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Aktuelles

Einladung zum Kinofilm „Glück auf einer Skala von 1 bis 10“

Im Rahmen der Aktionstage zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung rund um den 5. Mai laden wir herzlich zu einer besonderen Filmveranstaltung ein.
Wir zeigen in einer barrierefreienPlakat Kinofilm „Glück auf einer Skala von 1 bis 10“ Fassung den Kinofilm „Glück auf einer Skala von 1 bis 10“  - eine humorvolle und zugleich berührende Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Fahrradkurier und einem Bestatter, die Vorurteile abbaut und den Blick für das Wesentliche öffnet.

Wann: 9. Mai 2026, 17.00 Uhr

Wo:     Kino Breitwand in Gauting, Bahnhofplatz 2

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel.: 08151-97 18 00 oder unter breitwand.com

Der barrierefrei ausgestattete Kinosaal sowie eine barrierefreie Filmfassung über die Greta App ermöglichen Besucherinnen und Besuchern einen inklusiven Kinobesuch.

Informationen finden Sie hier.


Gemeinsam stark für Inklusion! Aktionstag 5. Mai, 15.30 Uhr, Kirchplatz in Starnberg

5. Mai 2026, 15.30 Uhr – 18.00 Uhr

Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat Landkreis Starnberg lädt ein zum Aktionstag auf den Kirchplatz in Starnberg.Aktionstag Flyer


17.00 Uhr: Menschen-Kette rund um den Kirchplatz


Was ist der Aktionstag?
An diesem Tag setzen wir uns gemeinsam für Gleichstellung, Barrierefreiheit und Mitbestimmung von Menschen mit Behinderung ein.


Warum mitmachen?
• Deine Stimme zählt.
• Gemeinsam erreichen wir mehr.
• Wir wollen zeigen, dass Barrierefreiheit wichtig ist.


Seid dabei!
Kommt vorbei und macht mit. Bringt Freundinnen und Freunde mit. Jede Unterstützung hilft!

1. Sport-Woche für Alle im Landkreis Starnberg 20. bis 26. April 2026

Sportwoche Piktogramme




#ZusammenInklusivImLandkreisStarnberg
1. Sport-Woche für Alle im Landkreis Starnberg
20. bis 26. April 2026

Bei der 1. Sport-Woche im Landkreis Starnberg machen viele Vereine mit. Alle interessierten Menschen sind eingeladen, verschiedene Sportarten auszuprobieren.

Die meisten Angebote sind in dieser Woche kostenfrei; einzelne kostenpflichtige Angebote sind gekennzeichnet. 

Flyer Inklusive Sportstunde

Inklusive Sportstunde des TSV Herrsching


Nach der Sportwoche können die Angebote zu den Regeln und Preisen der Vereine besucht werden.

Alle Termine und Sportarten finden Sie mit einem Klick auf den Flyer.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich zur Sport-Woche für Alle bis zum 10. April 2026 über einen der folgenden Kontakte an:

sportwoche@fortschritt-byern.de

oba@caritas-starnberg.de

oh-starnberg@lhsta.de

Wenn Sie Unterstützung benötigen, geben Sie das bitte bei der Anmeldung an.

Viel Spaß beim Sport!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Petra Fontana, Behindertenbeauftragte Landkreis Starnberg, Tel. 08151 148 77682 und an
Peter Landisch, Special Olympics Bayern e.V., Tel. 01777 777 34 66.

Logo Landratsamt Starnberg Logo SOBY Logo Arge petrol Logo OBA


Spiel und Sportfest im Juli 2025

18. Spiel- und Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderungen im Landkreis Starnberg
am 5. Juli 2025 auf dem Sportgelände des SV Söcking
Alersbergstraße 1 in Starnberg-Söcking


Es ist wieder soweit! Unter der Schirmherrschaft von Landrat Frey findet am 5. Juli auf dem Sportgelände des SV Söcking das 18. Spiel- und Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderungen statt.

Unterschiedliche Aufgaben erwarten die Gäste, wie z. B.: Hindernis-Balancieren, Luftballonstechen, Torwandschießen, Ballweitwurf, Dosen- und Ringewerfen, Rollstuhlslalom.

Besonders freuen wir uns auch auf den Auftritt der Francis-Band.

Gegen 13.00 Uhr erhalten die Teilnehmenden aus der Hand des Schirmherren Urkunden und Medaillen.

Die Einladung richtet sich besonders auch an Menschen aus der Ukraine und anderer Nationen, die vor dem Krieg in ihrem Land flüchten mussten und zu uns gekommen sind.

Flyer 18. Spiel- und Sportfest

Flyer 18. Spiel- und Sportfest am 15.07.2025 in Söcking

Touren zur Barrierefreiheit im Landkreis Starnberg im Rahmen des Protesttages am 05. Mai 2025

EUROPÄISCHER PROTESTTAG ZUR GLEICHSTELLUNG VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG 2025
UNSERE „TOUREN ZUR BARRIEREFREIHEIT“ IM LANDKREIS STARNBERG

Text in Einfacher Sprache


Jedes Jahr am 5. Mai ist der Europäische Protesttag.
An diesem Tag setzen sich Menschen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein.
Sie wollen, dass Menschen mit Behinderung nicht benachteiligt werden.
Sie möchten, dass sie überall mitmachen können.


An diesem Tag gibt es viele Aktionen.
Diese Aktionen sind dafür da, um über Probleme von Menschen mit Behinderungen zu sprechen.
Sie zeigen, wo es Schwierigkeiten gibt.
Und sie machen Vorschläge, wie man diese Schwierigkeiten lösen kann.


Im Jahr 2025 haben im Landkreis viele verschiedene Gruppen zusammen an diesem Tag gearbeitet. Sie haben gemeinsam Veranstaltungen gemacht.
Das Ziel war, zu zeigen, dass alle Menschen zusammenhalten und niemand ausgeschlossen wird.
Die Gruppen haben auch eine besondere Aktion gemacht:
Sie haben „Touren zur Barrierefreiheit” organisiert.
Das bedeutet, sie sind durch den Landkreis gegangen.
Und haben gezeigt, wo es Barrieren gibt, die das Leben schwer machen.

Die Leute trugen pinkfarbene Warnwesten.
Und sie hatten Karten, um zu zeigen, wie gut oder schlecht die Situation an einem Ort ist.
Eine grüne Karte bedeutet, alles ist gut.
Eine rote Karte bedeutet, es gibt große Probleme.
Eine gelbe Karte bedeutet, es gibt kleine Probleme.


Die Karten wurden von Menschen mit Behinderungen hergestellt.
Sie arbeiten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Machtlfing.
Diese Karten haben sie dann vorher im Landratsamt gezeigt.

Kartenübergabe im Landratsamt Starnberg

Philipp Graf, Fachkraft im Berufsbildungsbereich der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und Florian Zellner, ein Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs, übergeben die Bewertungskarten im Landratsamt


Text in Alltagssprache


Seit 1992 findet jedes Jahr rund um den 5. Mai der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt.
Bundesweit wird an diesem Tag ein Ende der Benachteiligung und eine echte Teilhabe gefordert. Im Rahmen des Protesttags gibt es Aktionen, um auf die Belange von Menschen mit Behinderungen aufmerksam, Barrieren sichtbar und (fehlende) Inklusion erlebbar zu machen. Die von Menschen mit Behinderungen und Verbänden initiierten Aktionen rund um den 5. Mai eignen sich hervorragend dazu, die Barrieren in unseren Köpfen abzubauen.


Im Landkreis beteiligten sich 2025 Mitglieder der ARGE, Behinderten- und Inklusionsbeauftragte, Seniorenbeiräte, Bürgerinnen und Bürger, die Lebenshilfe sowie die Offene Behindertenarbeit der Caritas und die Grundschule Weßling mit einer Vielzahl von Aktionen am Protesttag. Sie setzten mit den öffentlichen „Touren zur Barrierefreiheit“ quer durch den Landkreis Starnberg ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Inklusion. Inklusive, gemischte Teams machten mit ihren pinkfarbenen Warnwesten auf die alltäglichen Hürden aufmerksam, die Menschen mit Behinderungen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben erschweren. Sie zeigten aber auch gute Lösungen auf. Dazu verwendeten die Teams ein Ampelsystem: Eine grüne Karte für gute Lösungen zur Barrierefreiheit, eine rote Karte für unüberwindbare Hindernisse und eine gelbe Karte für eine teilweise zugängliche Umgebung.


Die Bewertungskarten wurden von Teilnehmern des Berufsbildungsbereiches der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Machtlfing hergestellt und im Vorfeld im Landratsamt übergeben.


Den Bericht zur Tour durch Gilching im Starnberger Merkur finden Sie unter diesem Link:
Einen Ort aus der Perspektive eines Menschen mit Behinderung zu erleben – das öffnet die Augen. In Gilching fand ein Spaziergang mit Fokus auf Stolperstellen und mehr statt unter dem Motto „Gemeinsam Barrieren erkennen und abbauen“.


Den Bericht zur Tour durch Tutzing aus dem Starnberger Merkur finden Sie hier:
Für Menschen mit Behinderungen lauern überall im Straßenverkehr besonders viele Gefahren. Dabei können schon kleine Änderungen ihr Leben sicherer machen. In Tutzing machte sich ein inklusives Team am Freitag auf zu einer „Tour zur Barrierefreiheit“.



Gemeinsam mit der Inninger Inklusionsbeauftragten Angelika Wenisch wurde der Marktplatz Inning und die Bushaltestelle auf Barrierefreiheit unter die Lupe genommen:

Druckknopf Fahrgastinformation Inning

Das Team vergab eine grüne Karte für die Anzeige an der Haltestelle am Marktplatz. Hier wird in Echtzeit über die Ankunft der Busse informiert. Die Säule mit eingebautem Display soll auch Menschen mit Sehbehinderung und blinden Menschen das Busfahren erleichtern. Drückt man die Taste, liest eine elektronische Stimme die Fahrplandaten vor. Die akustischen Fahrgastinformationen helfen nicht nur blinden und sehbehinderten Fahrgästen, sondern auch Personen mit Leseschwäche oder fremdsprachigen Menschen.

FahrgastinformationssystemBushaltestelle Marktplatz Inning


Eine rote Karte musste dann allerdings an der nicht barrierefreien Einstiegsstelle vergeben werden.

Einstiegsstelle Bus Inning


In Weßling tourten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Rektorin Maria Streifinger, Konrektorin Cora Haubner und dem Weßlinger Inklusionsbeauftragten Claus Angerbauer rund um die neue Grundschule. Ihr Urteil: Eine grüne Karte für die neue, im Jahr 2023 eingeweihte Grundschule Weßling.

Grundschule Weßling


In Starnberg waren sogar 2 Teams unterwegs, um die Innenstadt zu erkunden. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Christiane Falk, Mitgliedern des Inklusionsbeirats der Stadt Starnberg und der Offenen Behindertenarbeit ging eine Tour vom Bahnhofsplatz entlang der Wittelsbacher Straße.

Bushaltestelle Wittelsbacher Straße in StarnbergOrientierungsrille Bushaltestelle Wittelsbacher Straße Starnberg


Als vorbildhaftes positives Beispiel wurde die Bushaltestelle in der Wittelsbacher Straße bewertet: Erhöhter Bürgersteig zum Einsteigen in den Bus. Ausstattung mit Bodenindikatoren, sowie ein Buswartehäuschen mit ausgesparten Plätzen auch für Rollinutzende, damit diese nicht im Regen stehen bleiben müssen. Das verdiente ein grünes Kärtchen.

Stadtstrand Starnberg


Die schöne Anlage am Stadtstrand ist für Rollstühle nicht erreichbar und erhielt eine rote Karte.

Zugang Stadtstrand StarnbergEingang Stadtstrand Starnberg


Der Platz mit Brunnen vor dem ehemaligen Hotel Bayerischer Hof lädt ein zum Verweilen. Aber nur kräftige Rollstuhlnutzende haben hier eine Chance auf den Platz zu kommen. Auch der aufgeschüttete Sandstrand im Sommer mit seinen kostenlosen Konzerten ist eine schöne Idee. Für Rollinutzende bleibt nur der Rand. Leider wurde nicht daran gedacht, dass auch Rollifahrer*innen gerne Musik hören und an lauen Sommerabenden einen Aperol genießen wollen.

Im Starnberger Norden machte sich ein Inklusives Team der Offenen Behindertenarbeit des Landkreis Starnberg, bestehend aus Caritas und Lebenshilfe Starnberg auf den Weg. Zusammen mit Menschen mit Behinderungen als Expertinnen und Experten bewerteten sie die Strecke vom Bahnhof Nord zum Ärztezentrum in der Maximilianstraße mit grünen oder roten Karten.

Gehweg Ärztezentrum Maximilianstraße Starnberg


Das Team fand… Stolpersteine … Wer sich in Starnberg zu Fuß aufmacht, braucht starke Haxen. Zumal, wenn er auf den Rollator oder den Rollstuhl angewiesen ist. Oder einen Kinderwagen schiebt. Denn unterwegs liegen im wahrsten Sinne des Wortes einige „Stolpersteine“ im Weg.

Kopfsteingepflasterte Straßenstücke sind teils in schlechtem Zustand: es fehlen Steine oder der Belag hat sich überworfen oder ist locker. Überhaupt lässt der Zustand der Gehwege oft zu wünschen übrig: Risse werden leicht zur Stolperfalle ebenso wie Teerklumpen, mit denen der Weg nur notdürftig geflickt wurde. Oder – besonders für Rollstuhl-Fahrende fatal: Bordsteinkantenabsenkungen des Gehweges sollen zwar die Überquerung von Straßen erleichtern. Aber auch hier gibt es böse Überraschungen. Nur zwei Beispiele:

Gehweg Ludwigstraße Starnberg


Die Bordsteinabsenkung des Gehweges auf Höhe der Ludwigstraße 2 ist zwar gegeben, das Gegenstück auf der anderen Seite der Straße ist aber um einige Meter versetzt. So dass man tatsächlich dieses Stück erst einmal auf der Fahrbahn überwinden muss.

Oder: Mitten in einem abgesenkten Bürgersteig, den man mit Rollstuhl oder Kinderwagen nutzen könnte: ein Gulli-Deckel! Unpassierbar mit schmalen Rädern oder Rollen.

Ampelanlage Münchner Straße Starnberg


Bei Ampelanlagen fehlen immer wieder Bodenindikatoren oder Signalgeber für Menschen mit Seh-Beeinträchtigungen. Diese bricht bspw. an der Kreuzung Münchner Straße/Leutstettener Straße einfach ab. Und die Grünphase der Ampel an dieser Kreuzung dauert gerade einmal 9 Sekunden. Auch Menschen die gut zu Fuß sind, schaffen es hier kaum innerhalb der Grünphase auf die andere Seite. Menschen mit Gehbeeinträchtigungen oder Rollstuhlfahrende haben keine Chance, während der Grünphase die Straße zu überqueren.

Der Beispiele wären noch viele: insgesamt hat das Team über 10 rote Karten vergeben.

Übergang Rheinlandstraße Starnberg


Aber halt: es gibt auch ein wirklich gutes Beispiel: Der kurze Übergang am Beginn der Rheinlandstraße: Zebrastreifen, Bodenindikatoren, einheitliches Straßenniveau – alles vorhanden. So kam die grüne Karte auch einmal zum Einsatz.

Überquerung Wohnheim Lebenshilfe Starnberg


Fazit: insgesamt muss noch sehr viel getan werden, um alle „Stolpersteine“ aus dem Weg zu räumen und der gesetzlichen Vorgabe von Barrierefreiheit und sicheren Verkehrswegen zu entsprechen. Ein Anfang wäre ein Zebrastreifen, der vom Wohnheim Leutstettener Straße der Lebenshilfe Starnberg direkt über die Straße führt, so dass die S-Bahn-Station und auch die Innenstadt direkt und ohne Umwege erreicht werden können. Die vielbefahrene Straße kann aktuell nur über einen größeren Umweg sicher überquert werden.

Der offene Inklusionstreff der Gautinger Insel hat zum Aktionstag Plakate erstellt. Die Plakate wurden im Aktionszeitraum im Schaufenster der Gautinger Insel gezeigt und zeigen verschiedene Möglichkeiten für Barrierefreiheit. Dabei hat das Team des Inklusionstreffs Orte in Gauting aufgesucht.

Schaufenster Gautinger Insel



Eingangsbereich Gautinger Insel


Mai 2025

Protesttag am 5. Mai 2025

Zum europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderung am 5. Mai finden Sie hier die Pressemitteilung von Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung in schwerer und Leichter Sprache. Eine Version in Deutscher Gebärdensprache finden Sie auf dem YouTube Kanal von Herrn Kiesel.

Den offenen Brief von Holger Kiesel und Vertreterinnen und Vertreter diverser Verbände und Organisationen  an den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder (CSU) und zahlreiche weitere Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Eingliederungshilfe finden Sie auf der Homepage von Herrn Kiesel  Offener Brief.




Aktionstage Barrierefreiheit 2025

v.l. Eva-Maria Lischka und Petra Sax-Scharl (beide vom Inklusionsbeirat Stadt Starnberg und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen), Claus Angerbauer (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen) und Petra Fontana (Behindertenbeauftragte im Landkreis Starnberg)


Gemeinsam aktiv werden für Inklusion und Barrierefreiheit im Landkreis Starnberg

Seit mehr als 30 Jahren finden am 5. Mai bundesweit Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt.

Unter dem Motto „Neustart Inklusion“ ruft die Aktion Mensch auch im Jahr 2025 wieder dazu auf, im Zeitraum vom 26. April bis zum 11. Mai Aktionen rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu starten. Das Ziel ist, eine barrierefreie Umwelt zu schaffen, in der jede und jeder selbstbestimmt leben kann.

Im Landkreis beteiligen sich in diesem Jahr wieder Mitglieder der ARGE – Inklusionsbeirat Landkreis Starnberg gemeinsam mit Behinderten- und Inklusionsbeauftragten, Inklusions- und Seniorenbeiräten, Mitarbeitenden sowie Bürgerinnen und Bürger verschiedener Gemeinden zusammen mit der Lebenshilfe und der Offenen Behindertenarbeit der Caritas. Gemeinsam möchten sie ein starkes Zeichen für ein inklusives Zusammenleben vor Ort setzen und laden zu Aktionen im Landkreis ein.

Im Aktionszeitraum sind folgende Aktionen geplant:
Los geht es am 4. Mai 2025 von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Starnberg mit einem „ Flashmob zur Inklusion mit Tanz und Musik“ von einer Gruppe aus dem Wohnheim der Lebenshilfe am Prinzenweg. Dabeisein und Mitmachen ist erwünscht.

In der Woche vom 5. Mai bis zum 9. Mai 2025 finden die „Touren zur Barrierefreiheit“ mit inklusiven, gemischten Teams quer durch den Landkreis statt. Bei diesen Touren sollen Barrieren erkannt und bewertet werden. Die Teams verwenden dazu ein Ampelsystem: Eine grüne Karte steht für gute Lösungen zur Barrierefreiheit, eine rote Karte für unüberwindbare Hindernisse und eine gelbe Karte für eine teilweise zugängliche Umgebung.
Es besteht die Möglichkeit sich den Touren vor Ort anzuschließen.

Montag, 5. Mai
8 Uhr, Weßling, Treffpunkt Grundschule Weßling:
Tour mit dem Inklusionsbeauftragten der Gemeinde Claus Angerbauer, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften der Grundschule Weßling
13 Uhr, Weßling, Treffpunkt S-Bahnhof Weßling:
Tour mit dem Inklusionsbeauftragten Claus Angerbauer, Mitgliedern des Seniorenbeirats und einem inklusiven Team zum S-Bahnhof und Umgebung

Donnerstag, 8. Mai
9 Uhr, Gilching, Treffpunkt Rathaus Gilching:
Tour durch Gilching mit Sabine Ayhan, zuständig im Rathaus Gilching für Inklusion, Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus, Mitgliedern des Seniorenbeirats und einem inklusiven Team
17 Uhr, Inning, Treffpunkt Marktplatz:
Tour über den Marktplatz und Umgebung mit der Inklusionsbeauftragten der Gemeinde Angelika Wenisch und einem inklusiven Team

Freitag, 9. Mai

12:00 Uhr, Starnberg, Treffpunkt Rondell vor dem Bayerischen Hof, Bahnhofplatz:
Tour zur Wittelsbacher Straße mit Christiane Falk, 3. Bürgermeisterin Stadt Starnberg, dem Inklusionsbeirat Stadt Starnberg sowie der Offenen Behindertenarbeit der Caritas
16 Uhr, Starnberg, Treffpunkt Wohnheim der Lebenshilfe, Leutstettener Straße 22:
Tour entlang der Leutstettener Straße und Bahnhof Nord mit Franziska Schmidt und einem inklusiven Team der Offenen Hilfen der Lebenshilfe und der Offenen Behindertenarbeit der Caritas
17 Uhr, Tutzing, Treffpunkt Eisdiele Corallo, Hauptstraße 46:
Tour durch Tutzing mit dem stv. Vorsitzenden der ARGE – Inklusionsbeirat Landkreis Starnberg Willi Neuner und einem inklusiven Team

Samstag, 10. Mai
19 Uhr bis 1 Uhr, Jugendtreff Gilching:
Inklusive Neon-Party für junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren

Im Landkreis Starnberg leben aktuell 14.828 Menschen mit anerkannter Behinderung (Stand: 31.12.2024). Das sind über 10 % der Landkreisbürger*innen, die sich tagtäglich sichtbaren und unsichtbaren Barrieren in ihrer Umwelt stellen müssen.
Das müssen wir gemeinsam ändern – jetzt!
Wir freuen uns über rege Beteiligung an den Aktionen.



Februar 2025

Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Menschenrechte vom 27.02.2025: 

Menschenrechtsinstitut fordert von der nächsten Bundesregierung eine aktive Politik für Menschen mit Behinderungen





Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der ARGE,

hiermit laden wir Sie herzlichst zu unserer Mitgliederversammlung der ARGE ein.

Wann:
Mittwoch, 19.02.2025, 15:00 – 17:00 Uhr

Wo:
Landratsamt Starnberg
Großer Sitzungssaal
Strandbadstr. 2
82319 Starnberg

Für die Mitgliederversammlung werden uns Gebärdendolmetscher zur Verfügung stehen.
Die Mitgliederversammlung findet in Präsenz statt.
Die Tagesordnung finden Sie unten stehend.


Mit freundlichen Grüßen
im Namen des Vorstandes

Claus Angerbauer
Erster Vorsitzender
Arbeitsgemeinschaft Behindertenfragen
- ARGE –
Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg


Tagesordnung

TOP 1   Ankommen und Begrüßung durch den Vorsitzenden

TOP 2   Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom Mittwoch, 11.12.2024

TOP 3   Sachstand Protesttag 05. Mai 2025 und weitere Planung

TOP 4   Berichte aus den Ausschüssen

TOP 5   Sonstiges

TOP 6   Präsentation von Frau Eva Haußmann des Inklusiven Cafés „Cafäleon“

Gemeinsam stark für Inklusion! Protesttag am 27. April 2024

Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen lädt ein zum Protesttag auf den Kirchplatz in Starnberg mit Protestzug durch die Innenstadt

Seit über 30 Jahren macht die AKTION MENSCH jährlich mit einer Aktionswoche um den 5. Mai darauf aufmerksam, dass, trotz gewisser Fortschritte, noch sehr viel für die umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu tun ist.
Bei dieser Gelegenheit setzen sich die Vertreter und Vertreterinnen der Behindertenarbeit und -selbsthilfe gemeinsam für Fortschritte auf politischer und gesellschaftlicher Ebene ein.

Die Kluft zwischen dem auch im Grundgesetz verankerten Anspruch auf Gleichberechtigung für alle Menschen, und damit auch für die rund 14.471 Menschen mit Behinderung im Landkreis Starnberg (Stand: 31.12.2023), und ihrer Lebenswirklichkeit ist immer noch viel zu groß. Barrieren finden sich in vielen Bereichen, z.B. bei der Mobilität, dem Wohnen, Gesundheit, Hören und Sehen, schulischer Bildung, beruflicher Tätigkeit, sprachlicher Kommunikation, Infrastruktur etc.

Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg und ihre Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht das Engagement rund um den 5. Mai im Landkreis Starnberg zu bündeln.

Die ARGE beteiligt sich am 27. April 2024 beim Protesttag auf dem Kirchplatz in Starnberg mit einem vielfältigen Programm und einem anschließenden Protestmarsch durch die Innenstadt.

Los geht´s ab 11.00 Uhr mit Grußworten unseres Schirmherren Landrat Stefan Frey und des Ersten Bürgermeisters der Stadt Starnberg Patrick Janik und einem Statement von Eva-Maria Lischka zur Situation von Menschen mit Behinderung.

Weiter geht es mit Musik von der Francis Band, Trommelbegleitung durch die Percussiongruppe des Sozialpsychiatrischen Dienstes, Interviews mit Menschen mit Behinderung und unserem Stargast Ottfried Fischer, Info-Ständen und Mitmachaktionen.

Zum Abschluss trommelt die Sambagruppe Sam Bavaria, die uns begleitet, wenn wir gegen 13.30 Uhr unseren Protest gemeinsam auf einer kleinen Demoroute durch Starnberg tragen werden.

Den Flyer mit Programm zum Protesttag und das Plakat finden Sie anbei, mit der Bitte, diesen Aufruf in ihren Netzwerken und Kanälen zu teilen.

Wir freuen uns über rege Beteiligung und möglichst viele Gesichter am 27. April auf dem Starnberger Kirchplatz!

Protesttag 2024 - Flyer    Protesttag 2024 - Plakat


Juli 2023

Einladung zum 16. Spiel- und Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderungen im Landkreis Starnberg am 1. Juli 2023


Einladung zum 16. Spiel- und Sportfest für Menschen mit und ohne Behinderungen im Landkreis Starnberg


Juni 2023

ARGE - Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg lädt ein 


Podiumsdiskussion – Barrierefrei in Bayern und im Landkreis am 28.Juni 2023 um 18.00 Uhr

Was ist aus dem Projekt der Staatsregierung „Bayern Barrierefrei 2023“ geworden und wieweit sind wir mit der Inklusion im Landkreis Starnberg? Welche Forderungen stellen Menschen mit Behinderung an die Kandidaten und Kandidatinnen und was können sie von ihnen im Falle einer erfolgreichen Wahl erwarten? Für die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen - ARGE - Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg sind die anstehenden Landtags- und Bezirkswahlen am 8. Oktober der Anlass, die Kandidaten und Kandidatinnen im Landkreis Starnberg zum Thema Inklusion und Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu befragen. Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 28. Juni um 18 Uhr im Rathaus in Gilching statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Auf dem Podium nehmen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl von CSU, FDP, Freien Wähler, Grünen und SPD sowie für den Bezirkstag von CSU, FDP, Freien Wähler, Grünen, ÖDP, SPD und Der Linken Platz. Moderiert wird die Diskussionsrunde vom Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Sissi Fuchsenberger.

Das Rathaus Gilching ist barrierefrei konzipiert und wurde 2017 vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration als Musterbeispiel für Barrierefreiheit ausgezeichnet. Der Veranstaltungssaal ist mit einer Induktionsanlage für Menschen mit Hörbehinderung ausgestattet, bei der Podiumsdiskussion werden Schrift-dolmetschende anwesend sein.

Mit freundlichen Grüßen

ARGE/ Inklusionsbeirat im Landkreis Starnberg

Claus Angerbauer
Vorsitzender

Pressemitteilung Vorstandswahlen Oktober

Die ARGE Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen - Inklusionsbeirat des Landkreises Starnberg hat Anfang Oktober einen neuen Vorstand gewählt, wobei die bisherigen Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt wurden.

Claus Angerbauer wird als Vorsitzender die erfolgreiche Arbeit mit seinem Team auch für die kommenden zwei Jahre fortsetzen können.

Als stellvertretende Vorsitzende fungieren weiter die Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Seefeld Bärbel Seibold und der Beauftragte für Inklusionsprojekte beim Bayerischen Jugendring BJR, Nico Wunderle. Beisitzer sind der IT-Fachmann Willi Neuner, die Fachfrau für Sozialpsychiatrie Regina Klusch und die Geschäftsführerin von Wunsch.Arbeit, Anna Ottermann, eines Betriebes der IWL-Werkstätten Machtlfing. Die Schriftführung übernimmt wieder Elisabeth Fuchsenberger, Sonderpädagogin und Inklusionsbeauftragte der Gemeinde Berg.

Die ARGE versteht sich als Dienstleister und Multiplikator zum Thema Inklusion für Betroffenen und deren Angehörige, für Verbände, Selbsthilfegruppen und Einrichtungen und fungiert als Schnittstelle zur Landkreispolitik.

In den bis zu sechsmal/Jahr stattfindenden Mitgliederversammlungen werden neue Initiativen und Angebote für Menschen mit Behinderung im Landkreis vorgestellt, Gesetzesvorhaben zum Thema Inklusion diskutiert oder Resolutionen besprochen und auf den Weg gebracht.

Die Mitgliederversammlungen und Aktionen mussten erstmals in den virtuellen Raum verlegt werden. Dabei wurde auch auf ein barrierefreies digitales Equipment großen Wert gelegt.

So beschäftigte sich das Gremium in der vergangenen zweijährigen Amtsperiode mit den Problemen, der sich Menschen mit Behinderung im Zusammenhang mit Corona konfrontiert sahen:

Der Vorstand brachte u.a. Impulse zur Barrierefreiheit und dem Betrieb des landkreisweiten Impfzentrums frühzeitig ein. Ebenso setzte er sich für eine gleichberechtigte Formulierung im Rahmen der Triage-Neuregelung bei den für den Landkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten Carmen Wegge und Michael Kießling ein.

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt wurde in mehreren Sitzungen auch mit Hilfe von Fachreferenten aufgegriffen. Zudem sind Kontakte mit den Fach- und Beratungsstellen und zuständigen Trägern im Landkreis weiter ausgebaut worden.


In engem Austausch stand der Vorstand erneut mit dem bayerischen Kultusministerium und seinen Stabsstellen, um Unterricht in der Schule im Sinne der Inklusion zu verwirklichen. Wichtige Impulse und Forderungen wurden so an die zuständigen Stellen übermittelt. In einer eigenen Veranstaltung wurde versucht, die Hemmnisse auf dem Weg zu einer inklusiven Schule besser zu verstehen, um sie überwinden zu können.

Die Mitglieder engagierten sich zudem wieder an den beiden vergangenen Protesttagen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen rund um den 5. Mai und brachten das Anliegen in die Öffentlichkeit. 2021 wurde eine Interviewreihe mit anschließender Plakataktion in den Geschäften des Landkreises verwirklicht, 2022 lag der Schwerpunkt des Engagements auf der Barrierefreiheit an den Bahnhöfen.

Richtschnur der Arbeit ist der Aktionsplan für Menschen mit Behinderung „Gemeinsam stärker“, den der Landkreis 2017 mit vielen Akteuren erarbeitet hat. 

Claus Angerbauer

Im Namen des Vorstandes

18. Mai in der Evangelischen Akademie Tutzing

Wir möchten Sie zur nächsten ARGE-Mitgliederversammlung am 18.05.2022 in die Evangelische Akademie Tutzing einladen.

Wie bereits des Öfteren angekündigt, findet diesmal vor der ordentlichen Sitzung bereits ein öffentlicher Vortrag statt, den Herr Mayer im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplans organisiert hat. Auch hierzu sind Sie herzlich Willkommen. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter: aktionsplan@lra-starnberg.de

18. Mai 2022 | 15:00 – 16:15 Uhr

Beschäftigungspflicht oder Beschäftigungskür?

Menschen mit Behinderungen – (unzureichend) genutzte Fachkräftepotenziale

Auditorium der Evangelischen Akademie Tutzing

Schlossstr. 2+4 | 82327 Tutzing

Referentin: Christiane Flüter-Hoffmann (Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln)

Ziel des Impulses ist es, den Status quo der Inklusion in Deutschland und die Entwicklung des Arbeitsmarktes für Menschen mit Behinderungen darzustellen. Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen einstellen oder ausbilden, genügen damit nicht nur einer gesetzlichen Verpflichtung, sondern leisten auch einen wesentlichen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft im Sinne des Übereinkommens der Vereinten Nationen. Gleichzeitig gelingt es ihnen im besten Falle, damit auch zur eigenen Fachkräftesicherung beizutragen. Darüber hinaus soll der Impuls praxisbezogene Informationen für die betriebliche Personalpolitik vermitteln, die für die tägliche Arbeit in den Unternehmen sehr wichtig sind, beispielsweise zu Fragen einer Inklusionsstrategie, eines Aktionsplans oder Schaffung von behinderungsgerechten Arbeitsplätzen. Unternehmensbeispiele zeigen Perspektiven für die eigene Arbeit und regen zum Austausch der Unternehmen in der Region an. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter: aktionsplan@lra-starnberg.de  Für Rückfragen und Anregungen dürfen Sie sich gerne direkt an Herrn Mayer wenden.  

Im Anschluss, ab 16:15 Uhr, findet dann in den selben Räumlichkeiten die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Zu dieser brauchen Sie sich wie immer nicht vorher anmelden.

Tagesordnung:

TOP 1:  Ankommen und Begrüßung

TOP 2:  Genehmigung des Protokolls

TOP 3:   Vortrag Frau Flüter-Hoffmann

TOP 4:   Nachbetrachtung der Protesttage 5. Mai

TOP 5:   Offenes Gespräch

TOP 6:   Sonstiges und Verabschiedung

Tempo machen - Protestmarsch am 5. Mai 2022

Barrierefreier Bahnhof - jetzt sind wir am Zug!

Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen ruft am 5. Mai zum Protestmarsch in Starnberg auf

Alljährlich gilt der 5. Mai als europäischer Protesttag zur Gleichstellung der Menschen mit Behinderung. Bei dieser Gelegenheit setzen sich die Vertreter*innen der Behindertenarbeit und -selbsthilfe gemeinsam für Fortschritte auf politischer und gesellschaftlicher Ebene ein. Darüber hinaus gelingt es aber auch, immer mehr Bürger*innen dafür zu gewinnen, sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung zu engagieren und den Forderungen nach einer Gesellschaft für Alle Nachdruck zu verleihen. Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg und ihre Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht das Engagement rund um den 5.Mai im Landkreis Starnberg zu bündeln.

Dieses Jahr nutzt die ARGE den 5. Mai, um u.a. zu einem gemeinsamen Protestmarsch aufzurufen: Unter dem Motto „Tempo machen. Barrierefreier Bahnhof - jetzt sind wir am Zug!“ möchte die ARGE erneut auf die Missstände u.a. am Starnberger Seebahnhof hinweisen und fordert eine schnellere Umsetzung eines barrierefreien ÖPNV.  Los geht’s ab 15 Uhr auf dem Starnberger Kirchplatz, bevor wir dann unseren Protest gemeinsam auf einer kleinen Demoroute durch Starnberg tragen werden. Ab ca. 16 Uhr werden wir dann wieder auf dem Kirchplatz angelangt sein, wo im Anschluss auch eine Schlusskundgebung stattfinden wird, zu der sich u.a. auch Starnbergs Bürgermeister Patrick Janik und die stellvertretende Landrätin Britta Hundesrügge angekündigt haben.

Den offiziellen Demo-Aufruf, das Demo-Plakat, und ein Sharepic für die Social-Media-Kanäle finden Sie anbei, mit der Bitte, diesen Aufruf in ihren Netzwerken und Kanälen zu teilen.

Barrierefreiheit und barrierefreie Mobilität sind Grundvoraussetzungen, dass Menschen mit Behinderung uneingeschränkt an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Menschen mit Behinderung wollen nicht immer als Bittsteller auftreten und warten, bis endlich etwas passiert. Auch ältere Bürger*innen oder Rollator-Nutzer*innen sind genauso auf barrierefreie Haltestellen angewiesen wie Eltern mit Kinderwägen oder schwerem Gepäck. Vor allem der Bahnhof Starnberg (Seebahnhof) erfüllt in keiner Weise die Anforderungen an einen barrierefreien, zeitgemäßen Bahnhof für Alle. Auch Touristen und Tagesausflügler haben in Starnberg große Probleme, die Bahnsteige zu erreichen.

Im Landkreis Starnberg leben aktuell 14.306 Menschen mit anerkannter Behinderung (Stand: 31.12.21). Das sind über 10 % der Landkreisbürger*innen. Diese wollen einen barrierefreien ÖPNV und brauchen diesen – jetzt!

Wir freuen uns über rege Beteiligung und möglichst viele Gesichter am 5. Mai auf dem Starnberger Kirchplatz!

Aktuelle Presseinfos

27.04.2022

Inklusion
Tempo machen. Barrierefreier Bahnhof - jetzt sind wir am Zug!

Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg wird sich auch ... »  mehr


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November 2021

Sehr geehrte Arge Mitglieder,
Liebe Inklusionskollegen*innen.

Gestern Vormittag hat uns die zutiefst traurige Nachricht erreicht, dass unser ehemaliges Vorstandsmitglied und langjähriger stellvertretender Vorsitzender, Herr Uttmann von Elterlein, am vergangenen Mittwoch verstorben ist. Ich selbst hatte in den vergangenen Jahren noch mehrmals die Gelegenheit, mich an Gesprächen mit Herrn von Elterlein erfreuen zu können. Schon beim ersten Kennenlernen war mir umfänglich bewusst, man hat es mit einem höchst engagiertem, enorm sachkundigem und stets warmherzigem und geistreichem Menschen zu tun. Für mich schlichtweg ein wahrhafter Humanist.

Der amtierende Vorstand dankt Uttman von Elterlein für sein langjähriges, großartiges, und in jeder Hinsicht vorbildhaftes Engagement für die Arge und seinem Klientel. Er wird uns stets als ein großartiger Mitstreiter für die Belange von Menschen mit Behinderung in Erinnerung bleiben. Den Angehörigen gilt unser tiefstes Beileid aber auch unsere enorm große Bewunderung für das außergewöhnliche Werken und Wirken von Herrn von Elterlein.

Claus Angerbauer | Vorsitzender
im Namen der Arge und des Vorstands.


Ein Nachruf von Veronika Seidl | langjährige Vorsitzende der Arge:

Uttman von Elterlein war von November 2001 bis September 2018 stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen. Die Arge hat Uttmann von Elterlein viel zu verdanken. Er hat sich äußerst engagiert für die Belange der Menschen mit Behinderung im Landkreis Starnberg eingesetzt. Über die Arge ist er auch zur VKIB gekommen und war dort langjähriger Schriftführer.

Zu Beginn der 2000er Jahre ergaben sich in der Behindertenpolitik endlich mehr Möglichkeiten der Einflussnahme. Gerade im Bereich Bauen und Barrierefreiheit leistete Uttmann von Elterlein wertvolle Dienste. Der studierte Bergbau-Ingenieur konnte dank seiner hohen Fachlichkeit und Kenntnis viel bewirken. Aber nicht nur seine Kenntnis und sein Wissen wurde von Allen hochgeschätzt, vor allem seine Menschlichkeit, seine Hilfsbereitschaft, sein Verantwortungsbewusstsein, seine Besonnenheit und sein feinsinniger Humor zeichneten ihn aus. Wer Uttmann von Elterlein zum Freund hatte, konnte sich glücklich schätzen. Eine charismatische Persönlichkeit ist von uns gegangen, die den Dienst am Menschen sehr ernst genommen und als Pflicht gesehen hat.



Mai 2021

Europäischer Protesttag der Menschen mit Behinderung
„Deine Stimme für Inklusion – Mach mit“!


Unter dem Motto „Deine Stimme für Inklusion – Mach mit!“ bündelt die Aktion Mensch auch in diesem Jahr die Aktionen rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg setzt sich vom 24. April bis 9. Mai mit verschiedenen Aktionen für mehr Inklusion ein und sucht dafür u.a. den Dialog mit den DirektkandidatInnen für die Bundestagswahl.

„Gerade in Corona Zeiten ist es nötiger denn je, das Thema Inklusion im Fokus zu behalten“ sagt Claus Angerbauer, Vorsitzender des Inklusionsbeirates. Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE - Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg ruft deshalb dazu auf, ein deutlich sichtbares Zeichen für die Inklusion im Landkreis Starnberg zu setzen.

Unter dem Motto „Deine Stimme für Inklusion – mach mit!" werden im Aktionszeitraum vom 24. April bis 9. Mai 2021 verschiedene Projekte begleitet. Die Organisation und Vorbereitung übernahm dabei eine Projektgruppe aus ARGE-Mitgliedern, bestehend aus Claus Angerbauer (Vorsitzender ARGE), Bärbel Seibold und Nico Wunderle (stellvertretende Vorsitzende ARGE) Beate Hayit und Ruth Habesreiter (Offene Behindertenarbeit BRK Starnberg), Petra Veronika Seidl (Offene Behindertenarbeit des Caritasverband Starnberg), Kerstin Täubner-Benicke (Behindertenbeauftragte Stadt Starnberg), Lisa Zabolitzky (Unser Club Gauting), Helen Groß (FortSchritt e.V.) und Max Mayer (Behindertenbeauftragter des Landkreis Starnberg):


  • Projekt Nr. 1 - Inklusions-Fenster: Verschiedene Einrichtungen und Träger werden jeweils ein Fenster zum Thema Inklusion gestalten, und damit die Forderung nach der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen mit und ohne Behinderung sichtbar machen. „Kindertageseinrichtungen, Schulen und Beratungsstellen machen bereits mit“, so Angerbauer. Wer noch mit machen möchte, darf gern ein eigenes Inklusions-Fenster gestalten, und ein Foto davon per E-Mail an inklusionsbeirat@lra-starnberg.de schicken. „Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie können malen, kleben, ein Plakat hängen oder vieles mehr. Wir sind sicher Sie haben viele Ideen für Ihr Statement“.

  • Projekt Nr. 2 - Buntes-Sofa: Was andere Persönlichkeiten im Landkreis Starnberg unter dem Begriff Inklusion verstehen, will der Inklusionsbeirat über eine Interviewreihe herausfinden. Dazu lädt der Beirat die DirektkandidatInnen für die Bundestagswahl, Behindertenbeauftragte und andere Akteure auf sein „buntes Sofa“ ein. „Wir wollen herausfinden, welche Erfahrungen jeder Einzelne bereits mit Inklusion gemacht hat und wo die größten Herausforderungen liegen“, erklärt Kerstin Täubner-Benicke, die als Behindertenbeauftragte der Stadt Starnberg die Aktion unterstützt. „Gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen und gegenseitige Berührungsängste abzubauen ist ein wichtiger Schritt, hin zu einer inklusiven Gesellschaft“. Die Videomitschnitte der Interviews werden im Anschluss u.a. unter www.lk-starnberg.de/inklusionsbeirat veröffentlicht.

  • Projekt Nr. 3 - Inklusions-Plakate:„Mit dieser Plakataktion wollen wir den Menschen aus dem Landkreis eine Stimme geben. Wir haben deshalb unsere Mitbürger*innen mit Behinderung aufgefordert, uns zu sagen, was sie in ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen und auch im alltäglichem Leben behindert“, erklärt Ruth Habesreiter von der Offenen Behindertenarbeit des BRK Starnberg. Die Zitate auf den Plakaten spiegeln das Erleben dieser Menschen wider: die Probleme in der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, in der Teilhabe am Straßenverkehr, in der Arbeitswelt, in der Begegnung und dem Umgang miteinander. Die Barrieren, die es gibt, sind vielfältig und oftmals nicht auf den „ersten Blick“ erkennbar. Allen Menschen, die sich hier äußern, ist eines gemein: der Wunsch, weg von bestehenden Barrieren im alltäglichen Leben und in den Köpfen der Menschen hin zu einem gleichberechtigten Miteinander.




Zuständige Stelle

Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen - ARGE
Inklusionsbeirat im Landkreis Starnberg

Strandbadstraße 2
82319 Starnberg
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08151 148-77238
inklusionsbeirat@LRA-starnberg.de

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