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Presseinformation vom 03.07.2020:

Coronavirus:

Warten auf Testergebnisse


Die Testergebnisse der Reihenuntersuchungen in den Asyl-Gemeinschaftsunterkünften stehen teilweise noch aus. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Ermittlung von Kontaktpersonen und sind mit der Aufklärung von Infektionsketten beschäftigt. Mit dem Cateringunternehmen Apetito wird geklärt, wie es zur Ausbreitung des Coronavirus in dem Betrieb kommen konnte und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, im Hinblick auf die Wiedereröffnung.

In allen fünf unter Quarantäne stehenden Asyl-Gemeinschaftsunterkünften wurden inzwischen Reihentestungen durchgeführt. Neben den Ergebnissen der erstbetroffenen Einrichtung in Seefeld-Hechendorf (mit insgesamt 18 positiven Befunden) liegen momentan nur Ergebnisse aus der Gemeinschaftsunterkunft in Pöcking vor. Zu dem ursprünglich einen positiven Fall ist ein weiterer gekommen. Es handelt sich um den Container-Mitbewohner des ersten positiven Falles. Vier Ergebnisse stehen aus der Einrichtung noch aus. Alle anderen Ergebnisse sind negativ. Die Ergebnisse aus den Reihentestungen in den Gemeinschaftsunterkünften Weßling, Herrsching und Seefeld liegen noch nicht vor.

Es wird umfassend ermittelt, welche Firmen im fraglichen Zeitraum Kontakt mit dem Cateringunternehmen Apetito hatten. In jedem Fall wird geklärt, ob deren Mitarbeiter einen unmittelbaren Kontakt zu Mitarbeitern im Cateringbetrieb hatten.

Bei einem Transportunternehmer stellte sich heraus, dass zwei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Nachdem dieses Unternehmen den Transport der Waren von Gilching ins Klinikum Großhadern durchführt, wurde geprüft, ob eine Einbringung des Virus in Großhadern möglich war. Aufgrund einer, auf das Hygienekonzept von Großhadern basierenden, kontaktlos angelegten Übergabeprozedur ist das äußerst unwahrscheinlich. Beide positive Mitarbeiter wohnen nicht im Landkreis Starnberg.

Mit der Firma Apetito wird derzeit abgeklärt, wie es zur Ausbreitung des Coronavirus in dem Betrieb kommen konnte und welche Maßnahmen im Hinblick auf die Wiederaufnahme des Betriebs ergriffen werden müssen. Das bestehende Hygienekonzept wird auf Geeignetheit und die Einhaltung der darin beschriebenen Maßnahmen geprüft. Im Fokus steht auch die Lüftungsanlage und die Abklärung, ob über diese eine Verteilung von Aerosolen möglich ist. Landrat Stefan Frey „Wir werden die Frage, wo das Virus entstanden ist und wie es bei Apetito eingebracht wurde, vermutlich nicht klären können. Wir klären derzeit aber auf, auf welche Weise sich das Virus innerhalb der Firma ausbreiten konnte. Außerdem wollen wir eine erneute Verbreitung nach Wiedereröffnung des Betriebsstandortes möglichst von vornherein ausschließen. Dazu prüfen wir, ob und inwieweit Nachbesserungen an den Regelungen und betrieblichen Anlagen notwendig sind.“

Bislang sind insgesamt 36 Landkreisbewohner positiv getestet, darunter 24 Asylbewerber. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 15,4, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

 


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