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Informationen zur Geflügelpest / Vogelgrippe


Hinweis: Landratsamt schließt Haus – Zugang nur noch nach Terminvereinbarung.
Ministerpräsident Markus Söder hat am 16.03.2020 um 10 Uhr den Katastrophenfall für Bayern ausgerufen. Grund ist die Dynamik, die die Corona-Epidemie aufgenommen hat. Zum Schutz der Mitarbeiter, der Besucher und auch zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes wird das Landratsamt Starnberg ab sofort geschlossen. Ein Zugang ist nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Termine werden nur für Fälle vergeben, die eine persönliche Vorsprache erfordern. Terminvereinbarungen sind per Telefon oder E-Mail zu treffen. Die Ansprechpartner der Fachbereiche finden Sie unter » Ansprechpartner. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit.

Die Bürger werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten. Der aktuelle Katastrophenfall gebietet es, alle öffentlichen Kontakte auszudünnen und das öffentliche Leben zu verlangsamen.


 

Die Vogelgrippe - eine gefährliche Tierseuche

Beim derzeitigen Vogelgrippegeschehen (= Geflügelpest) handelt es sich um eine Infektion von Wild- und/oder Hausgeflügel mit der hochpathogenen Form von H5N1-Influenzavirus. Charakteristisch für die klassische Geflügelpest ist der schnelle und schwere Krankheitsverlauf. Die Tiere leiden u.a. an Fieber, massiven Atembeschwerden und Durchfall. Alle Geflügelarten können befallen werden. In Hühner- und Putenbeständen können bis zu 100% der Tiere innerhalb weniger Tage an der Krankheit verenden.

1997 wurde das H5N1-Virus erstmals in Hongkong nachgewiesen. Seit Herbst 2003 wurden mehrmals Ausbrüche von Vogelgrippe in Vietnam, China, Thailand und Indonesien gemeldet. Im Jahr 2005 breitete sich der Seuchenzug über China nach Rußland aus, Ende 2005 folgten zunächst Ausbrüche in der Türkei, in Rumä-nien und in der Ukraine, anschließend in Griechenland, Italien, Slowenien, Kroatien, Österreich und Ungarn. Im Februar 2006 wurde das H5N1-Virus bei verendeten Schwänen auf der Insel Rügen festgestellt, seit März 2006 auch bei Wildvögeln in Bayern und weiteren Bundesländern. Ansteckungen bei Nutzgeflügel sind in Bayern bislang nicht aufgetreten.

Um eine Einschleppung von Vogelgrippevirus in die heimische Wildvogelpopulation frühestmöglich feststellen zu können, werden tote Wasservögel vom Fachbereich Veterinärwesen des Landratsamtes zur Untersuchung auf H5N1-Virus an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleiß-heim gebracht. Bei Nachweis von H5N1-Virus werden die Proben sofort an das Friedrich-Löffler-Institut nach Riems weitergeschickt. Hier wird festgestellt, ob es sich um die hochpathogene (sog. Asia-Form) oder um eine niedrigpathogene Variante von H5N1 handelt.

Zuständige Stelle

Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz
Fachbereich 33

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
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08151 148-383
08151 148-652
veterinaerwesen@LRA-starnberg.de
DE-Mail: info@lk-starnberg.de-mail.de

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