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Die von den Alpen kamen


Hinweis: Landratsamt schließt Haus – Zugang nur noch nach Terminvereinbarung.
Ministerpräsident Markus Söder hat am 16.03.2020 um 10 Uhr den Katastrophenfall für Bayern ausgerufen. Grund ist die Dynamik, die die Corona-Epidemie aufgenommen hat. Zum Schutz der Mitarbeiter, der Besucher und auch zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes wird das Landratsamt Starnberg ab sofort geschlossen. Ein Zugang ist nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Termine werden nur für Fälle vergeben, die eine persönliche Vorsprache erfordern. Terminvereinbarungen sind per Telefon oder E-Mail zu treffen. Die Ansprechpartner der Fachbereiche finden Sie unter » Ansprechpartner. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit.

Die Bürger werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten. Der aktuelle Katastrophenfall gebietet es, alle öffentlichen Kontakte auszudünnen und das öffentliche Leben zu verlangsamen.


 

Mammut
© Bettina Buresch, Schongau, Germany, 2015 
Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.alpenflusslandschaften.de.

Einweihung des neu angelegten Alpinums im Kustermannpark Tutzing

8. Juni 2016, 16.00 Einladung

 

Wie Alpenpflanzen ins Alpenvorland kamen – das Projekt „Die von den Alpen kamen- Alpenpflanzen im Landkreis Starnberg“ gibt Antwort:

Alpenpflanzen kamen im allgemeinen mit dem Gletschergeschehen während der letzten Eiszeit im Alpenvorland an, überdauerten hier auf eisfreiem Boden die kalte Zeit und wanderten während der nachfolgenden Warmphase wieder ins Gebirge. Andere waren ebenfalls während der Kaltzeiten von Norden her eingewandert und stiegen ebenfalls in für sie geeignete Lebensräume der Gebirge auf.

Hier im Alpenvorland sind heute viele Alpenpflanzen in den Mooren und Streuwiesen sowie auf den Halbtrockenrasen zu finden, die in aller Regel von der Landschaftspflege abhängig sind. Für das Projekt wurde das Gebiet rund um Tutzing ausgewählt, da dort mit dem Naturschutzgebiet „Karpfenwinkel“ ein Feuchtbiotop vorliegt, in dem Mehlprimel, Enziane sowie weitere Alpenpflanzen natürlich vorkommen. Mit dem „Johannishügel“ liegt ein Magerrasenbiotop vor, auf dem Vertreter der Steppenpflanzen natürlich vorkommen. Im angrenzenden „Kustermannpark“ befindet sich ein Alpinum, das vor vielen Jahren angelegt, aber nur teilweise gepflegt wurde und das sich auf Grund der Lage und der vielen Besucher im Park zur Zurschaustellung bestens eignet.

Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie sehr die Vorkommen dieser Pflanzen im Alpenvorland von der Landschaftspflege abhängen.

In dem Alpinum, sollen außerdem speziell nachgezüchtete Pflanzen aus der Region angepflanzt und das Thema „regionales Saatgut“ aufgegriffen werden.

Das Projekt ist Teil des Projekts "Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze" und wird vom Bundesamt für Naturschutz und dem Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.

Aktuelles zu den Maßnahmen

  1. Wiederherstellung des historischen Alpinums: An diesem Platz gab es schon einmal ein Alpinum: die Besitzer des Parks haben es vor über hundert Jahren im damaligen Stil mit Bogen und Schnörkeln angelegt. (siehe Bild 1 der Bildergalerie)
    Die Originalsteine, die die Jahre überdauert haben, wurden vorsichtig freigelegt und mit Kalktuffsteinen aus dem Pollinger Steinbruch ergänzt (siehe Bild 2 der Bildergalerie).

     
  2. Nachzucht autochthoner Alpinpflanzen. Aus den Streuwiesen und Magerrasen rund um Tutzing werden aktuell Enzian, Teufelskralle, Mehlprimel und Küchenschelle nachgezogen. Sie werden nach und nach im Alpinum angepflanzt.
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Bild 1 Abbildung Alpinum früher
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Bild 2 Abbildung Alpinum jetzt
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Küchenschelle
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Mehlprimel
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Schwalbenwurz-Enzian
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Logo für das Projekt "Die von den Alpen kamen" (LRA Starnberg im Rahmen von "Alpenflusslandschaften - Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze") © Bettina Buresch, Schongau, Germany, 2015


Standorte der Informationstafel:
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Standorte der Informationstafel "Alpenflusslandschaften"
 
Mammut
© Bettina Buresch, Schongau, Germany, 2015 

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Naturschutzrecht und Landschaftspflege
Team 501

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82319 Starnberg
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08151 148-473
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