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Neuerteilung einer Fahrerlaubnis

Wenn Ihnen der Führerschein durch ein Gericht oder eine Behörde entzogen wurde, müssen Sie einen neuen Führerschein bei der Fahrerlaubnisbehörde des Landratsamtes Starnberg beantragen.
Erläuterung zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis
Die Fahrerlaubnis wurde vom Gericht entzogen
Sie können den Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis frühestens drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist bei uns stellen.
Diese Sperrfrist gibt Auskunft ab wann frühestens eine Fahrerlaubnis wieder erworben werden kann. Diese wird vom Amtsrichter festgelegt und lässt sich dem Urteil entnehmen.
Das Ende der Sperrfrist bedeutet jedoch nicht automatisch die Neuerteilung der Fahrerlaubnis
Meist ist vor die Neuerteilung der Fahrerlaubnis noch die medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) abzulegen.
 
Die Fahrerlaubnis wurde wegen 18 Punkten entzogen
Ist die Fahrerlaubnis wegen des Erreichens oder Überschreitens von 18 im Verkehrszentralregister eingetragenen Punkten entzogen, kann diese frühestens 6 Monate nach Abgabe des Führerscheins neu erteilt werden. Da auch hier ein Fahreignungsgutachten notwendig ist, empfiehlt sich eine Antragstellung ca. 3 Monate vor Ablauf dieser gesetzlichen Sperrfrist. Die Sperrfrist sollte in jedem Fall zur Vorbereitung auf die MPU genutzt werden.
 
Abstinenznachweise
In Fällen des Entzugs der Fahrerlaubnis wegen Drogen- und/oder Alkoholabhängigkeit bzw. -missbrauchs kann das Führen von Abstinenznachweisen notwendig werden. Genauere Informationen erhalten Sie bei entsprechenden Beratungsstellen und bei den Ansprechpartnern der Fahrerlaubnisbehörde.  
 
Entzug der Fahrerlaubnis oder Fahrverbot
Häufig verwechseln Betroffene ein Fahrverbot, das von einer Bußgeldbehörde z.B. wegen zu schnellen Fahrens oder auf Grund eines „geringfügigeren“ Alkoholdeliktes verhängt wird und bei dem gegen vorübergehende Abgabe des Führerscheins und Bezahlen einer Geldbuße das Führen eines Kraftfahrzeugs für die Dauer von 1-3 Monaten untersagt ist, mit dem strafrechtlichen Fahrerlaubnisentzug durch ein Amtsgericht. Ein Fahrverbot berührt nicht die Besitzstände der Fahrerlaubnis; das abgegebene Führerscheindokument wird nach Ablauf des Fahrverbots von der Bußgeldstelle wieder ausgehändigt.
 
Wichtiger Hinweis für Inhaber einer ausländischen Fahrerlaubnis
Wurde Ihnen die Fahrberechtigung auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aberkannt, müssen Sie einen Antrag auf Anerkennung der ausländischen Fahrerlaubnis stellen. Eine Teilnahme am inländischen Straßenverkehr ist erst nach positivem Abschluss des Verfahrens möglich. 





Da die Entscheidung, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Fahrerlaubnis neu erteilt werden kann und ob beispielsweise eine MPU absolviert werden muss, sehr von der jeweiligen individuellen Sachlageabhängig ist, sind genauere Informationen an dieser Stelle nicht möglich. Eine fundierte Beratung durch unsere Mitarbeiter erfolgt im Rahmen der Bearbeitung Ihres Antrags, wenn alle benötigten Auskünfte sowie gerichtlichen Entscheidungen vorliegen und geprüft wurden. 
Voraussetzung für diese Dienstleistung
  • Hauptwohnsitz im Landkreis Starnberg
Benötigte Unterlagen
  • Antrag
    Der Antrag liegt auch bei Ihrer Wohnsitzgemeinde aus
  • Personlausweis/Reisepass
  • Biometrisches Lichtbild entsprechende den Bestimmungen der PassV (Mindestgröße 35x45mm ohne Kopfbedeckung)
  • Unterschift auf Unterschriftenblatt
  • Führungszeugnis zur Vorlage bei der Fahrerlaubnisbehörde (bei Ihrer Wohnsitzgemeinde zu beantragen) 
     
Zusätzliche Unterlagen bei Anträgen für die Klassen A, A1, B, BE, M, L, T, S
  • Sehtest
  • Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort (8 Stunden)
Zusätzliche Unterlagen bei Anträgen für die Klassen C, CE, C1, C1E
  • augenärztliches Zeugnis oder Gutachten lt. Anlage 6 Ziff. 2.1 oder 2.2
  • Zeugnis oder Gutachten über die körperliche und geistige Eignung, §11 Abs.9 FeV i.v.m. Anlage 5 Nr.1
  • Ggf. Grundqualifikation nach § 4 BKrFQG oder Weiterbildung nach § 5 BKrFQG.
    Diese Nachweise sind nur erforderlich wenn die Fahrerlaubnis der Klassen C/CE , D/DE gewerblich genutzt wird.
    Ob der jeweilige Beruf die Qualifikation erfordert kann die Fahrerlaubnisbehörde nicht beantworten, da diese nur für die Eintragung der Schlüsselzahl zuständig ist.
    Weitere Auskünfte erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (Bag)

Zusätzliche Unterlagen bei Anträgen für die Klassen D, DE, D1, D1E
  • augenärztliches Zeugnis oder Gutachten lt. Anlage 6 Ziff. 2.1 oder 2.2
  • Zeugnis oder Gutachten über die körperliche und geistige Eignung, §11 Abs.9 FeV i.v.m. Anlage 5 Nr.1
  • Betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten oder medizinisch-psychologisches Gutachten.
    Entspricht ärztlicher Bescheinigung lt. Anlage 5 Ziff. 2 FeV
  • Ggf. Grundqualifikation nach § 4 BKrFQG oder Weiterbildung nach § 5 BKrFQG.
    Diese Nachweise sind nur erforderlich wenn die Fahrerlaubnis der Klassen C/CE , D/DE gewerblich genutzt wird.
    Ob der jeweilige Beruf die Qualifikation erfordert kann die Fahrerlaubnisbehörde nicht beantworten, da diese nur für die Eintragung der Schlüsselzahl zuständig ist.
    Weitere Auskünfte erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (Bag)

Gebühr
  • 104,30 € Kostenvorschuss
  • 130,00 € Restgebühr wenn ein Gutachten erforderlich ist
  • 50,00 € Restgebühr wenn kein Gutachten erforderlich ist
Zuständige Stelle
BürgerService
Fachbereich 10

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
Standort anzeigen

08151 148 - 148
08151 148 - 160
buergerservice@LRA-Starnberg.de
DE-Mail: info@lk-starnberg.de-mail.de

Öffnungszeiten
Der BürgerService hat geöffnet:

Montag, Dienstag und Donnerstag    7.00 - 18 Uhr
Mittwoch    7.00 - 14 Uhr
Freitag    7.00 - 16 Uhr

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, verkürzt aber etwaige Wartezeiten.

 

» Weitere Öffnungszeiten

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