Ein Festival das Menschen verbindet
Das „Festival of Balance“ bildete den Höhepunkt des Internationalen Jugendcamps und begeisterte das Publikum. 71 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus fünf Ländern – darunter Delegationen aus dem Landkreis Neu‑Taipeh (Taiwan), Cecina (Italien), Tóalmás (Ungarn), den französischen Partnerorten Bouc-Bel-Air, Clermont-l‘Hérault, Dinard sowie dem Landkreis Mittelsachsen und dem Landkreis Starnberg – präsentierten in der Jugendherberge Possenhofen die Ergebnisse einer intensiven Campwoche. Dort stand eine Woche lang unter dem Motto „Balance the beat – find the breeze“ das Thema mentale Gesundheit im Mittelpunkt. „Es ist schön zu sehen, wie schnell aus jungen Menschen aus verschiedenen Ländern eine Gemeinschaft wird. Genau das macht solche Begegnungen so wertvoll“, so Landrat Stefan Frey.
In acht Kleingruppen hatten die Teilnehmenden in vier Workshopeinheiten eigene Themen gewählt und kreativ umgesetzt. Die Bandbreite der präsentierten Projekte spiegelte die Vielfalt der Schwerpunkte wider: Musik & Rhythmus, Tanz & Bewegung, Kunst & Natur, kreative Selbst‑Reflexion, Medien, Team & Reflexion, innere Stärke & Selbstverteidigung sowie Upcycling. „Es war wirklich alles dabei: Von mitreißenden Rhythmen und choreografierten Tanzsequenzen über mediengestützte Kurzfilme bis hin zu künstlerischen Arbeiten mit Naturbezug und kreativen Upcycling‑Ideen. Die Aufführungen zeugten von Engagement, Einfallsreichtum und dem Wunsch, das Camp‑Motto in konkreten, sinnstiftenden Aktionen erlebbar zu machen“, berichtet die Kommunale Jugendpflegerin Lena Stepper.
Das offizielle Programm der Woche hatte neben der Gruppenarbeit zahlreiche gemeinschaftliche Höhepunkte geboten: eine Spaßolympiade, der Besuch der jeweiligen Partnergemeinde, ein Ausflug nach München mit freier Zeit sowie eine Wanderung in Mittenwald. Diese Ausflüge und Aktionen förderten den interkulturellen Austausch und boten reichlich Gelegenheit für wertvolle Begegnungen und Gespräche. Das sind wichtige Bausteine für das gegenseitige Verständnis und die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden. „Zu sehen, wie Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern einander unterstützen und gemeinsam kreative Lösungen finden, war inspirierend. Das Camp ist mehr als ein Projekt. Es ist eine Investition in die mentale Gesundheit und die Zukunft unserer Jugend,“ betont Lena Stepper, Kommunale Jugendpflegerin.
Die Abschlusspräsentationen wurden von einem zahlreich erschienenen Publikum aus Vertretungen der Partnergemeinden, Betreuenden sowie Fördernden des Camp begleitet. Viele der Beiträge hinterließen einen nachhaltigen Eindruck: Sie kombinierten künstlerische Ausdrucksformen mit klaren Botschaften zu Selbstfürsorge, Teamstärkung und kreativem Umgang mit Herausforderungen. Das Internationale Jugendcamp 2026 wird über Erasmus+ Jugend von der Europäischen Union kofinanziert.