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9.4 Unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr



Hinweis: Landratsamt schließt Haus – Zugang nur noch nach Terminvereinbarung.
Ministerpräsident Markus Söder hat am 16.03.2020 um 10 Uhr den Katastrophenfall für Bayern ausgerufen. Grund ist die Dynamik, die die Corona-Epidemie aufgenommen hat. Zum Schutz der Mitarbeiter, der Besucher und auch zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes wird das Landratsamt Starnberg ab sofort geschlossen. Ein Zugang ist nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Termine werden nur für Fälle vergeben, die eine persönliche Vorsprache erfordern. Terminvereinbarungen sind per Telefon oder E-Mail zu treffen. Die Ansprechpartner der Fachbereiche finden Sie unter » Ansprechpartner. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit.

Die Bürger werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten. Der aktuelle Katastrophenfall gebietet es, alle öffentlichen Kontakte auszudünnen und das öffentliche Leben zu verlangsamen.


 

Menschen mit Schwerbehinderung, die in ihrer Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt (G) oder hilflos (H) oder gehörlos (Gl) sind, sind von Unternehmern, die öffentlichen Personenverkehr betreiben, unentgeltlich zu befördern. Voraussetzung ist ein mit orangefarbenen Flächenaufdruck gekennzeichneter Ausweis und ein mit einer gültigen Wertmarke versehenes Beiblatt im Nahverkehr. Das Beiblatt mit Wertmarke wird auf Antrag gegen Entrichtung von jährlich 60 € oder halbjährlich 30 € Eigenbeteiligung vom zuständigen Zentrum Bayern Familie und Soziales ausgegeben.

Die Wertmarke wird auf Antrag unentgeltlich ausgegeben an schwerbehinderte Menschen, die blind (Bl) oder hilflos (H) sind oder die Eingliederungshilfe für Spätaussiedler beziehungsweise die Arbeitslosenhilfe nach dem SGB III, laufende Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB II oder XII, dem Kinder- u. Jugendhilfegesetz (SGB VIII) oder laufende Leistungen nach den §§ 27 a und 27 d Bundesversorgungsgesetz (BVG) erhalten.
Schwerkriegsbeschädigte und ihnen gleichgestellte Personen (zum Beispiel NS-Verfolgte), die mindestens seit dem 1. Oktober 1979 wegen ihrer Schädigungsfolgen die Freifahrtberechtigung haben, erhalten auf Antrag die Wertmarke ebenfalls kostenlos.

Sofern eine ständige Begleitung von Menschen mit Schwerbehinderung bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln erforderlich ist und dies auch im Ausweis eingetragen ist (B), wird auch die Begleitperson unentgeltlich befördert.

Der grün-rote Schwerbehindertenausweis und ein Beiblatt mit Wertmarke müssen ständig mitgeführt werden und gelten als Fahrausweis deutschlandweit im Nahverkehr der Deutschen Bahn und anderer öffentlicher Verkehrsmittel (wie z.B. Regional-Bahnen, InterRegio u.ä.).

 

 


Zuständige Stelle

Soziale Hilfen I
Team 221

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
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08151 148-238
08151 148-539
soziales@LRA-starnberg.de
DE-Mail: info@lk-starnberg.de-mail.de

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Coronavirus
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