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Landkreiseigene Schulen werden aufgerüstet

Die Corona-Krise hat das Lernen an den Schulen verändert. Weil Präsenzunterricht über Wochen nicht möglich war, war digitales Lernen angesagt. Jetzt werden die Einschränkungen langsam gelockert, von der „Normalität vor Corona“ ist man aber immer noch weit entfernt. Präsenzunterricht wird jetzt mit digitalem Lernen verbunden. Damit das klappt, ist es wichtig, dass die Schulen mit der passenden technischen Infrastruktur ausgestattet sind. Dafür haben Bund und Land den Schulträgern mit Digitalbudgets und dem DigitalPakt Mittel für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung gestellt. Der Landkreis nutzt das für seine landkreiseigenen Schulen.

Der Landkreis Starnberg ist Sachaufwandsträger für das Staatliche Berufliche Zentrum, die Fünfseen-Schule und die Fachoberschule in Starnberg sowie im kommenden Schuljahr auch für das Gymnasium Tutzing. Die Förderungen durch Bund und Land kommen dem Landkreis Starnberg gerade recht, er will sie nutzen, um damit bei der digitalen Bildung an seinen Schulen einen wichtigen Schritt voran zu kommen. Der neu gebildete Ausschuss Schule, Bildung und Kultur konnte sich in seiner ersten Sitzung einen Überblick darüber verschaffen, welche Priorität die Digitalisierung der Schulen für Landrat Stefan Frey hat. „Die Corona-Krise sollten wir zum Anlass nehmen, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Gerade bei der Digitalisierung unserer Schulen bietet sich eine neue Chance, die der Landkreis und die Kommunen als Sachaufwandsträger der Schulen nun ergreifen können.“

Um die Schulen passend auszustatten, arbeitet der Landkreis mit einem erfahrenen Ingenieurbüro aus München zusammen. Im Rahmen eines Projektes sollen die Klassenzimmer der Schulen und die Fachunterrichtsräume des Beruflichen Zentrums aufgerüstet werden. Außerdem soll in die Schulhausvernetzung investiert werden. Wie das konkret aussehen wird, steht noch nicht fest, ist aber Teil des Projekts. Um bestmögliche Ergebnisse für die Schulen zu erzielen ist neben den beteiligten Fachstellen des Landkreises und dem beauftragten Ingenieurbüro auch Simon Küffer, der Koordinator für Digitalisierung an Schulen im Landkreis Starnberg, in das Projekt eingebunden.

Insgesamt wird der Landkreis Starnberg, im Rahmen der in Aussicht gestellten Förderungen, mehr als 1,3 Millionen Euro in die Digitalisierung seiner Schulen investieren. Höchste Priorität hat dabei die Beschaffung von Leihgeräten über ein Sonderbudget, das im Rahmen des DigitalPakts für das „Lernen zuhause“ zur Verfügung gestellt wird. Die Leihgeräte sollen Schülern zu Gute kommen, die sonst nicht am digitalen Unterricht teilnehmen könnten. Die Geräte sollen an die Schulen ausgegeben werden, die dann den Verleih an die Schüler vornehmen. 

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