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Radl-Check am Landratsamt

Am Landratsamt Starnberg findet am Freitag, den 19 Juni von 9 bis 15 Uhr vor dem Haupteingang erneut ein kostenloser Radl-Check statt. „Wer regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte die Gelegenheit nutzen und das eigene Rad auf Herz und Nieren hinsichtlich der Verkehrssicherheit prüfen lassen. Der kostenlose Radl-Check bietet dafür eine ideale Möglichkeit“, so Landrat Stefan Frey. Ergänzt wird die Aktion diesmal durch Aufklärung und Prävention zum Thema „Dooring-Unfälle“. Gemeinsam mit dem ADFC Starnberg und dem Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD), Kreisverband Fürstenfeldbruck-Starnberg, informiert das Landratsamt über die Gefahren dieser Unfälle und klärt über richtiges Verhalten im Straßenverkehr auf.

Bereits zum zweiten Mal veranstalten das Landratsamt und die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) den Radl-Check in Starnberg. Fachkundige Experten werden die Fahrräder der Besucherinnen und Besucher genau unter die Lupe nehmen und sie auf Verkehrssicherheit sowie StVZO-Konformität prüfen.

Auch im Sommer ist ein funktionstüchtiges Fahrrad unerlässlich. Bremsen, Reifen und Lenkung sollten geprüft sein, damit man auch bei sonnigem Wetter keine ungeplante Überraschung erlebt. Durch die passenden Feineinstellungen läuft dein Fahrrad schneller, geschmeidiger und energieeffizienter. Ein gut gewartetes Fahrrad reduziert das Risiko von Pannen und Unfällen und sorgt für mehr Komfort bei jeder Fahrt. Darüber hinaus verhindert die regelmäßige Wartung vorzeitigen Verschleiß von Kette, Schaltung und Rahmen und trägt dazu bei die Lebensdauer des Fahrrades zu verlängern. Ein gut gewartetes Fahrrad verbraucht zudem weniger Energie und schont die Umwelt.

Zusätzlich zum Radl-Check rückt das Landratsamt in diesem Jahr die Prävention von Dooring-Unfällen in den Fokus. Dabei handelt es sich um Verkehrsunfälle, bei denen Radfahrende, E-Scooter-Fahrende oder Fußgänger mit einer plötzlich geöffneten Autotür zusammenstoßen. Solche Unfälle passieren häufig unerwartet und können schwerwiegende Folgen haben. Gemeinsam mit dem ADFC Starnberg und dem Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD), Kreisverband Fürstenfeldbruck-Starnberg, informiert das Landratsamt über die Ursachen von Dooring-Unfällen und zeigt auf, wie sich diese durch umsichtiges Verhalten vermeiden lassen. Zur Veranschaulichung stellt das Landratsamt ein Fahrzeug bereit. Der Schwenkbereich einer geöffneten Autotür wird dabei farblich markiert und macht die potenzielle Gefahrenzone sichtbar. Andrea Schmölzer vom VCD demonstriert zudem den sogenannten „Holländischen Griff“. Hierbei wird die Autotür mit der weiter von ihr entfernten Hand geöffnet – auf der Fahrerseite also mit der rechten Hand. Dadurch dreht sich der Oberkörper automatisch nach hinten, wodurch Radfahrende im toten Winkel leichter erkannt werden können.

Neben wertvollen Informationen kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Beim Dooring-Quiz können die Besucherinnen und Besucher ihr Wissen rund um das Thema Verkehrssicherheit unter Beweis stellen und attraktive Preise gewinnen.

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