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Bike-Sharing (My Radl)

Bike-Sharing – regional vernetzt, schnell und flexibel

Logo MyRadl 

Bike-Sharing entwickelt sich im MVV-Raum zu einem tragenden Element moderner Mobilität. Mit dem neuen regionalen System „MyRadl“ entsteht erstmals ein einheitliches, stationsgebundenes und öffentlich zugängliches Fahrradverleihangebot, das weit über einzelne Städte hinausgeht und den gesamten Verbundraum miteinander verbindet. Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr gezielt zu ergänzen und eine flexible, nachhaltige Fortbewegung im Alltag zu ermöglichen.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt die Dimension dieses Projekts:
Ab Frühjahr 2026 sind im MVV-Gebiet rund 1.000 Standorte mit etwa 6.800 Fahrrädern geplant – darunter sowohl klassische Räder als auch Pedelecs.

Das Besondere dabei ist die durchgängige Nutzbarkeit: Fahrräder können unabhängig von Gemeinde- oder Landkreisgrenzen ausgeliehen, genutzt und an jeder beliebigen Station wieder zurückgegeben werden.

Damit entsteht ein durchgängiges, regionales Mobilitätsangebot, das Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr eng miteinander verknüpft.

Gerade für die sogenannte „erste und letzte Meile“ entfaltet Bike-Sharing seine volle Wirkung. Wege, die zu Fuß zu weit sind, lassen sich schnell und unkompliziert überbrücken – etwa zwischen Wohnort und Haltestelle oder zwischen Bahnhof und Arbeitsplatz. Gleichzeitig verkürzt sich die Reisezeit im gesamten Verkehrsablauf, was den öffentlichen Nahverkehr insgesamt attraktiver macht.

Auch im Landkreis Starnberg zeigt sich konkret, wie das System vor Ort umgesetzt wird. Fünf Kommunen – Gauting, Gilching, Herrsching, Seefeld und Weßling – beteiligen sich am neuen Angebot. Geplant sind dort zunächst 12 Stationen mit insgesamt 64 klassischen Fahrrädern und 22 Pedelecs.
Während Gilching bereits im Frühjahr 2026 startet, folgen weitere Gemeinden in einer nächsten Ausbaustufe im ersten Quartal 2027. Die Standorte orientieren sich gezielt entlang der S-Bahn-Linien, um optimale Anschlüsse zu gewährleisten und insbesondere Pendlerinnen und Pendlern sowie auch Touristinnen und Touristen einen echten Mehrwert zu bieten.

Das System ist dabei nicht nur ein zusätzliches Angebot, sondern Teil einer umfassenden regionalen Strategie. Es basiert auf der engen Zusammenarbeit zwischen dem MVV, der Landeshauptstadt München, den Verbundlandkreisen sowie zahlreichen Städten und Gemeinden. Der MVV übernimmt dabei eine koordinierende Rolle und fungiert als Schnittstelle zwischen Kommunen und Betreiber.
Ziel dieser Kooperation ist es, Mobilität ganzheitlich zu denken – über administrative Grenzen hinweg und aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer.

Gleichzeitig steht Bike-Sharing für ein verändertes Mobilitätsverständnis: Statt sich dauerhaft auf ein Verkehrsmittel festzulegen, können verschiedene Angebote flexibel kombiniert werden. Genau hier ergänzt das System die Idee der Mobilitätspunkte, an denen Bike-Sharing, ÖPNV und weitere Sharing-Angebote räumlich und funktional zusammengeführt werden.

Insgesamt zeigt sich: Bike-Sharing im MVV-Raum ist weit mehr als ein ergänzender Service. Es ist ein entscheidender Baustein für eine vernetzte, klimafreundliche Mobilität – mit konkreten Vorteilen im Alltag, klaren Strukturen in der Region und einem starken Fokus auf die Zukunft der Fortbewegung.

Weitere Informationen auf: www.myradl.de

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