Radon messen schafft Klarheit
Um Sicherheit darüber zu erhalten, ob in Räumen erhöhte Radonkonzentrationen vorliegen, muss Radon gemessen werden. Orientierung liefert der gesetzlich festgelegte Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft. Das Gute ist: Jeder kann einfach und kostengünstig selbst messen. Für ein aussagekräftiges Messergebnis sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden.
- Exposimeter von einer anerkannten Stelle einsetzen: Gemessen wird mit kleinen Messdosen, sogenannten Exposimetern, die bei anerkannten Stellen erhältlich sind. Das garantiert qualitätsgesicherte Ergebnisse. Das Bundesamt für Strahlenschutz führt eine Liste der anerkannten Stellen (BfS - Anerkennung von Radon-Messungen).
- Zwölf Monate messen: Die Radonkonzentration unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen. Aus diesem Grund sollte über zwölf Monate gemessen werden.
Gesetzlich verpflichtend sind Messungen an Arbeitsplätzen in Radon-Vorsorgegebieten. Dies sind Gebiete, in denen die Wahrscheinlichkeit erhöht ist, dass Radonkonzentrationen über dem Referenzwert vorliegen. Zuhause besteht keine Messpflicht. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Messungen finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Umwelt (Bayerisches Landesamt für Umwelt - LfU Bayern) Hier klicken Sie sich bitte durch folgende Begriffe Strahlung > Radon in Gebäuden > Messung.