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10 Stunden 1.930 Impfungen

Der Sonderimpftag im Landratsamt hat gezeigt, was möglich ist, wenn genügend Impfstoff vorhanden ist und wenn im Landkreis alle zusammenarbeiten. In zehn Stunden wurden 1.930 Impfungen durchgeführt und rund um das Landratsamt waren fröhliche und entspannte Menschen zu sehen: Geimpfte Menschen sowie Helfer und Einsatzkräfte, für die die Teilnahme an dem Sonderimpftag eine Herausforderung aber gleichzeitig auch Herzensangelegenheit war. Gemeinsames Ziel: Zurück in die Normalität! Landrat Stefan Frey: „Das ständige Drängen um mehr Impfstoff für den Landkreis hat sich gelohnt. Jetzt können wir unsere Impfstatistik endlich aufbessern. Mit der Priorität 1 sind wir durch, wir haben heute rund 750 Erzieher*innen und Lehrer*innen geimpft und mit der 2. Priorität haben wir auch gleich begonnen. Der Tag ist so reibungslos verlaufen, dass wir uns Mittag entschieden haben, kurzfristig weitere Personen anzurufen. Ich bin begeistert. Alle Beteiligten haben Hervorragendes geleistet.“

Der Impfstart am Samstag war um 9.00 Uhr geplant, für diese Zeit waren die ersten von 1.500 Impftermine vergeben. Wie es die Erfahrungen aus dem Impfzentrum Gauting bereits gezeigt haben, können es die Impfwilligen selten erwarten und so standen die ersten bereits vor 8.30 Uhr vor dem Landratsamt. Für die Organisatoren war das deshalb nicht überraschend und man war vorbereitet. Der gesamte Impfvorgang mit Anmeldung, Aufklärungsgespräche durch Ärzte, Impfen, Beobachtung und Terminvergabe für die Zweitimpfung war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften perfekt geplant. Die Abläufe waren so aufeinander abgestimmt, dass es nur selten zu Wartesituationen gekommen ist.

Mittags waren bereits 1.000 Dosen Biontech Impfstoff verimpft. Nachdem das schneller ging als erwartet, wurde kurzer Hand beschlossen, weiteren Personen ein Impfangebot zu machen. Schnell wurden Listen aus dem Onlineregistrierungssystem BayIMCO mit den nächsten registrierten Personen der Priorität 2 ausgedruckt und die Betroffenen wurden kurzfristig telefonisch eingeladen. Am Ende des Tages haben 1.930 Personen eine Impfung erhalten. Es wurden 1.715 mal Biontech und 215 mal AstraZeneca geimpft.

Zusätzlich zum Impfgeschehen im Landratsamt waren während des Tages auch drei Rettungsfahrzeuge mit Impf- und Beobachtungsteams im Landkreis unterwegs, um 45 bettlägerig Personen zuhause zu impfen.

Der Sonderimpftag „Gemeinsam impfen macht StaRK“ im Landratsamt war ein Kraftakt, der sich gelohnt hat. Roland Schwankhart, Verwaltungsleiter des Starnberger Impfzentrum: „Für die Organisation des Impftages hatten wir genau eine Woche Zeit. Erst eine Woche zuvor hatten wir nämlich erfahren, dass wir so viel Impfstoff bekommen werden. Schnell war uns klar, dass wir daraus eine Gemeinschaftsaktion machen wollen. Das Impfzentrum, gemeinsam mit der Ärzteschaft im Landkreis, unterstützt durch die Hilfsorganisationen. Wir waren überzeugt, dass das klappt. Dass die Resonanz so gewaltig ist, und so viele helfen wollen, damit habe ich nicht gerechnet. Es war viel Arbeit, aber es hat ungeheuer viel Spaß gemacht und gezeigt, wie gut sich die unterschiedlichen Akteure ergänzen, wie gut die Zusammenarbeit klappt, wenn es darauf ankommt.“

Der BRK Kreisverband Starnberg, als Betreiber des Starnberger Impfzentrums wurde beim Sonderimpftag im Landratsamt unterstützt von den Feuerwehren im Landkreis Starnberg, der DLRG, dem THW, Klinikum Starnberg und Seefeld, Klinik Dr. Robert Schindlbeck Herrsching, Marianne-Strauß-Klinik, Benedictus-Krankenhäuser Feldafing und Tutzing, dem Ärztlichen Kreisverband Starnberg sowie Mitarbeitern des Landratsamtes. Vom BRK Kreisverband Starnberg waren die Haupt- und Ehrenamtlichen aller Bereiche vertreten. Im Einsatz waren über 300 Helfer, unter ihnen 60 Ärztinnen und Ärzte, medizinische Assistenzkräfte, Altenpfleger und Erzieher. Jan Lang, Kreisgeschäftsführer des BRK Starnberg: „Ich bin überglücklich, dass unser Konzept „Gemeinsam Impfen macht StaRK“ der konzertierten Aktion so vieler Organisationen und Beteiligter aus dem Landkreis Starnberg uns heute so ein großes Stück weiter in Sachen Impfkampagne und so ein großes Stück näher in Sachen Vertrauen, Zusammenarbeit und Wertschätzung gebracht hat. Wir haben heute trotz aller Kurzfristigkeit der Vorbereitung Maßstäbe gesetzt!“

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