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Förderung für Hebammenversorgung am Klinikum Starnberg

Der Landkreis Starnberg hat rund 72.000 Euro Fördergelder für die Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung am Klinikum Starnberg im Jahr 2025 erhalten. Die Gelder stammen aus dem Zukunftsprogramm Geburtshilfe des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention. Inklusive der vorgeschriebenen zehnprozentigen Eigenbeteiligung des Landkreises geht eine Gesamtsumme von 80.292,58 Euro ans Klinikum Starnberg Inzwischen ist auch der Förderbescheid für das laufende Jahr 2026 ergangen. Damit ist auch im kommenden Jahr mit einem hohen fünfstelligen Betrag zu rechnen. „Die Förderung ist für unsere Geburtshilfe und die Hebammenversorgung eine wichtige Unterstützung. Die Starnberger Kliniken gehören zu Bayerns größten Geburtskliniken und versorgen gerade auch die Regionen, die ein solches Angebot nicht mehr anbieten können. Das gilt auch für unsere Kinderklinik, wie die umfassende gynäkologische Fachbetreuung. Damit gehören unsere Kliniken bereits heute zu Bayerns Schwerpunktversorgern in diesen Bereichen. Diese erfüllen wesentliche Sicherstellungsfunktionen für die Bevölkerung. Deshalb hoffe ich, dass speziell diese Bereiche im Rahmen der Strukturreform des Bundes auskömmlich finanziert werden“, erklärt Landrat Stefan Frey, der den Förderbescheid persönlich im Klinikum Starnberg übergeben hat.

Gefördert werden Maßnahmen, die die Hebammenversorgung und die Wochenbettbetreuung stärken. Am Klinikum Starnberg floss der größte Teil der Mittel in eine Medizinische Fachangestellte, die die Hebammen im Kreißsaal bei Telefonaten, Terminvergabe und Verwaltungsaufgaben entlastet und eine eigene Sprechstunde zur Stillvorbereitung anbietet. Weitere Mittel unterstützten Fortbildungen und Teambuilding-Maßnahmen für das geburtshilfliche Team sowie eine Ambulanz für Familien, die nach der Geburt keine eigene Nachsorgehebamme finden. „Wenn im Kreißsaal viel los ist, geht erstaunlich viel Zeit für Dinge drauf, die nichts mit der Frau zu tun haben, die gerade Wehen hat. Jede Stunde, die wir da zurückgewinnen, verbringen wir bei ihr", sagt Patrizia Paukert, Leitende Hebamme am Klinikum Starnberg.

Der Landkreis Starnberg hat zum wiederholten Mal Mittel aus dem Programm zur Förderung der Geburtshilfe in Bayern beantragt und das mit Erfolg. Beantragt werden die Mittel stets für das laufende Jahr und werden im Falle einer Förderung, im darauffolgenden Jahr ausbezahlt. Eine der Voraussetzungen ist, dass der Landkreis selbst noch zehn Prozent on Top oben drauf packt. Maßgeblich für die Höhe der Förderung ist die Zahl der Geburten am Klinikum Starnberg. Dort begleiteten die Hebammen im Jahr 2025 insgesamt 2.474 Geburten. Die Mittel sind zweckgebunden für Maßnahmen der geburtshilflichen Hebammenversorgung einzusetzen. 

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