend gestaltet ist. Unter dem Motto „Zukunftswerkstatt Demenzfreundliche Kommune“ trafen sich  Vertreter aus dem Landkreis, um über eben diese Punkte und das Thema Demenz zu sprechen. „Wir wollten uns gemeinsam darüber Gedanken machen, was die steigende Anzahl erkrankter Menschen für  den Landkreis mit sich bringen könnte und gemeinsam überlegen, was  sich noch weiter in den Gemeinden entwickeln muss, damit sie demenzfreundlicher werden“, so Petra Fontana von der Fachstelle für Senioren. Im Workshop trugen die Teilnehmer zusammen, welche Unterstützungsangebote es in ihren Gemeinden bereits gibt und was für eine demenzfreundliche Kommune noch notwendig ist. Als Themen für die Zukunft wurden unter anderem Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Rathäusern, ein Netzwerk Demenz für den Landkreis und nachbarschaftliche Unterstützung genannt.

 „Die Erkrankung Demenz ist ein Querschnittsthema für Gemeinwesen und Kommunen und betrifft  nicht nur die pflegerische Versorgung. Es ist ein wichtiges Ziel auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune, dass die Öffentlichkeit durch Aufklärungsarbeit sensibilisiert wird und dieses Tabuthema aufgebrochen werden kann“, betont Petra Fontana das langfristige Ziel der Zukunftswerkstatt.

Hintergrund des Zusammentreffens war die Prognose steigender Demenzerkrankungen in den kommenden Jahren. Im Januar 2019 startete die „Initiative Demenzfreundliche Kommune Landkreis Starnberg“ mit einer Ausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ und der Auftaktveranstaltung zur Demenzfreundlichen Kommune. Daran anknüpfend fand nun die Zukunftswerkstatt statt.
Weitere Veranstaltungen zum Thema Demenzfreundliche Kommune sind geplant.  

 

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