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Rollstuhl
Menschen mit Schwerbehinderung, die in ihrer Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt (G) oder hilflos (H) oder gehörlos (Gl) sind, sind von Unternehmern, die öffentlichen Personenverkehr betreiben, unentgeltlich zu befördern. Voraussetzung ist ein mit orangefarbenen Flächenaufdruck gekennzeichneter Ausweis und ein mit einer gültigen Wertmarke versehenes Beiblatt. Das Beiblatt mit Wertmarke wird auf Antrag gegen Entrichtung von jährlich 60 EUR oder halbjährlich 30 EUR Eigenbeteiligung vom zuständigen Zentrum Bayern Familie und Soziales (siehe 1.1) ausgegeben.

Die Wertmarke wird auf Antrag unentgeltlich ausgegeben an schwerbehinderte Menschen, die blind (Bl) oder hilflos (H) sind oder die Eingliederungshilfe für Spätaussiedler bzw. die Arbeitslosenhilfe nach dem SGB III, laufende Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II oder XII, dem Kinder u. Jugendhilfegesetz (SGB VIII) oder laufende Leistungen nach den §§ 27a und 27d Bundesversorgungsgesetz (BVG) erhalten.


Schwerkriegsbeschädigte und ihnen gleichgestellte Personen (z.B. NS-Verfolgte), die mindestens seit dem 1. Oktober 1979 wegen ihrer Schädigungsfolgen die Freifahrtberechtigung haben, erhalten auf Antrag die Wertmarke ebenfalls kostenlos.

Sofern eine ständige Begleitung von Menschen mit Schwerbehinderung bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln erforderlich ist und dies auch im Ausweis eingetragen ist (B), wird auch die Begleitperson unentgeltlich befördert.

Der grün-rote Schwerbehindertenausweis und ein Beiblatt mit Wertmarke müssen ständig mitgeführt werden und gelten als Fahrausweis deutschlandweit im Nahverkehr der Deutschen Bahn und anderer öffentlicher Verkehrsmittel (wie z.B. Regional-Bahnen, InterRegio, RVO u.ä.).

 

Ansprechpartner

Herr Michael Kröck

Herr Kröck

Team 221 Soziale Hilfen
Teamleiter
Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Telefon: 08151 148-224
Fax: 08151 148-539
E-Mail: michael.kroeck@LRA-starnberg.de
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Team 221
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