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Allgemeines zur Einbürgerung



Hinweis zur aktuellen Situation: Zugang ins Landratsamt nur nach Terminvereinbarung
Liebe Besucherinnen und Besucher,
die allgemeinen Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus und die Reaktion unserer Regierung durch die aktuelle Notbekanntmachung des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ermöglichen uns den schrittweisen Einstieg zurück in Richtung eines Regelbetriebs. Wir möchten als verantwortungsbewusste Behörde unter Berücksichtigung des Schutzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden den Blick weiter nach vorne richten und uns an die allgemeine Vorgehensweise und Entwicklung anpassen.

Termine werden für Anliegen vergeben, die eine persönliche Vorsprache erfordern. Wir bitten Sie, ab sofort nur noch mit Mund-Nasen-Bedeckung zu Ihren Terminen zu erscheinen. Sollten Sie keine entsprechende Bedeckung zur Verfügung haben, werden Sie an der Information am Haupteingang des Landratsamtes mit einer einfachen Maske ausgestattet.

Für alle sonstigen Anliegen bitten wir Sie, wie auch von der Bayrischen Staatsregierung empfohlen, den persönlichen Kontakt weiterhin einzuschränken und Anfragen telefonisch oder per Mail an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen. Die Ansprechpartner der Fachbereiche finden Sie unter » Ansprechpartner.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!


 

Anspruchs- und Ermessenseinbürgerung

Es wird unterschieden:

a) Anspruchseinbürgerung
Nur bei Erfüllen der gesamten Voraussetzungen steht dem Bewerber ein Anspruch auf Einbürgerung zu.
>die Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt oder kreisfrei Stadt) entscheidet  grundsätzlich über den Einbürgerungsantrag selbst

b) Ermessenseinbürgerung
Die Einbürgerungsbehörde steht im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens ein erweiterter Spielraum zu, ob und unter welchen Bedingungen sie den Einbürgerungsbewerber einbürgern will
>die Bezirksregierungen entscheiden über diese Einbürgerungsanträge. Die Land-
  ratsämter müssen diese Einbürgerungsanträge vorbearbeitet vorlegen z.B.
  Regierung von Oberbayern, München

Eine wesentliche Voraussetzung für die Einbürgerung ist der Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse.
Der Bewerber muss grundsätzlich die Anforderungen der Sprachprüfung zum Zertifikat Deutsch (B 1 des des Europäischen Referenzrahmen für Sprachen) in mündlicher und schriftlicher Form erfüllen. Die Prüfung nehmen die örtlichen Volkshochschulen (im Landkreis Starnberg >VHS Starnberg, Tel. 08151/6950) oder das Goethe-Institut in München ab. Die Anmeldung bei der Volkshochschule in Starnberg erfolgen in Absprache mit der Einbürgerungsbehörde.

Bei einem minderjährigen Kind, das im Zeitpunkt der Beantragung das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind die Voraussetzungen des Abs 1 Satz 1 Nr. 6  bei einer altersgemäßen Sprachentwicklung als erfüllt anzusehen

 

Sprachkenntnisse

Die erforderlichen Sprachkenntnisse können unter anderem nachgewiesen werden durch:

  • das "Zertifikat Deutsch" oder ein gleichwertiges Sprachdiplom
  • vierjährigen Besuch einer deutschsprachigen Schule mit Erfolg (Versetzung in die nächsthöhere Klasse)
  • Erwerb eines Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen deutschen Schulabschlusses
  • Versetzung in die zehnte Klasse einer weiterführenden deutschsprachigen Schule (Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule)
  • erfolgreichen Abschluss eines Studiums an einer deutschsprachigen Hochschule oder Fachhochschule oder einer deutschen Berufsausbildung

Nähere Auskünfte über den Nachweis von Sprachkenntnissen erhalten Sie bei ihrer zuständigen Einbürgerungsstelle.

 

Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse

Erfolgreiche Kenntnisse können regelmäßig nachgewiesen werden durch:

  • einen erfolgreichen Hauptschulabschluss oder einen vergleichbaren oder höheren Schulabschluss einer deutschen allgemeinbildenden Schule
  • eine abgeschlossene Ausbildung in einem Lehrberuf
  • ein erfolgreich abgeschlossenes Studium an einer deutschen Hochschule in den Bereichen Rechts- und Gesellschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften und Politologie.

Sollten diese Regelnachweise nicht vorliegen, können die Kenntnisse durch eine erfolgreiche Ablegung eines Einbürgerungstests nachgewiesen werden.

Der Einbürgerungstest kann bei den Volkshochschulen gegen eine Gebühr von 25,-- € abgelegt werden.

 

Prüfungsschema

Grundsätzlich prüft die Einbürgerungsbehörde nach folgenden Prüfungsschema:

  • die Einbürgerungsbehörde prüft, ob die Voraussetzungen nach § 10 StAG  vom Einbürgerungsbewerber erfüllt werden.
  • Sollte dies nicht der Fall sein,so werden die Voraussetzungen nach § 8 StAG geprüft.



 

 


Zuständige Stelle

Standesamt, Namens- und Staatsangehörigkeitsrecht
Team 312

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Standort anzeigen

08151 148-333
08151 148-11332
staatsangehoerigkeit@LRA-starnberg.de
DE-Mail: info@lk-starnberg.de-mail.de

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