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Mai 2020

Pressemitteilung von Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, zum Tragen von Gesichtsmasken für Menschen mit Behinderung:

Zitat: "Sind Menschen aufgrund einer Behinderung nicht in der Lage, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, müssen diese eine Sanktionierung nicht befürchten. Entsprechende Einschränkungen sind durch die betroffene Person oder den Betreuer/Begleiter glaubhaft zu machen. Hierfür kann [beispielsweise] ein Schwerbehindertenausweis oder ein dies bestätigendes ärztliches Attest hilfreich sein.“

„Ich rege deshalb an, diese Information zu verbreiten, damit Menschen mit Behinderung in Bayern weiterhin einkaufen und mit dem ÖPNV fahren können. Wem es möglich ist eine Maske zu tragen, bitte ich dennoch dringend darum, dies auch zu tun. Wir sind noch nicht über den Berg und viele Menschen mit Behinderung gehören zur Risikogruppe! Helfen Sie mit!“, so Holger Kiesel abschließend."

Pressemitteilung des Behindertenbeauftragten

Diese Regelung ist immer noch nicht weitläufig bekannt. Daher reagieren viele Mitbürgerinnen und Mitbürger hier noch verunsichert und äußern sich manchmal auch diskriminierend. Eine weitere Pressemitteilung von Holger Kiesel, mit der Bitte um Beachtung können Sie hier finden: Pressemitteilung des Behindertenbeauftragten zu Ausnahmen der Maskenpflicht

Wenn Sie bemerken, dass Mitbürger verärgert reagieren, wenn Menschen mit Behinderung keinen Gesichtsschutz tragen, bitten wir Sie beruhigend aufzuklären, dass eine Sonderregelung seitens des Ministeriums besteht.

Zahlen 2019 im Landkreis Starnberg

Zum Jahresende 2019 lebten im Landkreis Starnberg 14.165 Menschen mit einer Behinderung. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,41% gegenüber dem Vorjahr (2018 = 13.831).
Davon hatten insgesamt 9.915 eine eingetragene Schwerbehinderung (GdB ≥ 50%).

  • In den vergangenen zehn Jahren (2009-2019) stieg damit die Anzahl von Menschen mit Behinderungen im Landkreis um 31,61%.
  • 68,79% aller Menschen mit Behinderungen im Landkreis Starnberg sind 60 Jahre oder älter. Lediglich 2,20% sind unter 18 Jahre.
  • 18,1% der betroffenen Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger haben eine Hauptbehinderung im Bereich der Psyche bzw. des Gehirns.

Im Landkreis Starnberg lebten auch 2019 die meisten Menschen mit einer eingetragenen Behinderung in der Stadt Starnberg (n=22.646). Knapp über 2.000 Betroffene leben
jeweils in Gauting (n=2.054) und Gilching (n=2.035). Die wenigsten Menschen mit Behinderung leben hingegen in Andechs (n=389).
In der Stadt Starnberg stieg damit die Anzahl an Menschen mit Behinderungen seit 2009 um 27,70%. In Gilching sogar um 45,36% und in Herrsching um 36,43%.

Gemessen am Gesamtbevölkerungsanteil (Stand 30.09.19, Bay. Landesamt für Statistik) hat die Gemeinde Herrsching mit 11,91% den höchsten Anteil von Menschen mit
einer Behinderung. Gefolgt von Feldafing mit 11,46%, der Stadt Starnberg mit 11,25% und Krailling mit 11,04%.

Für den gesamten Landkreis ergibt sich ein Durschnitt von 10,12% von Menschen mit einer Behinderung an der Gesamtbevölkerung.

Stand 11.März 2020


Eine Pressemitteilung des ZBFS Zentrum Bayern Familie und Soziales mit den Zahlen für 2019 auf die Regierungsbezirke verteilt finden Sie unter:

Mehr Menschen mit Handicap in Bayern - Rekord bei den Online-Anträgen




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