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Informationen zur Geflügelpest / Vogelgrippe


Hinweis zur aktuellen Situation: Zugang ins Landratsamt weiterhin nur nach Terminvereinbarung

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wie wir aufgrund des aktuellen Ausbruchsgeschehens im Landkreis derzeit erleben müssen, ist Corona noch lange nicht überstanden. Es gilt nach wie vor achtsam zu sein und zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Wir bitten Sie im Rahmen unserer Öffnungszeiten vorab Termine zu vereinbaren (Online-Termine KFZ-Zulassung & Führerschein, telefonisch oder per E-Mail beim jeweiligen Ansprechpartner) und zu prüfen, ob eine Vorsprache in der Behörde wirklich nötig ist, oder ob das Anliegen nicht telefonisch oder per Mail erledigt werden kann. Für Anliegen, die eine persönliche Vorsprache erfordern, werden jetzt in gewohntem Umfang wieder Termine vergeben. Die Ansprechpartner der Fachbereiche finden Sie unter » Ansprechpartner.
Als verantwortungsbewusste Behörde, steht der Schutz der Mitarbeiter sowie Kunden für das Landratsamt an erster Stelle. Sie werden daher gebeten, nur mit Mund-Nasen-Bedeckung zu ihren Terminen zu erscheinen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!

Die Vogelgrippe - eine gefährliche Tierseuche

Beim derzeitigen Vogelgrippegeschehen (= Geflügelpest) handelt es sich um eine Infektion von Wild- und/oder Hausgeflügel mit der hochpathogenen Form von H5N1-Influenzavirus. Charakteristisch für die klassische Geflügelpest ist der schnelle und schwere Krankheitsverlauf. Die Tiere leiden u.a. an Fieber, massiven Atembeschwerden und Durchfall. Alle Geflügelarten können befallen werden. In Hühner- und Putenbeständen können bis zu 100% der Tiere innerhalb weniger Tage an der Krankheit verenden.

1997 wurde das H5N1-Virus erstmals in Hongkong nachgewiesen. Seit Herbst 2003 wurden mehrmals Ausbrüche von Vogelgrippe in Vietnam, China, Thailand und Indonesien gemeldet. Im Jahr 2005 breitete sich der Seuchenzug über China nach Rußland aus, Ende 2005 folgten zunächst Ausbrüche in der Türkei, in Rumä-nien und in der Ukraine, anschließend in Griechenland, Italien, Slowenien, Kroatien, Österreich und Ungarn. Im Februar 2006 wurde das H5N1-Virus bei verendeten Schwänen auf der Insel Rügen festgestellt, seit März 2006 auch bei Wildvögeln in Bayern und weiteren Bundesländern. Ansteckungen bei Nutzgeflügel sind in Bayern bislang nicht aufgetreten.

Um eine Einschleppung von Vogelgrippevirus in die heimische Wildvogelpopulation frühestmöglich feststellen zu können, werden tote Wasservögel vom Fachbereich Veterinärwesen des Landratsamtes zur Untersuchung auf H5N1-Virus an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleiß-heim gebracht. Bei Nachweis von H5N1-Virus werden die Proben sofort an das Friedrich-Löffler-Institut nach Riems weitergeschickt. Hier wird festgestellt, ob es sich um die hochpathogene (sog. Asia-Form) oder um eine niedrigpathogene Variante von H5N1 handelt.

Zuständige Stelle

Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Fachbereich 33

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Standort anzeigen

08151 148-383
08151 148-652
veterinaerwesen@LRA-starnberg.de
DE-Mail: info@lk-starnberg.de-mail.de

Öffnungszeiten

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  • Freitag: 7.30 – 16 Uhr

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