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Arten- und Biotopschutz


Hinweis zur aktuellen Situation: Zugang ins Landratsamt nur nach Terminvereinbarung
Liebe Besucherinnen und Besucher,
die allgemeinen Entwicklungen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus und die Reaktion unserer Regierung durch die aktuelle Notbekanntmachung des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ermöglichen uns den schrittweisen Einstieg zurück in Richtung eines Regelbetriebs. Wir möchten als verantwortungsbewusste Behörde unter Berücksichtigung des Schutzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden den Blick weiter nach vorne richten und uns an die allgemeine Vorgehensweise und Entwicklung anpassen.

Termine werden für Anliegen vergeben, die eine persönliche Vorsprache erfordern. Wir bitten Sie, ab sofort nur noch mit Mund-Nasen-Bedeckung zu Ihren Terminen zu erscheinen. Sollten Sie keine entsprechende Bedeckung zur Verfügung haben, werden Sie an der Information am Haupteingang des Landratsamtes mit einer einfachen Maske ausgestattet.

Für alle sonstigen Anliegen bitten wir Sie, wie auch von der Bayrischen Staatsregierung empfohlen, den persönlichen Kontakt weiterhin einzuschränken und Anfragen telefonisch oder per Mail an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen. Die Ansprechpartner der Fachbereiche finden Sie unter » Ansprechpartner.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!


 


Artenschutz und Biodiversität

Viele Tier- und Pflanzenarten sind heute in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Ihre Lebensräume schwinden. Sie sind daher gesetzlich unter Schutz gestellt. Unter Artenschutz werden zwei verschiedene Dinge verstanden: 
 
Die Erhaltung , Schaffung und Vernetzung von Lebensräumen für einheimische Tiere und Pflanzen.

So soll gesichert werden, dass diese Arten und die Sortenvielfalt in unserer Natur erhalten bleiben. Artenschutz- und -hilfsmaßnahmen sollen dem Rückgang der Artenvielfalt entgegenwirken. Dazu gibt es bereits im eigenen Garten verschiedene Möglichkeiten, z. B. durch Nisthilfen für bestimmte Vogelarten, Wildbienen, Hummeln, aber auch für Fledermäuse und andere Tiere. Die Untere Naturschutzbehörde verfolgt auf der Grundlage des Arten- und Biotopschutzprogaramms verschiede Artenhilfsprojekte. Die Natura 2000 Verordnungen der EU zielen ebenfalls auf den Artenschutz. Durch entsprechende Management- oder Entwicklungsplanungen sollen die Lebensraumbedingungen für definierte Zielarten und Lebensräume gesichert und verbessert werden. So wurde im Rahmen des Gewässerentwicklungsplanes für den Starnberg See zum Artenschutz ein Zonierungkonzept entwickelt um Vögeln und Fischen  ungestörte Ruhezonen zu ermöglichen. Die ökologischen Durchlässigkeit von Wanderbarrieren wie Straßen, Schienen und Wehre (Biotopverbund) sollen verbessert werden. Unbeabsichtigte Beeinträchtigungen von Tier- und Pflanzenarten, oder deren Lebensräume, durch Unkenntnis, Vorurteile, falsche oder unzeitgemäße Bewirtschaftungen muss mit Information und Aufklärung begegnet werden.
Weitere Informationen zur Thematik:

Merkblatt Grabenräumung (pdf) eine Veröffentlichungen  der Unteren Naturschutzbehörde

erhalten Sie unter der Website Bayern Arche des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit 


 
Die Kontrolle des Handels und Besitzes von besonders geschützten Tier- und Pflanzenarten.

Dazu gehört auch die Kontrolle des Besitzes von Produkten, die aus geschützten Tieren und Pflanzenarten hergestellt wurden.Die Untere Naturschutzbehörde gibt sowohl Auskünfte über  die Haltung von besonderen Tierarten (Besitzverbote, Kennzeichnungs- und Meldepflichten, Tiergehegegenehmigungspflichten) als auch Informationen zu wildlebenden Tieren (z.B. Hornissen, Wespen, Schlangen, Fledermäuse, Igel,...)

 

Biotopverbund

Mit der Zunahme von Infrastruktur- und Siedlungsbau sowie der Nutzungsintensivierung in Land- und Forstwirtschaft ist der Verlust ehemals großflächig entwickelter Biotope verbunden.
Die dadurch eintretende Verinselung der Lebensräume ist maßgeblich für das Artensterben verantwortlich, weil der Genaustausch innerhalb von Arten und Populationen eingeschränkt wird. Ein wirksamer Schutz des Naturhaushalts kann daher nicht allein über die Sicherung einzelner verbliebener naturnaher Restflächen erreicht werden, sondern bedarf der Errichtung eines Biotopverbundes.
Ziel des Biotopverbundes ist die Bewahrung, Wiederherstellung und Entwicklung funktionsfähiger, ökologischer Wechselbeziehungen in der Landschaft. Dabei stehen die Ansprüche der heimischen Arten an ihren Lebensraum im Vordergrund. Verbundsysteme sollen den genetischen Austausch zwischen Populationen, Tierwanderungen sowie natürliche Ausbreitungs- und Wiederbesiedlungsprozesse gewährleisten.
Die zuständigen Naturschutzbehörden wählen die geeigneten Biotopverbundflächen aus und gewährleisten deren dauerhafte Sicherung.
Als erster Schritt ist deshalb von den zuständigen Naturschutzbehörden nach fachlichen Kriterien zu ermitteln, welche Flächen für den Biotopverbund in Frage kommen. Dazu müssen sie sowohl die zu schützenden Tiere und Pflanzen als auch die vorhandenen Lebensräume dokumentieren.
In einem zweiten Schritt sind die notwendigen Pflegemaßnahmen zu definieren um die Biotopqualität langfristig zu sichern. Dies geschieht mit Hilfe eines Pflegemanagements unter Mitwirkung von Landwirten sowie von Naturschutzverbänden.

Ausweisung und Pflege von Schutzgebieten im Landkreis Starnberg

Formulare Artenschutz










4)  Online Infoblatt  Merkblatt der Unteren Naturschutzbehörde zum Artenschutz - Information zur Grabenräumung















Weitere Formulare und Hinweise des Fachbereichs 411

Weitere Links zum Artenschutz

Zuständige Stelle

Naturschutzrecht und Landschaftspflege
Team 501

Schloßbergstraße 1
82319 Starnberg
Standort anzeigen

08151 148-371
08151 148-473
naturschutz@LRA-starnberg.de
DE-Mail: info@lk-starnberg.de-mail.de

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