Überraschende Spende: VR-Bank unterstützt Jugendeinrichtungen im Landkreis
Bei der Sitzung des Arbeitskreises Offene Jugendarbeit im Landkreis Starnberg nahm die VR Bank Starnberg‑Zugspitze eG die Anerkennung für ihre Unterstützung entgegen: Aus dem VR‑Adventskalender stellte die Bank sechs Einrichtungen aus dem Landkreis zum Jahreswechsel jeweils 1.000 Euro zur Verfügung. Damit flossen insgesamt 6.000 Euro direkt an Angebote der Offenen Jugendarbeit in den Gemeinden des Landkreises. Insgesamt hat die VR Bank mit der Aktion in ihrer Region 32 Jugendeinrichtungen mit 32.000 Euro gefördert. „Ein herzliches Dankeschön an die VR-Bank. So überraschend wie schön: Eine in der Region verwurzelte Bank unterstützt regionale Jugendeinrichtungen. Förderungen, die in die Jugendarbeit fließen sind immer gut investiert. Gerade in Zeiten klammer kommunaler Kassen ein wichtiger Beitrag“, so der Stellvertretende Landrat Matthias Vilsmayer bei der Spendenübergabe.
Während der Übergabe erläuterten Mitarbeitende der geförderten Einrichtungen gegenüber den Projektverantwortlichen Yvonne Czapko und Floriane Kaufmann, der Filialleiterin Tanja Reder sowie dem stellvertretenden Landrat Matthias Vilsmayer, wofür die Mittel konkret eingesetzt wurden. Zu den geförderten Einrichtungen gehören: der Jugendtreff Nepomuk in Starnberg, das Jugendzentrum Gauting, der Jugendtreff Gilching, der Jugendtreff „Q-Stall“ in Pöcking, das Jugendhaus Seefeld und das „Stellwerk“ Haus der Jugend Herrsching. Die Häuser nutzten die überraschende Spende für Reparaturen und Neuanschaffungen, zum Beispiel einen neuen Bezug für den Billardtisch (Gauting), ein neues Soundsystem im kürzlich erweiterten Jugendtreff (Gilching) sowie eine neue Lichttechnikanlage für Veranstaltungs‑ und Selbstverwaltungsformate (Seefeld).
Tanja Reder überbrachte die Grüße der Bank und dankte für das langjährige Engagement für die lokale Jugendarbeit: „Als regionale Bank liegt uns die Förderung des sozialen Miteinanders am Herzen. Mit dem VR‑Adventskalender möchten wir lokale Initiativen stärken und jungen Menschen attraktive Begegnungs‑ und Lernräume ermöglichen.“
Die kommunale Jugendpflegerin, Lena Stepper, betonte die Wirkung der Unterstützung: „Der Arbeitskreis freut sich sehr über die Förderung. Gerade kleinere, zielgerichtete Mittel schaffen unmittelbar sichtbare Verbesserungen: sei es durch neue Ausstattung für unsere Treffpunkte, die Finanzierung einzelner Projektwochen oder die Ermöglichung von Freizeitangeboten, die für viele Jugendliche den Zugang zu Gemeinschaft und Bildung erleichtern. Solche Beiträge stärken niedrigschwellige Angebote und eröffnen Räume, in denen junge Menschen sich ausprobieren, vernetzen und eigene Ideen verwirklichen können.“
Der Arbeitskreis Offene Jugendarbeit, gegründet 1998, ist ein träger‑ und institutionsübergreifendes Forum für fachlichen Austausch, die Entwicklung von Qualitätsstandards, die gemeinsame Planung von Aktivitäten sowie kollegiale Beratung. Auf der Tagesordnung der Sitzung standen neben dem offiziellen Dank der Austausch über die aktuelle Situation in den Häusern, die Vorbereitung des einrichtungsübergreifenden Fußballturniers „JUZ‑Cup“ am 22.05.2026 sowie die Planung des Fortbildungstages im Herbst.