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Rund um den Umgang mit Demenzerkrankten ging es im Landratsamt Starnberg bei einer Schulung der Initiative Demenzfreundliche Kommune Starnberg. Insgesamt 30 Personen wurden zum Thema Demenz geschult. Seniorenbeiräte und Seniorenbeauftragte aus dem Landkreis sowie Mitarbeiter des Landratsamts ließen sich zu sogenannten Demenzpartnern ausbilden.

Woran erkennt man, dass jemand eine Demenz hat?Wie kann ich mich verhalten, wenn mein älterer Nachbar seine Wohnungstür  nicht mehr findet? Was können Mitarbeiter im Supermarkt tun, wenn jemand an der Kasse mit  dem Bezahlen nicht mehr zurecht kommt? Viele Fragen kommen insbesondere dann auf, wenn es darum geht, wie ein Alltag mit dieser Erkrankung gestaltet werden kann.  „Auch mit der Diagnose Demenz sind Betroffene noch längst keine Pflegefälle, sondern können lange Zeit am gesellschaftlichen Leben teilhaben, wenn ihr Lebensumfeld entsprechend demenzfreundlich gestaltet ist.“, erklärt Petra Fontana von der Fachstelle für Senioren. „Auch mit Demenz kann ein selbstbestimmtes Leben noch lange möglich sein, wenn das Umfeld über die Erkrankungszeichen Bescheid weiß und Betroffene unterstützen kann“, so Fontana weiter. Als Referent konnte Pajam Rais Parsi, von der Koordinationsstelle Seniorenpolitisches Gesamtkonzept vom Landratsamt Landsberg am Lech gewonnen werden. Parsi gibt den  Kompaktkurs Demenz in Kooperation mit der Deutschen Alzheimergesellschaft  schon seit einiger Zeit und schulte bereits knapp 800 Personen in den Landsberger Gemeinden. Den Teilnehmern in Starnberg konnte Referent Rais Parsi praxisnah und mit vielen Beispielen aus  dem Alltag Neues  vermitteln. Ziel der Schulung war es sogenannte Demenzpartner auszubilden. „Damit ist gemeint, dass jeder mit seinem Verhalten dazu beitragen kann, die Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz zu verbessern“, so Petra Fontana.  Die Initiative „Demenzpartner“ der Deutschen Alzheimergesellschaft vermittelt dazu in bundesweit stattfindenden Kursen Wissen zum Krankheitsbild und wichtige Tipps zum Umgang mit den betroffenen Menschen. Wer an den neunzig minütigen, kostenlosen Kursen teilgenommen hat, wird „Demenz-Partner“.

Die Mitglieder der Initiative Demenzfreundliche Kommune Starnberg wollen demnächst selbst den Kompaktkurs Demenz  im Landkreis anbieten. Die Schulung soll sich dann an Gemeinden wenden, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch andere Interessierte schulen lassen möchten. Auch ein Angebot für Einzelhändler und Dienstleister, wie Banken, Apotheken oder Supermärkte soll es bald geben.

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